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Angebot

Angebot des APD-E

ALLGEMEINES
Das Behandlungsangebot des APD-E richtet sich an erwachsene Menschen.

Es umfasst:

  • Psychiatrische Abklärung
  • Psychiatrisch-psychotherapeutische Beratung und Behandlung
  • Hilfe in Krisen
  • Psychische, berufliche und soziale Rehabilitation
  • Prävention und Früherfassung psychischer Störungen
  • Beratung für Angehörige und Bezugspersonen
  • Beratung für Fachpersonen
  • Beratung für Behörden und Institutionen
  • Konsilien für öffentliche und private Institutionen
  • Gutachten für Versicherungen, Behörden und Gerichte
  • Information und Dokumentation

 

Spezielle Behandlungsangebote APD-E:

Kurzinterventionsprogramm für Menschen nach einem Suizidversuch               Unser Kurzinterventionsprogramm richtet sich an Menschen, die einen Suizidversuch überlebt haben und zentriert auf die persönlichen Hintergründe, die zur Suizidhandlung geführt haben. Gemeinsam mit der Therapeutin wird ein besseres Verständnis für diese persönliche Geschichte entwickelt. Es werden für die Zukunft vorbeugende Verhaltensmassnahmen, alternative Handlungsstrategien und ein persönlicher Kriseninterventionsplan erarbeitet. Unabhängig davon, ob eine weiterführende Behandlung angezeigt ist, stehen wir bei zukünftigen Krisen als Ansprechpartner zur Verfügung und bleiben über 2 Jahre in losem brieflichem Kontakt.

Link zu den Informationen zum Kurzinterventionsprogramm KIPS

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Psychose
Wir möchten mithelfen die Zeichen einer Psychose rechtzeitig zu erkennen, um frühzeitig eine gezielte Behandlung zu ermöglichen. Auf diese Art und Weise können allfällige negative Folgen wie z.B. Arbeitsplatzverlust, Ausbildungsabbruch, Beeinträchtigung von Beziehungen und Chronifizierung der Erkrankung verhindert werden. Wir bieten eine umfassende psychiatrisch-psychologische Abklärung, individuelle Beratung und Behandlung sowie Unterstützung von Angehörigen.

Link
Flyer "Früherkennung psychotischer Störungen"

 

Psychische Probleme im Alter
Unser Behandlungsangebot am APD-E richtet sich an ältere Menschen mit psychischen Krisen wie z.B. Demenz, Depressionen, Angstzuständen, wahnhafte Auffälligkeiten sowie durch psychische Belastung entstehende körperliche Leiden. Das Angebot umfasst gerontopsychiatrische Abklärungen sowie Behandlung aller psychischen Erkrankungen im Alter. Auch für das soziale Umfeld der Betroffenen bringt das Älterwerden einige Umstellungen und allenfalls auch Schwierigkeiten mit sich. Aus diesem Grund beraten und unterstützen wir zudem Angehörige und Betreuende älterer Menschen.

Link
Flyer "Psychische Störungen im Alter"



Psychische Erkrankungen im Wochenbett
In Zusammenarbeit mit HausärztInnen, GynäkologInnen, Hebammen, Mütter- und Väterberaterinnen sowie Familienhelferinnen möchten wir mithelfen, Frühzeichen einer depressiven Störung nach der Geburt rechtzeitig zu erkennen, um damit mögliche negative Folgen wie schwere depressive Erkrankung mit Suizidgedanken, Chronifizierung, erschwerte Beziehungsgestaltung zwischen Mutter und Kind und Entwicklungsverzögerungen beim Kind zu verhindern.

Link
Flyer "Psychische Krise statt Mutterglück"



Gruppentherapie-Angebote

Entspannungstherapie 
Dieses Angebot ist indiziert bei innerer Anspannung und Unruhe, Konzentrations-problemen, nach traumatischen Belastungen, bei Angst- und Panikattacken sowie Schlafproblemen und psychosomatischen Beschwerden.
Die Entspannungstherapie bietet die Möglichkeit durch Präsenz im „Hier und Jetzt“ mehr Entspannung, Wohlbefinden, Genuss, Vitalität und Kreativität im Alltag zu erlangen. Teilnehmer erfahren eine Spielraumerweiterung, worin ein Selbstbewusstseins- und Selbstentfaltungsprozess stattfinden kann und werden unterstützt ein individuell angepasstes Instrument zur Entspannung und Förderung der Achtsamkeit im Alltag zu finden.
Mittel: Atemtechniken, Achtsamkeitsübungen, Entspannung durch Bewegung, progressive Muskelrelaxation (PMR), Imaginationen, Autogenes Training,
Genusstherapie sowie künstlerische Handlungsspielraumerweiterungen (Musik, Bewegung)
Die Anmeldung für Entspannungstherapie erfolgt über den jeweiligen Therapeuten im APD. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Nach erfolgtem Vorgespräch findet die Therapie einmal wöchentlich statt. Nach circa zehn Sitzungen findet ein Gespräch statt, worin der Abschluss, beziehungsweise die Form der Weiterführung der Therapie vereinbart wird.

Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK)
Das Gruppentraining richtet sich an Menschen, welche Schwierigkeiten haben berechtigte Forderungen und Interessen durchzusetzen, Bedürfnisse und Wünsche zu vertreten, "nein" zu sagen sowie Probleme damit haben Sympathien anderer zu erlangen (z.B. Kontaktaufnahme). Wir gehen davon aus, dass selbstsicheres, sozial kompetentes Verhalten gelernt werden kann, wie jedes andere Verhalten auch. Das Üben von selbstsicherem Verhalten steht im Zentrum des Gruppentrainings. Dabei wird zuerst in Rollenspielen, später auch in der Realität in Form von Hausaufgaben, geübt. In der Gruppentherapie lernen die Teilnehmer zwischen sicherem, unsicherem und aggressivem Verhalten zu unterscheiden, sie lernen Forderungen und Bedürfnisse anzubringen bzw. zu vertreten. In der Gruppe soll zudem gelernt werden, wie die Sympathie anderer Leute einfacher gewonnen werden und wie sich der Teilnehmer in stressreichen Situationen entspannen kann. Die Anmeldung erfolgt über den jeweiligen Therapeuten im APD-E.