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Bevölkerungsstand

Bevölkerungsstand

Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden

Die definitiven Zahlen der Bevölkerungsstatistik 2017 zeigen: Seit der Jahrtausendwende wuchs die Zuger Bevölkerung um 26'033 Personen; dies entspricht einem Plus von 26.2 Prozent. Das stärkste prozentuale Wachstum wies die Gemeinde Risch auf (+45.7 %). Absolut betrachtet wuchs die Stadt Zug am stärksten (+7'495 Personen), gefolgt von Baar (+5'156 Personen).

Komponenten der Bevölkerungsentwicklung

Bild Legende:

Die internationale Zuwanderung war in den letzten Jahren der Hauptgrund für das Bevölkerungswachstum. 2017 sind 2'967 Menschen aus dem Ausland in den Kanton Zug gezogen, 2'123 haben ihn in die Gegenrichtung verlassen. Der Wanderungssaldo mit der übrigen Schweiz war dagegen eher ausgeglichen (3'622 Zuzüge gegenüber 3'531 Wegzügen).

2017 kamen 1'257 Zuger Babys zu Welt; 795 Zugerinnen und Zuger starben. Dies ergibt einen Geburtenüberschuss 462 Personen. Wanderungsbewegungen beeinflussten die Entwicklung der Einwohnerzahlen in den letzten Jahren indes stärker als natürliche Bevölkerungsbewegungen wie Geburten und Todesfälle.

Ausländische Wohnbevölkerung

Per Ende 2017 lebten 34'991 Personen ausländischer Nationalität im Kanton Zug; dies entspricht einem Anteil von 27.9 Prozent. Der Ausländer/innenanteil erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig (+0.4 Prozentpunkte). Anteilsmässig am wenigsten Ausländerinnen und Ausländer wohnten 2017 in Hünenberg (17.1 %), am meisten in Walchwil (34.4 %).

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ständige Wohnbevölkerung das Kantons Zug Ende 2017

Bevölkerungsbegriffe

Die Volkszählung findet seit 2010 jährlich statt und nicht mehr wie bis ins Jahr 2000 alle 10 Jahre. Massgebend ist neu die ständige Wohnbevölkerung (und nicht mehr wie in den älteren Volkszählungen die wirtschaftliche Wohnbevölkerung). Diese umfasst alle Schweizerinnen und Schweizer sowie Ausländerinnen und Ausländer, die mindestens ein Jahr lang im Kanton Zug leben. Die ständige Wohnbevölkerung ermöglicht den Vergleich mit anderen Kantonen.

Personen, die weniger lange als ein Jahr in der Schweiz leben, zählen zur nicht-ständigen Wohnbevölkerung. Sie umfasste im Jahr 2013 gut 1'500 Personen im Kanton Zug. Es handelte sich dabei primär um unterjährige Kurzaufenthalter (L) und Asylsuchende.

Die zivilrechtliche Wohnbevölkerung umfasst alle Schweizerinnen und Schweizer, Ausländerinnen und Ausländer mit Jahresaufenthalt (B) sowie Ausländerinnen und Ausländer mit Niederlassungsbewilligung (C).

Alle Schweizerinnen und Schweizer, Ausländerinnen und Ausländer sowie die Wochenaufenthalterinnen und Wochenaufenthalter werden zur wirtschaftlichen Wohnbevölkerung gezählt. Sie wurde bis ins Jahr 2000 in den Eidgenössischen Volkszählungen verwendet und gestattet daher langjährige Vergleiche.

 

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