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Medienmitteilung: Pflege der Wälder am Lorzenufer

Medienmitteilung Pflege der Wälder am Lorzenufer

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Zug, 28. Januar 2009 


MEDIENMITTEILUNG 

Pflege der Wälder am Lorzenufer 

Erholungsraum in dicht besiedeltem Gebiet ist ein Standortfaktor. Die Lorze fliesst durch die Ebene zwischen Baar und Seemündung in zwei Wasserläufen. Waldstreifen säumen die alte und die neue Lorze über weite Strecken. Diese Naherholung bedeutet Lifestyle. Das Kantonsforstamt pflegt die Lorzen-Uferwälder nachhaltig. 

Es ist ein kalter Wintermorgen. Eine Gruppe von Forstleuten erklärt Massnahmen zur nachhaltigen Waldpflege direkt vor Ort. Damit die Lorzen-Uferwälder verschiedene Funktionen erfüllen können, müssen sie strukturreich aufgebaut sein. Alte und junge, dicke und dünne Bäume sollen sich abwechseln. Die Bäume müssen gesund und standfest sein. Den beiden Waldstreifen, welche die neue und die alte Lorze über weite Strecken säumen, kommen wichtige Funktionen zu. Neben diversen Bäumen und Sträuchern muss eine riesige Pappel gefällt werden, damit neue Bäume wachsen können. Ein Forstwart schneidet - akrobatisch geübt - in der Baumkrone die Pappel in Stücken herunter, um Schäden an den umgebenden Bäumen zu verhindern.

"Die jährliche Pflege der Waldstreifen am Lorzenufer zwischen Baar und Seemündung ist wichtig, weil diese Ebene nur noch wenige natürliche Strukturen aufweist. Hecken, Feldgehölze und ähnliches fehlen weitgehend," erklärt Manuela Weichelt-Picard. "Die vielfältigen Funktionen dieser Wälder wollen wir für die Bevölkerung erhalten." Diese Wälder sind starke Naturelemente und prägen die Landschaft. Sie bieten in dieser dicht besiedelten Gegend willkommene Naherholung und Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere.

Die Forstgruppen des Kantonsforstamtes pflegen jährlich gewisse Abschnitte der Lorzen-Uferwälder. Sie fördern Jungbäume, Baum- und Strauchräritäten und fällen instabile, nicht mehr vitale Bäume. "Wo es die Sicherheit zulässt, werden absterbende Bäume aus ökologischen Gründen stehen gelassen." erklärt der Kantonsförster Martin Winkler. Erholungssuchende und Anwohnende beobachten diese Arbeiten. Manchmal wird diese Pflege kritisch wahrgenommen oder als zerstörender Eingriff in die Natur taxiert. Doch nur Dank dieser Waldpflege erfüllen die wichtigen Waldgürtel weiterhin ihre vielfältigen Funktionen.

Direktion des Innern 

Weitere Auskünfte:
Manuela Weichelt-Picard, Regierungsrätin Tel. 041 728 24 30
Martin Winkler, Amtsleiter Kantonsforstamt Tel. 041 728 35 25 

Fotos:
Forstwart Patrick Saxer: schneidet die riesige Pappelkrone in Stücken herunter

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Typ Titel Dokumentart
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