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4. Erkenntnisse

Schilfschutz ist eine Daueraufgabe. Die getroffenen Massnahmen müssen regelmässig auf ihre Wirksamkeit überprüft und wenn nötig verbessert oder ausgebaut werden, denn oft führt erst das Zusammenspiel mehrerer Faktoren zum Erfolg. So haben beispielsweise Schilfpflanzungen nur dann eine Zukunft, wenn die Stecklinge vor Wellenschlag und Vogelfrass gefeit sind und ihnen der Boden unter den Wurzeln nicht wegrutscht. Umso wichtiger ist es, die Entwicklung der Schilfgebiete am Zugersee systematisch zu erfassen, um daraus die nötigen Schritte abzuleiten.

Als sinnvoll erweisen sich landseitige Massnahmen: Renaturierte und abgeflachte Uferabschnitte, Flachwasserzonen und ausgelichtete Ufergehölze sind ein Segen für bestehende und neue Schilfbestände. Die Krux an der Sache ist, dass diese Projekte meist in Privatbesitz eingreifen und vom Entgegenkommen der Landbesitzer abhängig sind. In diesem Spannungsfeld kommt der Arbeitsgruppe Schilfschutz die Aufgabe zu, die verschiedenen Interessen gegeneinander abzuwägen und für die Natur wie auch für den Menschen das Optimum zu erzielen.

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