Navigieren auf Kanton Zug

Inhaltsnavigation auf dieser Seite

Navigation

7. Besteht nicht die Gefahr, dass einzelne Gemeinden oder Institutionen an den Pranger gestellt werden?

Besteht nicht die Gefahr, dass einzelne Gemeinden oder Institutionen an den Pranger gestellt werden?

Die Untersuchung ist flächendeckend angelegt und erstreckt sich auf alle Gemeinden im Kanton Zug. Sie nimmt die soziale Fürsorge insgesamt in den Blick, nicht nur bestimmte Massnahmentypen. 

Bei dieser Untersuchung geht es nicht um Abrechnung, sondern um Aufarbeitung. Es geht nicht um Anklagen, sondern um Verstehen, Analysieren, Erklären und Aufklären. Erforscht werden nicht nur einzelne Fälle, sondern auch die damals vorherrschenden Strukturen in der Heimlandschaft, im Vormundschafswesen und in der Psychiatrie sowie die Organisation der Aufsicht bei den Behörden. Bei der Untersuchung wird auch der damalige  Zeitgeist und die damals vorherrschenden gesellschaftlichen Werte und Normen berücksichtigt.

Die gewählte gesamtheitliche Untersuchungsmethode bietet die Chance aufzuzeigen, dass es nicht nur viele bewegende Schicksale gab, sondern mancherorts auch fürsorglich und umsichtig gehandelt wurde. Mit anderen Worten: Die Direktion des Innern als Projektauftraggeberin und das Staatsarchiv als wissenschaftliches Begleitorgan sind an einer differenzierten, ausgewogenen und repräsentativen Darstellung der damaligen Geschehnisse interessiert. Es soll nichts schöngeredet, und nichts vertuscht werden. Ebensowenig sollen einzelne Institutionen oder Personen herausgepflückt und negativ dargestellt werden. Wichtig zu wissen für alle Beteiligten ist, dass die Forschungsfreiheit vollumfänglich gewährleistet wird.

Weitere Informationen

hidden placeholder

behoerden

Fusszeile

Deutsch