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3. Weitere Gebiete und Massnahmen

Am Ufer gegenüber der Insel Eiola sind diverse Aufwertungen angelaufen. 2003 und 2006 wurden neue Pflanzen gesetzt und mit Drahtkörben vor Verbiss geschützt, spezielle Massnahmen wirken der Erosion entgegen. Auch wenn sich das Schilf noch nicht merklich ausgedehnt hat – das Ufer ist stabil, die neuen Pflanzen stehen auf sicherem Grund und sind angewachsen. Im Naturschutzgebiet Choller leisten Zäune ebenfalls gute Dienste: Das Röhricht erholt sich merklich, seitdem es den Wildvögeln nicht mehr als Nahrungsquelle dient.

Bild Legende:

Erfolgreich ist die regelmässige Seereinigung. Mit Hilfe eines Mehrzweckbootes werden Holz, Algen und Treibgut aus dem Wasser entfernt sowie das Schilf von Unrat befreit. Die mechanische Beschädigung der Pflanzen hat deutlich abgenommen.

Wirkung zeigen die Gewässerschutzmassnahmen: Die Phosphorbelastung und damit die Algenproduktion im Zugersee nehmen jährlich ab, die Konzentration beträgt derzeit noch 0,1 Milligramm pro Liter Seewasser. Das Ziel von 0,04 Milligramm Phosphor sollte in rund 30 bis 40 Jahren erreicht werden.

Einen namhaften Beitrag zum Schilfschutz leistet die Zugersee Schifffahrt. Das neue Kursschiff MS Zug ist so gebaut, dass es weniger starke Wellen schlägt als sein Vorgänger. Ein Kriterium, das künftig jedes neue Kursschiff erfüllen muss. Als zweite Massnahme wurden die Schifffahrtslinien vom Ufer weg verschoben. Der Wellengang hat seither spürbar abgenommen.

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