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Kantonales Energieförderprogramm wird eingestellt

22.06.2017
Kantonales Energieförderprogramm wird eingestellt

Medienmitteilung vom 22. Juni 2017

Seit dem Jahr 2010 leistet der Kanton Zug finanzielle Beiträge an Wärmepumpenanlagen, Sonnenkollektoranlagen und energetische Gesamtsanierungen. Nun sind die Mittel ausgeschöpft und das Förderprogramm wurde eingestellt. Das «Gebäudeprogramm 2017» läuft jedoch normal weiter.

Neubauten im Kanton Zug sind in der Regel sparsam im Energieverbrauch und nutzen häufig lokale, erneuerbare Energiequellen. Nicht so ältere Gebäude. Hier liegt ein grosses Potenzial für die Nutzung von erneuerbaren Energien und für die Reduktion des Energieverbrauchs. Insgesamt 16 Millionen Franken hatte der Kantonsrat daher zur Förderung von entsprechenden Massnahmen gesprochen. Rund 330 Wärmepumpenanlagen, 270 Sonnenkollektoranlagen und 170 energetische Gesamtsanierungen konnten in den letzten sieben Jahren unterstützt werden.

Jetzt sind die Mittel ausgeschöpft sind und das Programm wurde per 29. Mai 2017 beendet. Allfällige Beiträge für vorgängig eingereichte Gesuche werden noch ausbezahlt. Für Gesuche, die nach diesem Datum eingereicht wurden, können keine Fördergelder mehr gesprochen werden.

Positive Bilanz

Baudirektor Urs Hürlimann zieht eine positive Bilanz: «Ich bin überzeugt, wir konnten damit einen Beitrag an die Erreichung der Energie- und Klimaziele leisten.» Alleine durch den Ersatz der fossilen Heizungen durch Wärmepumpen wurden, über die gesamte Lebensdauer der Anlagen gerechnet, rund 10 Millionen Liter Heizöl oder über 30'000 Tonnen CO2 eingespart.

Gebäudeprogramm läuft weiter

Von der Einstellung des kantonalen Förderprogramms nicht betroffen ist das «Gebäudeprogramm 2017», welches über Bundesgelder (CO2-Abgabe) finanziert wird. Der Kanton Zug richtet weiterhin Beiträge an Gebäudehüllensanierungen aus. Gefördert wird die Wärmedämmung von Fassade, Dach, Wand und Boden. Der Beitragssatz wurde gegenüber den Vorjahren verdoppelt und beträgt im laufenden Jahr 60 Franken pro Quadratmeter wärmegedämmte Fläche. Weitere Informationen unter www.dasgebaeudeprogramm.ch.

Baudirektion

Weitere Auskünfte:

Urs Hürlimann,   Regierungsrat

Telefon 041 728 53 01

Weitere Informationen

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