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2009/2010

Theaterclub 2009/2010
"Hamlet" von William Shakespeare


18./19./20. März 2010
20.00 Uhr, Kantonales Gymnasium Menzingen kgm


Zum Stück:

Der Einmarsch des norwegischen Prinzen Fortinbras kann von Claudius, dem neuen König Dänemarks, gerade noch abgewendet werden. Er hat nach dem Tod seines Bruders, König Hamlet, den Thron bestiegen und Prinz Hamlets Mutter geheiratet.

Der Geist des ermordeten Königs sagt seinem Sohn Hamlet, dass er von seinem Bruder Claudius ermordet worden sei. Er solle seinen Tod rächen, die Königin aber verschonen. Hamlet weiss nicht, ob der Geist die Wahrheit sagt, und möchte die Aussagen überprüfen, indem er den Geisteskranken spielt. Der Staatsrat Polonius vermutet, Hamlet sei verwirrt, weil er seine Tochter Ophelia liebe, ohne erhört zu werden. Angewidert vom Lauf der Welt rät Hamlet seiner Geliebten Ophelia, belauscht vom König und von Polonius, in ein Kloster zu gehen.

Als eine Schauspieltruppe an den Hof kommt, lässt Hamlet diese den Mord an seinem Vater nachspielen. Mitten im Stück bricht der erzürnte König mit dem Hofstaat auf. Nun hat er die Gewissheit, dass Claudius der Mörder ist. Allerdings richtet Hamlet bei der nächsten Gelegenheit König Claudius nicht, weil man einen Betenden nicht ermorden dürfe. Hamlet klagt seine Mutter so unbarmherzig an, dass der Geist noch einmal erscheint, um ihn an die Rache und die befohlene Schonung der Mutter zu erinnern. Polonius belauscht dieses Gespräch hinter einem Vorhang und wird irrtümlicherweise von Hamlet erstochen, der ihn für den König hält.

Nun wird Hamlet aus Dänemark verbannt. Rosenkrantz und Güldenstern begleiten ihn nach England mit einem Brief, der die Empfänger auffordert, Hamlet zu töten. Hamlet entdeckt den Brief und verändert ihn so, dass statt seiner Rosenkrantz und Güldenstern getötet werden. Zurück in Dänemark wird Hamlet Zeuge der Beerdigung Ophelias: sie ist geistig verwirrt im Fluss ertrunken. Ihr Bruder Laertes ist entschlossen, den Tod seines Vaters und seiner Schwester zu rächen. König Claudius nutzt die Gunst der Stunde und stiftet Laertes vor dem Duell mit Hamlet an, seinen Degen zu vergiften. Es kommt zu einem tragischen Ende. So kann nun der norwegische Prinz Fortinbras das Reich der Dänen beerben.