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08.06.2020

Der Fahrplan 2021 hat es in sich

08.06.2020
Medienmitteilung zum Start der Vernehmlassung des Fahrplans 2021

Ab dem 10. Juni 2020 kann die Öffentlichkeit die Fahrplanentwürfe 2021 für die Bahn- und Buslinien einsehen und Änderungswünsche einreichen. Die Streckensperrung am Zugersee wird aufgehoben und es sind verschiedene Angebotsverbesserungen beim Busangebot des Kantons Zug geplant.

Die Fahrplanentwürfe der Bahn- und Buslinien für das Jahr 2021 können unter www.fahrplanentwurf.ch eingesehen werden. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) führt von Mittwoch, 10. Juni 2020, bis Sonntag, 28. Juni 2020, die Vernehmlassung durch. Mit dem Ende der Bauarbeiten am Zugersee Ostufer ändert ein grosser Teil des Bahnfahrplans rund um den Zugersee. Eine Konsultation lohnt sich, da es im ganzen Netz Anpassungen im Minutenbereich gibt. Änderungsbegehren können direkt an fahrplan@zg.ch eingereicht werden.

Fahrplanwechsel für den Zugverkehr ins Tessin und die Innerschweiz
Im Fahrplanentwurf wird das vollständige Zielkonzept für den Nord-Südverkehr aufgelegt. Mit diesem Konzept entfällt für die halbstündlichen Züge ins Tessin der Umweg über Rotkreuz. Sie verkehren wieder via Walchwil. Ebenso verkehrt die S2 von Baar Lindenpark stündlich bis Erstfeld sowie ebenfalls stündlich von Baar Lindenpark via Zug nach Walchwil, was für diese Strecke einen Halbstundentakt ergibt. Damit verkürzen sich die Fahrzeiten für viele Pendlerinnen und Pendler. Die SBB wird über die Umsetzung des Fahrplans in Abhängigkeit zu den Bauvorhaben separat informieren.

Regierungsrat legt nach
Im September 2019 hatte der Regierungsrat das Angebot für die zweijährige Bestellperiode 2020/2021 festgelegt. Dank ansprechenden Offerten der Transportunternehmen wurden die dafür bereitgestellten finanziellen Mittel nicht vollständig ausgeschöpft. Dies erlaubt kurzfristig das bestellte Angebot punktuell zu ergänzen. Diese Ergänzungen müssen eine minimale Wirtschaftlichkeit erreichen und eine relevante neue Nachfrage ansprechen. Die ÖV-Branche will in den kommenden Monaten und Jahren und nach der Covid-19 Krise ihre Kundinnen und Kunden wieder zurückgewinnen. Mit der Bereitschaft, die Ausgaben im öffentlichen Verkehr wie geplant zu tätigen und der Aussicht, dadurch ein attraktiveres Angebot zu ermöglichen, schafft der Regierungsrat dafür im ganzen Kanton eine gute Voraussetzung. Diese Änderungen werden nun mit der Fahrplanauflage öffentlich aufgelegt (vgl. Beilage).

 

 

Beilage zur Medienmitteilung

Kantonale Angebotsmassnahmen im Fahrplan 2021

Sonntagsangebot ins Ägerital, nach Baar und Gimenen
Für den wachsenden Freizeitverkehr werden an Sonn- und Feiertagen die Busse der Linien 1 Zug–Oberägeri und 3 Oberwil–Lättich neu im 15-Minutentakt verkehren. Zwischen Inwil und Baar wird neu ein 30-Minutentakt mit der Buslinie 4 angeboten. Die Buslinie 14 verkehrt nun auch sonntags, wie heute von Montag bis Samstag zwischen Inwil–Zug–Gimenen. Damit erhält das Gebiet Gimenen auch an Sonntagen ein ÖV-Angebot.

Häufigere Abendfahrten in Baar, Steinhausen und in der Stadt Zug
Auf den nachfragestarken Linien 3 Oberwil–Lättich, 6 Zug–Steinhausen und 11 St. Johannes–Schönegg wird der 15-Minutentakt bis 22 Uhr angeboten. Damit entfallen bis 22 Uhr die langen Wartezeiten an der Bushaltestelle Metalli/Bahnhof in der Stadt Zug.

