Navigieren auf Kanton Zug

Inhaltsnavigation auf dieser Seite

Navigation
  • Aktuell
  • Schulraumprovisorium Kanti Zug ist bezugsbereit
08.07.2016

Schulraumprovisorium Kanti Zug ist bezugsbereit

08.07.2016
Schulraumprovisorium Kanti Zug ist bezugsbereit

Medienmitteilung vom 8. Juli 2016

Die Kantonsschule am Lüssiweg in Zug platzt aus allen Nähten, doch eine Entlastung steht jetzt bereit: Das Schulraumprovisorium mit 18 Unterrichtszimmern. In der Ferienzeit werden die Klassenräume noch endgültig eingerichtet, bevor die Schülerinnen und Schüler die neuen Räu-me zu Schulbeginn beziehen können.

Der Kanton Zug benötigt auf dem Areal der heutigen Kantonsschule zusätzlich Schulräume für eine Zeit von 15 bis 20 Jahren. Dies als Überbrückung bis eine erweiterte Kantonschule in Cham und die Instandsetzung der bestehenden Kantonsschule erfolgt ist. Bekanntlich entschied sich der Regie-rungsrat im Jahre 2013 nach einem Planungsstopp von Neu- und Erweiterungsbauten für die Zuger Mittelschulen für die Lösung, die Schultypen an ihren bisherigen Standorten (Zug und Menzingen) zu belassen und das Angebot mit einem Langzeitgymnasium in Cham zu ergänzen. Zudem beschloss die Regierung, dem Kurzzeitgymnasium in Menzingen ein Langzeitgymnasium anzugliedern; der Neu- und Umbau ist gegenwärtig im Gange. Voraussichtlich Ende Jahr wird der Kantonsrat über einen Wettbewerbskredit für die Mittelschule Cham befinden müssen.

Das Schulraumprovisorium an der Kanti Zug
Die bestehenden Schulanlage der Kantonsschule Zug ist mit dem Schulraumprovisorium um 18 Un-terrichtszimmer ergänzt worden. Das Gebäude wurde als dreigeschossiger Holz-Elementbau erstellt. Die Realisierung erfolgte bei den bestehenden Parkplätzen auf dem Areal der Kantonsschule. Das Kantonsparlament genehmigte dafür einen Objektkredit von 9,798 Millionen Franken, der eingehalten werden kann.

Ausgewogen
Baudirektor Urs Hürlimann stellt bei der Übergabe fest: «Das Schulraumprovisorium ist nach den Grundsätzen des nachhaltigen Bauens entwickelt und ausgeführt worden, das heisst in Ausgewogen-heit in Bezug auf die gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Kriterien.» Dabei habe man folgende Ziele verfolgt: Gute Architektur, optimale Funktionalität und Wirtschaftlichkeit sowie Nachhaltigkeit.

Ein sichtbares Zeichen
Für die strategische Bildungsplanung brauche es pragmatische Entscheide, ergänzt Bildungsdirektor Stefan Schleiss. «Das Provisorium ist ein sichtbares Zeichen dafür.», Ein vielfältiges gymnasiales und berufsfeldvorbereitendes Ausbildungsangebot sei für den Kanton Zug zentral. «Die achtzehn neuen Schulräume sind Teil und Ausdruck dieser Vielfalt.» Das Provisorium sei nicht der Anfang vom Ende, sondern das Ende vom Anfang im Bereich der Mittelschulbauten. Stefan Schleiss: «Die Schul-räume in Menzingen sind am Entstehen, der Ausbau an der Hofstrasse und der Spatenstich in Cham müssen folgen. Lernen, lachen, leisten — dieser Dreiklang soll durch die neuen Räume schallen.»

Zukunftsgerecht
Anordnung und Struktur der verschiedenen Räume sind auf die vorgesehene Nutzung und den Be-trieb abgestimmt. Die Gebäudestruktur ermöglicht und unterstützt zukunftsweisende Unterrichtsfor-men. Und wichtig: Sie lässt ausserdem zukünftige Anpassungen zu. Auf kurze Wegdistanzen inner-halb des Schulareals wurde ebenfalls grossen Wert gelegt. Denn, so Hürlimann, «betriebliche Abläufe müssen effizient organisiert sein». Benutzerfreundlichkeit, Funktionalität und Zweckmässigkeit stan-den bei der Gestaltung im Vordergrund. Urs Hürlimann: «Weil sich die Nutzungsbedürfnisse ständig verändern ist es von Vorteil, wenn Räume für verschiedene Nutzungen brauchbar sind.»

Während der Sommerferien werden die Unterrichtsräume noch definitiv eingerichtet, so dass sie die Schülerinnen und Schüler termingerecht mit Schulbeginn am 22. August beziehen können.

Baudirektion

Weitere Auskünfte:
Regierungsrat Urs Hürlimann, Baudirektor Tel. 041 728 53 01
urs.huerlimann@zg.ch

 

Download

Weitere Informationen

hidden placeholder

behoerden

Fusszeile

Deutsch