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25.09.2017

Neue Fussgänger- und Veloüberführung in Inwil

25.09.2017
Neue Fussgänger- und Veloüberführung in Inwil
Einweihung Stahlbrücke Inwil
Bild Legende:
Baudirektor Urs Hürlimann und Gemeinderat Paul Langenegger weihen die neue Fussgänger- und Velobrücke ein.

Medienmitteilung vom 24. September 2017

Anstatt unten durch wie früher, laufen oder fahren die Fussgänger und Velofahrer in Zukunft in Inwil/Baar über die Tangente Zug/Baar. Heute hat Baudirektor Urs Hürlimann die neue Stahlbrücke eingeweiht und sie für die Benützung freigegeben.

Im Herbst 2016 haben die beteiligten Unternehmen mit den Arbeiten für den Bau der Tangente Zug/Baar begonnen. In Inwil (Knoten Rigistrasse) haben sie den Baustellenplatz eingerichtet, die Strasse verschoben und die Fussgängerunterführung abgebrochen. Denn: Die Verbindungsfunktion übernimmt nun eine neue Stahlbrücke. Heute Samstag, 23. September 2017, hat Baudirektor Urs Hürlimann die Brücke für den Fussgänger- und Veloverkehr freigegeben. Der Langsamverkehr kann nun unabhängig von den eigentlichen Strassenbauarbeiten an der Tangente Zug/Baar über die neue Stahlbrücke erfolgen. Damit können auch Konflikte mit dem Baustellenverkehr der Hauptarbeiten vermieden werden. Nicht zuletzt ermöglicht die neue Brücke den Schülerinnen und Schülern ein sicheres Queren der Strasse respektive sie müssen nicht über die Baustelle laufen oder fahren.

Überführung bei Fussgängern beliebter

In der Verkehrsrealität werden Unterführungen zur Fussgängersicherheit aus unterschiedlichen Gründen oft nicht oder nur unwillig angenommen. Dazu zählen etwa die Dunkelheit und die dadurch gefürchtete Bedrohlichkeit des Verkehrswegs, die Belästigung durch Schmierereien, Unrat und Gestank oder die Bevölkerung durch als unangenehm empfundene Personen. Daher lassen sich besonders Frauen und wehrlose Menschen vor allem abends, bei Nacht und bei wenig Personenverkehr von der Benutzung der Verkehrsunterführungen abschrecken und nehmen dafür gefährlichere oder aufwendigere Verkehrswege in Kauf. Auch aus diesen Gründen entschied sich die Baudirektion für eine Überführung. «In diesem Gebiet ist zudem sinnvoller, eine Brücke anstatt eine Unterführung zu erstellen. Damit muss weniger in die Landschaft eingegriffen werden», betont Regierungsrat Urs Hürlimann. Die Baudirektion erweise sich mit diesem Werk im wahrsten Sinne als Brückenbauer, ergänzt er weiter.

Die Stahlbrücke ist 66 Meter lang und besteht aus drei Teilen. Sie wurde vor den Sommerferien mit Hilfe eines Spezialkrans montiert und in den letzten Wochen fertiggestellt. Für die Beleuchtung liess sich die Baudirektion etwas Besonderes einfallen und setzt auf ein spezielles System. Die Lampen wurden in das Brückengeländer eingebaut und werfen nun ihr Licht nach unten auf die Brücke. Baudirektor Urs Hürlimann: «Damit wird das Licht gezielt eingesetzt und die Umgebung kaum gestört.»

Die Gemeinde Baar begrüsse den Ersatz der Unterführung durch die neue Stahlbrücke sehr. «Wir wissen ja alle, dass Unterführungen bei den Leuten nicht besonders beliebt sind und deshalb in Randzeiten oder am Abend auch nicht benützt werden», sagt Gemeinderat Paul Langenegger. Für die Anwohner in Inwil sei es sehr wichtig, dass die neue Brücke benützt werden könne, «denn diese Verbindung ist sehr wichtig für sie.»

Baudirektion

Weitere Auskünfte:

Urs Hürlimann,   Regierungsrat

Tel. 041 728 53 01

Weitere Informationen

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