Häufige Fragen
Bauernhausforschung - wem nützt sie?
Bauernhausforschung nützt allen, die mit ländlichen Bauten zu tun haben, seien es Wohnhäuser, Scheunen oder Alphütten.
Baufachleute, Hausbesitzer, Entscheidungsträger in Gemeinden und Kantonen kommen dank der Bauernhausforschung zu wichtigen Informationen im Zusammenhang mit Renovationen und Umbauten.
Bauernhausforschung vermittelt Touristen und Einheimischen ländliche Bauten als wertvolle Elemente der Kulturlandschaft und trägt so zu deren Wertschätzung bei.
Die kulturelle Vielfalt, wie sie in den ländlichen Bauten zum Ausdruck kommt, ist ein wesentliches Merkmal der Schweiz in ihren heutigen Grenzen. Sie zeugen von Selbstverständnis und Lebenskraft der Einwohner gegenüber oft wechselnden, mehr oder weniger günstig gestimmten Voraussetzungen von Natur, Wirtschaft und Politik.
In der aktuellen Diskussion um die Zukunft der Landwirtschaft, wo es gebietsweise viele leerstehende, unbewohnte und um- ode rungenutze Bauten gibt, vermag die Bauernhausforschung einen wertvollen Beitrag zu leisten. Etwa bei Fragen, was den nun typisch sein, welche Bauten wie umgebaut oder umgenutzt werden können, dass sie einerseits ihre prägende charakteristische Gestalt behalten und andererseits eine neue Wertschöpfung ermöglichen. Dies kann bei einer vermehrten Eigenvermarktung landwirtschaftlicher Produkte zu einem wichtigen Standort- oder Markenvorteil werden.
Die individuelle Baugeschichte vermag nicht nur die Forschenden zu faszinieren, oft gibt sie den heutigen Besitzer- oder Bewohnerschaft Anlass für einen verständnisvollen Umgang mit einer in die Jahre gekommenen Bausubstanz.
Wer steht hinter der Bauernhausforschung ?
Die Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde ist die Herausgeberin dieser Bücher und die einzelnen Kantone, der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung sowie Swisslos bzw. die Loterie Romande ermöglichen die Forschungsarbeiten finanziell.