Viertelstundentakt nach Sihlbrugg
Die Buslinie 31 Baar–Sihlbrugg–(Neuheim) wird neu immer in Sihlbrugg gewendet. Dadurch kann das Angebot für den Entwicklungsschwerpunkt Walterswil von Montag bis Freitag zum 15-Minutentakt verdichtet werden. Zwischen Sihlbrugg und Neuheim Tal verkehren keine Busse mehr.

Schnelle Verbindung Baar–Neuheim–Menzingen
Um das Einzugsgebiet der Linie 32 Baar–Neuheim zu vergrössern, wird diese Linie über Neuheim hinaus verlängert. Zwischen Baar–Neuheim verkehren alle 30-Minuten Kurse über den Baarburgrank. Ab Neuheim Dorf wird stündlich das Neuheimer Gewerbegebiet Sarbach und Tal erschlossen. Ebenfalls stündlich verkehrt die Linie 32 zwischen Neuheim und Menzingen. Dank dieser Schnellverbindung können am Bahnhof Baar mehr Anschlüsse erreicht werden, so auch der IR75 von und nach Luzern und Zürich. Für Menzingen wird neu die schnellste Verbindung nach Zürich mit der Linie 32 via Baar führen. Die drei Gemeinden Menzingen, Neuheim und Baar sind künftig direkt miteinander verbunden. Auszubildende aus diesem Raum erhalten eine umsteigefreie Busverbindung zur Kantonsschule Menzingen und entlasten so auch die stark besetzten Kurse der Buslinie 2 (Zug–Menzingen).

Viele neue Direktverbindungen nach Rotkreuz
Die Buslinie 53 Küssnacht am Rigi–Rotkreuz wird zur Hauptverkehrszeit im 15-Minutentakt verkehren, wovon Buonas und Risch direkt profitieren. Mit den neuen Buslinien 525 Immensee–Rotkreuz und 526 Brunnen–Goldau–Rotkreuz werden neue Direktverbindungen aus dem Schwyzer Talkessel zum Entwicklungsschwerpunkt der Gemeinde Risch angeboten. Die bestehende Buslinie 528 Vitznau–Rotkreuz bedient neu auch die Bushaltestelle Birkenstrasse im Gebiet Suurstoffi.

Verbessertes Angebot Walchwil–Zug
Zur ursprünglich geplanten Buslinie 5 Walchwil–Oberwil wurden diverse Konsultationen durchgeführt. Neu wird die Linie 5 stündlich nach Zug verlängert. Die Busse verkehren mit einer neuen Linienführung (Zug Bahnhofplatz–Walchwil St. Adrian–Walchwil Bahnhof –Walchwil Oberdorf–Walchwil Hörndli–Zug Bahnhofplatz). Dies ermöglicht eine bessere innerörtliche Erschliessung von Walchwil. Reisende von St. Adrian bis Räbmatt werden stündlich umsteigefrei zum Bahnhof Zug gebracht, wo schlanke Anschlüsse an den Fernverkehr bestehen. Mit dem überarbeiteten Fahrplanangebot erhält Walchwil an Werktagen pro Stunde drei Verbindungen, welche die Innenstadt von Zug mit Walchwil verbinden. An Sonntagen und zu Randstunden bilden die Stadtbahnlinie S2 und die Buslinie 5 zusammen einen Halbstundentakt zwischen Zug und Walchwil. Keine neuen Erkenntnisse brachten die Gespräche für die Verbindung Walchwil–Arth, die eingestellt wird.

Mehr Fahrplanstabiliät von Cham nach Zürich
Der Fahrplan der Buslinie 42 Cham–Knonau wird so angepasst, dass die Anschlüsse in Knonau an die S5 gesichert werden und für die Reisenden eine robuste Transportkette von und nach Zürich angeboten werden kann.

Eine Forderung von ZUGWEST erfüllt sich
Die Gemeinden Cham, Hünenberg und Risch sind in der Wirtschaftsregion ZUGWEST vereint, die unter anderem eine bessere Einbindung des Freiamts Richtung Süden fordert. Unter der Federführung des Kantons Aargau und in Zusammenarbeit mit dem Bund und dem Kanton Schwyz wird der Kanton Zug ein probeweises Angebot mitbestellen. Während dreier Jahre sind einzelne Wochenendverbindungen für die Strecke Aarau–Rotkreuz–Arth-Goldau geplant. Diese Züge werden schlanke Anschlüsse an den Gotthardverkehr vermitteln, wodurch für Reisende aus dem Raum Rotkreuz in den Süden der Umweg via Zug entfällt.

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