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Winterdienst und Entsorgung von Schnee

Die Entsorgung von Schnee in Gewässer darf nur in Absprache mit dem Amt für Umwelt und nur an den dafür bestimmten Stellen durch die öffentlichen Dienste oder deren Beauftragte erfolgen.
Schneefräse auf verschneiter Strasse
Bild Legende:

Salzen oder Splitten? Wohin mit dem Schnee? Diese Fragen müssen regelmässig im Winterhalbjahr von den zuständigen Winterdiensten beantwortet werden, um auf den Strassen und Wegen eine grösstmögliche Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die Aspekte des Umwelt- und Gewässerschutzes beim Winterdienst auf Strassen und Wegen und bei der Entsorgung von Schnee hat das Amt für Umwelt in Absprache mit dem kantonalen Strassenunterhalt im Merkblatt für den "Winterdienst und Entsorgung von Schnee" festgehalten und in der Übersichtskarte der Schneekippstellen dargestellt. Zuständig für den Schutz der Gewässer und Abwasseranlagen sind dabei grundsätzlich die Gemeinden. Sie treffen die notwendigen Massnahmen. Das Amt für Umwelt berät Behörden und Gemeinden.

So viel wie nötig - so wenig wie möglich
Die Salzbelastung der Böden, der Oberflächengewässer und des Grundwassers ist aufgrund der örtlich und zeitlich beschränkten Anwendung von Taumitteln grundsätzlich als gering zu bewerten. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Vegetation beeinträchtigt werden kann. Massnahmen zur Reduktion der Salzbelastung durch die eingesetzten Taumittel werden weiterhin empfohlen. Massives Einsetzen von Splitt produziert Abfälle, die im Widerspruch zum Vorsorge- und Vermeidungsprinzip in der Umweltschutzgesetzgebung steht. Aufgrund einer möglichst hohen Verkehrssicherheit sind heute beide Methoden akzeptiert. Bei beidem gilt jedoch der Grundsatz: So viel wie nötig - wo wenig wie möglich.

Umweltauswirkungen
Als Taumittel werden je nach meteorologischen Bedingungen vorwiegend Natrium-, Calcium- oder Magnesiumchlorid verwendet. Bei tiefen Temperaturen wird dem Streusalz oft Calciumchlorid beigefügt, um so den Gefrierpunkt zu senken. Die häufig auf Strassen verwendete Mischung besteht hauptsächlich aus Trockensalz und einer gesättigen Salzlösung. In der Umgebung von Verkehrswegen findet eine Aufsalzung des Bodens statt. Dies kann unter Umständen Schäden an der Vegetation verursachen. Die Salze werden via Entwässerung direkt in die Gewässer und ins Grundwasser geschwemmt oder sie gelangen über die Kanalisation in die Kläranlagen. In den Kläranlagen kann das Salz weder abgebaut noch abgetrennt werden und gelangt daher vollumfänglich in die Gewässer.

Vorgehen
Die Entsorgung von Schnee in Gewässer darf im Kanton Zug nur in Absprache mit dem Amt für Umwelt und lediglich an den dafür bestimmten Stellen durch die öffentlichen Dienste oder deren Beauftragte gemäss den Weisungen des Merkblatts "Winterdienst und Entsorgung von Schnee" erfolgen.

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