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4. In welcher Beziehung stehen Untersuchungsumfang und Kosten?

Aufwand und Kosten bemessen sich nach dem Umfang der Quellenbestände, die in die Untersuchung einbezogen werden, sowie nach der Menge an Interviews mit ehemaligen Betroffenen und Akteuren, die geführt werden.


Das Zuger Projekt hat zum Ziel, die Geschichte der sozialen Fürsorge im Kanton Zug ab 1850 bis zur Gegenwart umfassend aufzuarbeiten.

Die Untersuchung nimmt die soziale Fürsorge insgesamt in den Blick, nicht nur bestimmte Massnahmentypen oder ausgewählte Institutionen. Sie ist flächendeckend angelegt, erstreckt sich auf alle Gemeinden im Kanton Zug und wertet einen grösseren Untersuchungszeitraum aus.

Die Forschungsarbeit wird sich auf viele Archivbestände stützen, die jedoch lückenhaft sind und die Geschichte der sozialen Fürsorge oft nur aus der Perspektive der Entscheidungsträger erzählen. Deshalb werden auch neue Quellen erschlossen, indem Interviews mit Beteiligten und Betroffenen geführt werden. Gerade dieser Aspekt ist sehr wichtig: Vielen Betroffenen ist es ein grosses Bedürfnis, die Gesellschaft wissen zu lassen, was sie erleben mussten. Betroffene und Beteiligte sind zum Teil hoch betagt, weshalb diese Gespräche so rasch wie möglich geführt werden müssen.

Mit diesem breiten Forschungsansatz und der Erschliessung neuer Quellen ist das Zuger Projekt das erste dieser Art. Es lässt sich nicht vergleichen mit anderen Studien zu diesem Themenbereich.

Das Kostendach liegt bei rund 900 000 Franken für das gesamte Projekt. Im Verlauf der Untersuchung kann der Aufwand besser abgeschätzt werden. Die Gesamtkosten werden möglicherweise tiefer ausfallen als budgetiert.

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