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4. Renaturierungen und Bepflanzungen

Schilfrohr ist eigentlich eine Landpflanze. Sie kann den Seegrund nur dann besiedeln, wenn sie vom Ufer aus langsam Richtung Flachwasser vorstösst. Am Zugersee sind viele Ufer künstlich gestaltet oder von anderen Gewächsen beherrscht; das macht die natürliche Ausbreitung schwierig.

Neue Schilfpflanzen werden maximal 80 Zentimeter unter der Wasseroberfläche gesetzt und mit Pfählen vor Erosion und Wellenschlag geschützt. Ein Gitter sorgt dafür, dass sich keine Wasservögel an den jungen Knospen gütlich tun.

Bild Legende:

Schwierig gestalten sich Renaturierungen. Sie greifen meist in Privatbesitz ein und sind vom Entgegenkommen der Grundeigentümer abhängig. Machen diese mit, tut sich aber einiges: Mauern und Steinschüttungen verschwinden, Wasserflächen werden geöffnet und das Ufer fällt wieder flach und naturnah ab. Hier kann sich das Schilf wunderbar ausbreiten.

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