Leistungsbeurteilung
Am kgm gibt es zwei Beurteilungsbereiche, den Bereich fachlicher Leistungen und den Bereich überfachlicher Kompetenzen.
Die Beurteilung fachlicher Leistungen findet im Rahmen der Promotionsordnung des kgm
statt. Fachliche Leistungen werden durch promotionswirksame Noten in den einzelnen Fächern beurteilt.
Die Schulleitung ist für eine vergleichbare Leistungsbeurteilung zwischen den einzelnen Fächern und Lehrpersonen verantwortlich (vgl. Verordnung über das Kantonale Gymnasium Menzingen, 2007). Über mehrere Klassen hinweg muss der Notendurchschnitt einer Lehrperson zwischen 4.20 und 4.80 liegen. Diese "Notenbandbreite" ist für den Bereich der Grundlagenfächer verbindlich. In den 1. Klassen liegt der Notendurchschnitt in der Regel etwas tiefer als in den 2. - 4. Klassen. Im Wahlbereich (Schwerpunkt- und Ergänzungsfächer) kann der Notendurchschnitt einer Klasse bzw. einer Lerngruppe leicht höher liegen.
Zur Beurteilung der überfachlichen Kompetenzen gibt es in der ersten Klasse ein förderorientiertes, erweitertes Schülerbeurteilungssystem, in welchem die Schülerinnen und Schüler eine Selbstbeurteilung ihrer Sach-, Sozial- und Selbstkompetenzen durchführen und anschliessend von einer Lehrperson in gemeinsam vereinbarten Zielbereichen gecoacht werden.
Für die überfachlichen Kernkompetenzen Informationsverarbeitung, Dokumentation und Präsentation bestehen Kompetenzraster mit Minimalstandards. Diese drei Kernkompetenzen werden von bestimmten Unterrichtsfächern eingeführt und über die vier Klassenstufen des Maturitätslehrgangs weiterentwickelt und beurteilt.
