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3. Massnahmen Schilfschutz

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Dem Schilfschutz kommt im Kanton Zug grosse Bedeutung zu. Die Massnahmen zielen in zwei Richtungen: Einerseits werden die Schilfbestände vor natürlichen und menschlichen Einflüssen bewahrt. Andererseits werden bestehende Gebiete vergrössert, um den starken Rückgang der letzten Jahrzehnte zu kompensieren.

Im Jahr 1997 hat die Baudirektion ein Schilfschutzkonzept erarbeitet; es zeigt auf, wo am Zuger- und Ägerisee mit welchen Mitteln eine gute Wirkung erzielt werden kann. Umgesetzt wird es durch die kantonale Arbeitsgruppe Schilfschutz.

Die Massnahmen sind ausgesprochen vielfältig. Kiesschüttungen sollen im Uferbereich der Erosion entgegen wirken, Palisaden brechen die Kraft der Wellen, Verbesserungen in der Landwirtschaft und ein effizientes Abwasserreinigungssystem reduzieren den Phosphorgehalt im See, Treibholz und Schwemmgut werden regelmässig entfernt und Zäune schützen das Röhricht vor gefrässigen Vögeln und Algenwatten. Renaturierungen helfen, dass das Schilf seinen angestammten Lebensraum wieder zurückerobert.

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