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Abklärung Schutzwürdigkeit

Objekte, an deren Erhalt ein sehr hohes öffentliches Interesse besteht, werden unter Schutz gestellt. Mit der Unterschutzstellung wird ein Baudenkmal dauerhaft gesichert. Die Unterschutzstellung ist zudem Voraussetzung für die Ausrichtung von finanziellen Beiträgen an eine Restaurierung.
Inventar und Verzeichnis: Unterschutzstellungsverfahren
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Objekte, an deren Erhalt ein äusserst hohes öffentliches Interesse besteht, werden unter Schutz gestellt. Mit der Unterschutzstellung wird ein Baudenkmal dauerhaft gesichert. Die Unterschutzstellung ist zudem Voraussetzung für die Ausrichtung von finanziellen Beiträgen an eine Restaurierung.

 

 Im Unterschutzstellungsverfahren wird geprüft, ob die gesetzlich vorgegebenen Kriterien für eine Unterschutzstellung erfüllt sind oder nicht.

  • Das Objekt muss von äusserst hohem wissenschaftlichem, kulturellem oder heimatkundlichem Wert sein. Mindestens zwei dieser drei Kriterien müssen gleichzeitig erfüllt sein. Bei Objekten von lokaler Bedeutung, die jünger als 70 Jahre sind, ist das Einverständnis der Eigentümerschaft zur Unterschutzstellung erforderlich. Die Einstufung nach lokaler oder regionaler Bedeutung erfolgt im Unterschutzstellungsverfahren.
  • Das öffentliche Interesse an der Erhaltung des Objekts muss mögliche entgegenstehende Privatinteressen oder anderweitige öffentliche Interessen überwiegen.
  • Die denkmalpflegerische Massnahme muss verhältnismässig sein und eine langfristige Nutzung des Objekts ermöglichen.
  • Die aus der Unterschutzstellung für das Gemeinwesen entstehenden Kosten müssen auf Dauer tragbar erscheinen.

Das Denkmalschutzgesetz kennt zwei Formen der Unterschutzstellung, den öffentlich-rechtlichen Vertrag und die Unterschutzstellung durch Verfügung der zuständigen Behörde (Regierungsrat oder Direktion des Innern). Weitere Informationen zu diesen Verfahren entnehmen Sie den Informationsblättern zum Download (rechte Spalte).

Erfüllt ein Objekt die obengenannten Anforderungen nicht, wird es aus dem Inventar der schützenswerten Denkmäler entlassen. Sowohl die Vertragsgenehmigung als auch der behördliche Entscheid über eine Unterschutzstellung oder Inventarentlassung sind beschwerdefähig. Beschwerdeberechtigt sind neben der Eigentümerschaft und der Standortgemeinde auch die beschwerdeberechtigten Verbände.

Für die Bearbeitung eines Verfahrens zur Unterschutzstellung oder zur Entlassung von Gebäuden aus dem Inventar ist mit einer Dauer von circa 6 – 12 Monaten zu rechnen, je nach Komplexität der Abklärungen. Weitere Auskünfte erteilt die Abteilung Denkmalpflege und Bauberatung.

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Zuständige Abteilung

Denkmalpflege und Bauberatung

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