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Pendlerinnen und Pendler

Statistische Daten zum Pendlerverhalten im Kanton Zug

35'400 Zupendlerinnen und Zupendler

Im Schnitt pendelten in den Jahren 2011 bis 2013 jeden Tag 35'400 Personen ab 15 Jahren in den Kanton Zug. 17'700 verliessen ihn, um in einem anderen Kanton zu arbeiten oder wegen ihrer Ausbildung. Der positive Pendlersaldo zeigt: Der Kanton Zug ist ein Wirtschaftskanton mit Anziehungskraft.

Rund 11'400 Personen pendeln von Luzern in den Kanton Zug. Etwas weniger kommen aus dem Kanton Zürich. Zählt man zu Zürich und Luzern die Kantone Schwyz und Aargau hinzu, stammten 89 Prozent der Zupendelnden aus den vier Nachbarskantonen.

Entwicklung der Pendlerströme

Die Grafik zeigt die Entwicklung der Pendlerströme. Dabei ist zu beachten, dass 1990 und 2000 eine andere Bevölkerungsdefinition verwendet wurde als in der neuen Strukturerhebung und dass es sich damals um eine Vollerhebung gehandelt hat. Aus diesen Gründen sind die Zahlen nur bedingt vergleichbar.

Verkehrsmittelwahl der Pendelnden

Etwas weniger als die Hälfte (45 %) der Zugerinnen und Zuger, die den Kanton verlassen um an ihre Arbeits- oder Ausbildungsstätte zu gelangen, benutzen öffentliche Verkehrsmittel. Etwas mehr als die Hälfte (53 %) fahren mit dem Auto oder dem Motorrad. Bei den Zupendelnden ist der Anteil des öffentlichen Verkehrs wesentlich geringer (33 %). Der Fuss- und Veloverkehr hat nur bei jenen Pendlerinnen und Pendler eine bedeutende Stellung (25 %), die im Kanton Zug wohnen und auch arbeiten bzw. eine Ausbildung besuchen.

Weitere Informationen

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Thema Pendler beim Bundesamt für Statistik

Daten

Die Angaben zu den Pendelnden stammen seit 2010 aus der Strukturerhebung, die im Rahmen der Volkszählung jährlich bei der ständigen Wohnbevölkerung im Alter über 15 Jahren durchgeführt wird. Da die Ergebnisse der Strukturerhebung einem Unschärfebereich unterliegen, werden nur Ergebnisse publiziert, welche auf mindestens 50 Beobachtungen beruhen.

Mit dem Zusammenlegen der Stichproben mehrerer Jahre (Pooling) ist es möglich, genauere Ergebnisse zu erzielen als mit einer einzigen Stichprobe. Hingegen verfügt man mit den gepoolten Daten nicht mehr über Aussagen, die sich auf ein bestimmtes Referenzdatum beziehen, sondern über Mittelwerte für den gesamten betrachteten Zeitraum und für eine Durchschnittsbevölkerung während dieses Zeitraums.

 

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