Direkt zum InhaltDirekt zur Navigation

Navigation

Förderprogramme

Finanzielle Förderung von Massnahmen für einen geringeren Energiebedarf

Landesweites Gebäudesanierungsprogramm "Das Gebäudeprogramm"
Infotelefon 041 723 63 75

Gestützt auf eine Vereinbarung mit dem Bund vollziehen die Kantone "Das Gebäudeprogramm". Die Programmvereinbarung läuft bis Ende 2014, eine Anschlussvereinbarung bis 2019 ist vorgesehen. "Das Gebäudeprogramm" verhilft zu kantonalen Beiträgen an die Erneuerung von bestehenden privaten und öffentlichen Gebäuden. Sie sind erhältlich für die Erneuerung von Fenstern, Fassaden und Abschlüssen von beheizten Räumen gegen das Erdreich. Gesamtschweizerisch stehen jährlich gegen 300 Mio. Franken aus der CO2-Abgabe auf Brennstoffen zur Verfügung, die damit teilweise an diesen Zweck gebunden ist. Die Gesuchsunterlagen stehen auf www.dasgebaeudeprogramm.ch zur Verfügung. Der Kanton Zug und 15 weitere Kantone wickeln die Gesuche über eine regionale Bearbeitungsstelle ab, die ihren Sitz in Zürich hat. Die Entscheide über die Fördergesuche trifft der Kanton.

 

Landesweite Sonderaktion für die Optimierung von grossen Lüftungs- und Klimaanlagen

Um die Stromeffizienz zu verbessern, läuft im Auftrag des Bundesamtes für Energie ein Förderprogramm für die Verbesserung von bestehenden Lüftungs- und Klimaanlagen. In der Regel soll es um Anlagen mit einer Luftförderungsrate von mehr als 40'000 m3 pro Stunde und pro Standort gehen, wenigstens aber um Anlagen mit einer Luftförderungsrate von mehr als 10'000 m3 pro Stunde. Wir verweisen auf die Homepage www.neboplus.ch.

 

Spezielles kantonales Förderprogramm

Der Kanton Zug verfügt mit dem Kantonsratsbeschluss betreffend zweiten Rahmenkredit zur Förderung von Massnahmen für geringeren Energiebedarf (KRB Energiebeiträge II) vom 26. Januar 2012 über eine spezielle Grundlage für Förderbeiträge in dreierlei Hinsicht:

  1. Beiträge für die gesamthafte Sanierung der Gebäudehülle; der Beitragssatz beläuft sich auf 20 % der Planungs-, Beschaffungs- und Installationskosten, höchstens jedoch Fr. 80'000.-- pro Gebäude. Beiträge nach dem oben erwähnten "Das Gebäudeprogramm" und allfällige Gemeindebeiträge sind abzuziehen;
  2. Beiträge für Sonnenkollektor-Anlagen zur Wärmegewinnung; der Beitragssatz beläuft sich auf 20 % der Planungs-, Beschaffungs- und Installationskosten, höchstens jedoch auf Fr. 80'000.-- pro Gebäude;
  3. Beiträge an Wärmepumpen-Anlagen zur Wärmegewinnung; der Beitragssatz beläuft sich ebenfalls auf 20 % der Planungs-, Beschaffungs- und Installationskosten, höchstens jedoch Fr. 80'000.-- pro Gebäude, das über eine wärmetechnisch genügende Gebäudehülle verfügen muss.

In allen Fällen kommt ein Beitrag nur in Frage, wenn es sich um ein privates, mindestens zehn Jahre altes Gebäude handelt.

Beitragsgesuche sind auf dem unten abrufbaren amtlichen Formular einzureichen.

Gesuche können nur dann erfolgreich sein, wenn sie vor Beginn der Bau- oder Installationsarbeiten bei der Baudirektion eingegangen sind. Wer im Nachhinein ein Gesuch stellt, muss mit einer Absage rechnen.

Gesuchsformular für einen Beitrag an die gesamthafte Sanierung der Gebäudehülle (via "Das Gebäudeprogramm")

Gesuchsformular für eine Sonnenkollektor-Anlage zur Wärmegewinnung
und
Gesuchsformular für eine Wärmepumpen-Anlage zur Wärmegewinnung
; dort eingeschlossen der Hinweis auf die gewässerschutzrechtliche Bewilligung im Falle von Erdsonden (Erdwärmenutzungskarte).

 

Gemeindliche Förderbeiträge

Einzelne Gemeinden haben eigene Förderprogramme. Hier finden Sie eine Übersicht.

Themenkatalog: Energie