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2. Gewässerschutz

Algen, von Wind und Wellen kraftvoll ans Ufer getragen, können die empfindlichen Schilfpflanzen knicken. Für das Algenwachstum im Zugersee ist der Nährstoffgehalt verantwortlich. Seit Anfang der 80er Jahre unternehmen deshalb der Kanton und die Gemeinden grosse Anstrengungen, um insbesondere die Zufuhr von Phosphor zu reduzieren.

Eine Ringleitung führt seit 1991 das gesamte Schmutzwasser aus dem Einzugsgebiet des Zugersees der zentralen Kläranlage Schönau bei Cham zu. Sie ist mit modernsten Technologien ausgestattet und vermag dem Abwasser den grössten Teil der Nährstoffe zu entziehen. Das gereinigte Wasser gelangt direkt in die Untere Lorze.

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Gute Wirkung zeigen Verbesserungen in der Landwirtschaft. Grössere Jauchegruben sorgen dafür, dass im Winter bei ungünstigen Verhältnissen kein Hofdünger ausgebracht werden muss. Betriebe mit überschüssigem Dünger haben Abnahmeverträge mit anderen Höfen abgeschlossen. Ökologische Produktionsmethoden sowie die Einhaltung einer ausgeglichenen Nährstoffbilanz tragen ebenfalls dazu bei, dass die Nährstoffkonzentration im Zugersee kontinuierlich abnimmt. Um das langfristige Ziel von 0,04 Milligramm Phosphor pro Liter zu erreichen, sind aber weitere Gewässerschutzmassnahmen erforderlich.

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