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Was ist zu beachten

Informationen zum Vorgehen beim Bauen auf belasteten Standorten.

Ist ein Baugrundstück im Kataster der belasteten Standorte (KbS) als untersuchungsbedürftig eingetragen, muss vor dem eigentlichen Baugesuchsverfahren durch umwelttechnische Untersuchungen geklärt werden, ob für den Standort ein Sanierungs- oder Überwachungsbedarf besteht. Es ist eine Voruntersuchung nach Art. 7 der AltlV durchzuführen und dem Amt für Umwelt vorzulegen.

Handelt es sich um einen sanierungsbedürftigen Standort (Altlast) kann das Bauvorhaben nur bewilligt werden, wenn eine Sanierung nicht be- oder verhindert wird. Im Vorfeld zum Baubewilligungsverfahren ist dem Amt für Umwelt ein Sanierungsprojekt zu Genehmigung einzureichen (Art. 3 AltlV).

Ist ein Baugrundstück im KbS als nicht untersuchungsbedürftig eingestuft, muss mit dem Baugesuch lediglich ein Aushub- und Entsorgungskonzept eingereicht werden. Dieses Konzept beschreibt den gesetzteskonformen Umgang mit projektbedingt anfallendem, möglicherweise belastetem Aushub.

Bei einem überwachungsbedürftigen Standort muss dem Amt für Umwelt neben einem Aushub- und Entsorgungskonzept auch ein Überwachungskonzept zur Zustimmung eingereicht werden.

Wir empfehlen, bei Bauvorhaben auf belasteten Standorten frühzeitig ein sachkundiges Altlastenfachbüro beizuziehen.

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