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Elternbeiträge für Kitas und Tagesfamilien
Die Zuger Regierung will verhindern, dass Zuger Kitas und Tagesfamilien aufgrund der Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten oder gar in ihrer Existenz bedroht werden. Darum hat der Regierungsrat bereits am 7. April 2020 entschieden, dass der Kanton zu 80 Prozent für die Elternbeiträge jener Zuger Familien aufkommt, die ihre Kinder – um die Virusverbreitung einzudämmen – ab 16. März 2020 nicht mehr in einer Kita bzw. Tagesfamilie betreuen liessen.

Am 20. Mai 2020 hat der Bundesrat beschlossen, dass die Kantone den Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung auf Gesuch hin Ausfallsentschädigungen für die in der Zeit vom 17. März 2020 bis zum 17. Juni 2020 entgangenen Elternbeiträge zu gewähren haben. Das gilt auch für Familien, die nicht im Kanton Zug wohnen, wenn deren Kinder hier in einer Kita oder Tagesfamilie betreut werden. Die Ausfallsentschädigung deckt 100 Prozente der entgangenen Betreuungsbeiträge der Eltern. Der Bund beteiligt sich mit 33 Prozent an den von den Kantonen ausbezahlten Ausfallsentschädigungen. 

Der Regierungsrat hat am 23. Juni 2020 entschieden, dass der Kanton Zug über die Bestimmungen des Bundes hinaus zusätzlich die bereits im April beschlossenen Elternbeiträge finanziert: Die Ausfallentschädigungen im Rahmen von jeweils 80 Prozent für den 16. März 2020 sowie für die gemeindlichen Kitas für die Zeitperiode vom 16. März bis 10. Mai 2020. 

In allen Fällen werden die Beiträge direkt zwischen dem Kanton und den Kitas bzw. Tagesfamilien oder den Gemeinden abgerechnet. Die Eltern müssen hierzu nichts unternehmen, sie erhalten die Beiträge gutgeschrieben. 

Für Zuger Kitas und Tagesfamilien gilt Folgendes:

  •  Die Gesuche zur Kostenübernahme der Elternbeiträge müssen bis am 17. Juli 2020 eingereicht werden. Bereits eingereichte Gesuche für die Zeitperiode vom 16. März 2020 bis am 10. Mai 2020 können auch für die vom Bundesrat beschlossene Unterstützung verwendet und müssen nicht mehr erneut eingereicht werden.
  • Kitas und Tagesfamilien, die bereits ein Gesuch zur Kostenübernahme der Elternbeiträge eingereicht haben, müssen für den 16. März 2020 ein separates Gesuch einreichen. Die Frist für die Einreichung läuft am 17. Juli 2020 ab. Das ist nötig, weil diese Beiträge bei der Abrechnung mit dem Bund abgezogen werden müssen.
  • Kitas und Tagesfamilien, die für ausserkantonal wohnende Kinder ein Gesuch zur Kostenübernahme der Elternbeiträge stellen möchten, müssen bis am 17. Juli 2020 ein entsprechendes Gesuch inkl. Unterlagen einreichen.
  • Kitas und Tagesfamilien, die für die Zeitperiode vom 11. Mai 2020 bis 17. Juni 2020 ein Gesuch zur Kostenübernahme der Elternbeiträge stellen möchten, müssen bis am 17. Juli 2020 die Gesuchunterlagen einreichen.

Die entsprechenden Gesuchsformulare stellen wir elektronisch zur Verfügung (siehe unten unter Formulare). Diese müssen vollständig ausgefüllt und zusammen mit den Beilagen elektronisch an eb.sozialamt@zg.ch geschickt werden. Mit der elektronischen Übermittlung gelten die Gesuche als eingereicht. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zum Ausfüllen.


Kindertagesstätten
Ab dem 11. Mai 2020 müssen Kindertagesstätten über ein Schutzkonzept verfügen, das den eigenen betrieblichen Möglichkeiten und Gegebenheiten entspricht und das Übertragungsrisiko minimiert. 

Seit dem 11. Mai 2020 gilt im Kanton Zug ausserdem die Empfehlung nicht mehr, dass Eltern ihre Kinder möglichst privat betreuen sollen. Zudem gibt es keine allgemeinen Empfehlungen mehr zur Gruppengrösse, es gelten wieder die normalen Vorgaben im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung. Um die Kinder, Eltern und Mitarbeitenden vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, ist die Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensvorschriften des BAG weiterhin zentral.


Mittagstische und Randzeitenbetreuung

Seit dem 16. März 2020 gibt es an den Zuger Schulen keinen Präsenzunterricht mehr. Die Kinder werden im Fernunterricht zu Hause beschult. Am 11. Mai  2020 öffnen die Zuger Schulen der obligatorischen Schulzeit wieder. Ab dem 11. Mai 2020 kann auch die Schulergänzende Betreuung (SEB) den Betrieb wieder aufnehmen. Auch die SEB müssen ein Schutzkonzept haben, das den eigenen betrieblichen Möglichkeiten und Gegebenheiten entspricht und das Übertragungsrisiko minimiert. Der Kanton stellt diesbezüglich ein Merkblatt zur Verfügung.


Spielgruppen *

Ab dem 11. Mai 2020 können die Zuger Spielgruppen ihren Betrieb wieder vollständig aufnehmen. Spielgruppen müssen ebenfalls ein Schutzkonzept haben, das den eigenen betrieblichen Möglichkeiten und Gegebenheiten entspricht und das Übertragungsrisiko minimiert.
* Spielgruppen unterliegen nicht dem Kinderbetreuungsgesetz und somit auch nicht den Kantonalen Aufgaben.


Sozialhilfe
Zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hat der Bund umfassende Massnahmen beschlossen. Dennoch ist damit zu rechnen, dass durch den Wegfall von Arbeitsstellen vermehrt Personen ihre Einkünfte kurzfristig verlieren und in eine finanzielle Notlage geraten.
Die Sozialhilfe sichert auch während den Epidemie-Massnahmen rechtzeitig die Existenz von Personen, die ihren Lebensunterhalt für sich und ihre Angehörige nicht mehr finanzieren können. Im Kanton Zug sind die Einwohner- und Bürgergemeinden für die Sozialhilfe zuständig. Bei einer bestehenden oder drohenden Notlage ist frühzeitig mit dem Sozialdienst der Wohngemeinde Kontakt aufzunehmen.

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