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Berufsbildung unter einem Dach

05.07.2018
Berufsbildung unter einem Dach

 

Das ist ein Freudentag für das Gewerblich-industrielle Bildungszentrum Zug (GIBZ). Mit dem Bezug des neuen Trakt 5 kann das GIBZ wieder alle Bildungsangebote unter einem Dach an der Baarerstrasse anbieten. Heute Donnerstag hat Baudirektor Urs Hürlimann den Neubau Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel übergeben.

Die Vielzahl und die Vielfältigkeit der Arbeitsplätze im Kanton Zug ermöglichen entsprechend viele und vielfältige Ausbildungsplätze für Lernende. Der Kanton Zug macht sich immer wieder für ein breites Angebot an Bildungsmöglichkeiten im dualen Berufsbildungssystem stark. Besonders erfolgreich sind in unserem Kanton die Bildungsgänge der Berufsmaturität. Eine besondere Zuger Stärke liegt darüber hinaus im Angebot der Höheren Fachschulen (HF), wovon drei Angebote von den vorgenannten kantonalen Berufsbildungszentren geführt werden. Das Zuger Berufsbildungsangebot erhält denn auch von der Wirtschaft gute Noten.

27 verschiedene Berufe

Heute bietet das Gewerblich-industrielle Bildungszentrum Zug (GIBZ) Grundbildungen für rund 27 verschiedene Berufe an. Es führt zudem die Höhere Fachschule für Technik und Gestaltung (HFTG) sowie Berufsmaturitätslehrgänge. Insbesondere die erfreuliche Entwicklung in diesen Bereichen hat zu akuter Raumnot geführt, so dass das GIBZ in den letzten Jahren verschiedene Angebote auslagern musste. «Mehr als 1300 Jugendliche beginnen jedes Jahr im Kanton Zug eine Lehre. Die Hälfte davon besucht das GIBZ», erklärt der Rektor der Schule, Beat Wenger. Und Baudirektor Urs Hürlimann ergänzt: «Gemäss einer Analyse des Raumangebots haben dem GIBZ rund 17 Raumeinheiten beziehungsweise rund 1580 Quadratmeter Unterrichtsfläche gefehlt, um den Bildungsauftrag einer kantonalen Berufsfachschule für die Berufsfelder Gewerbe, Industrie und Gesundheit vollständig erfüllen zu können.» Deshalb habe die Baudirektion den Neubau geplant und der Kantonsrat habe den nötigen Kredit genehmigt. Nach rund zweijähriger Bauzeit ist der Trakt 5 mit den sechs Geschossen realisiert. «Es freut uns, dieses gelungene Werk der Schule übergeben und damit den Bildungsstandort Kanton Zug weiter stärken zu können», stellt Regierungsrat Urs Hürlimann fest.

Unabhängiger Neubau

Die bestehende Schulanlage mit den Trakten 1 bis 4 ist mit einem Neubau (Trakt 5) ergänzt worden. Der unabhängige Neubau schafft optimale Strukturen für die Raumbedürfnisse und ermöglicht eine hohe Flexibilität für zukünftige Anforderungen. Räumlich besetzt der neue Trakt die letzte noch freie Fläche auf dem Areal zwischen dem Wohngebäude der Pensionskasse der V-Zug und dem Trakt 4 der GIBZ. Sie diente der Schule bisher als Aussensportplatz, der jedoch sehr wenig benutzt wurde, da der Sportunterricht vorwiegend in der Dreifachturnhalle erfolgt.

Auch 6. Geschoss ausgebaut

Im Jahr 2013 hat der Kantonsrat einen Kredit von 25,71 Millionen Franken zur Erstellung eines Trakts 5 am Gewerblich-industriellen Bildungszentrum Zug bewilligt. Gleichzeitig hat der Kantonsrat den Rohbau eines zusätzlichen sechsten Stockes genehmigt. «Der damalige Beschluss des Kantonsrats, für den Trakt 5 des GIBZ ein zusätzliches Geschoss im Rohbau zu bewilligen, war vorausschauend», sagt Hürlimann rückblickend. Denn: Kurz vor Baubeginn des Trakt 5 zeigte sich, dass die Nachfrage nach Ausbildungen im Pflege- und Gastrobereich weiter steigt. Deshalb habe die Baudirektion beim Kantonsrat sofort den Vollausbau des sechsten Stocks beantragt und das Parlament habe dem Begehren auch zugestimmt. Dieser Ausbau kostet 580 000 Franken, kann aber innerhalb des vom Kantonsrat bereits bewilligten Gesamtkredits abgewickelt werden. Baudirektor Urs Hürlimann: «Heute stelle ich fest, dass mit dem Ausbau des sechsten Stocks fortan sämtliche Gesundheitsberufe sowohl praktisch wie theoretisch am GIBZ unterrichtet werden können. Die Miete von externen Räumlichkeiten fällt weg. Die Bildungsaktivitäten der Grundausbildung im Gesundheitswesen und der Berufsmaturität Gesundheit und Soziales können effizient und kostensparend koordiniert werden.»

 

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