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2. Bedrohte Schilfbestände

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Am Zugersee sind die Schilfbestände in den vergangenen Jahrzehnten auf knapp einen Drittel der ursprünglichen Fläche geschrumpft. Gründe dafür gibt es viele, und wie so oft ist es das Zusammenspiel mehrerer negativer Faktoren, das für die drastischen Auswirkungen verantwortlich ist.

Unbestritten sind die menschlichen Einflüsse. Intensiv genutzte Uferzonen, Verbauungen, ausgedehnte Erholungszonen sowie der Wellenschlag durch Schiffe setzen dem Schilf stark zu. Ein weiterer Grund liegt im Algenbestand, bedingt durch den hohen Nährstoffgehalt im Zugersee: Im Frühjahr treiben ganze Algenmatten auf die feinen Schilfhalme zu und knicken diese.

Auch die Natur selbst wirkt ein. Wellen, Wind, Treibgut, die Erosion des Seegrunds sowie der Verbiss durch Wasservögel richten Schaden an. Entsprechend gross sind die Anstrengungen, die der Kanton Zug zum Schutz seiner Schilfbestände unternimmt.

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