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5. Warum wird die Geschichte der Sozialen Fürsorge im Kanton Zug historisch aufgearbeitet?

Warum wird die Geschichte der Sozialen Fürsorge im Kanton Zug historisch aufgearbeitet?

Seit Jahren ist bekannt, dass zahlreichen von so genannt «fürsorgerischen Zwangsmassnahmen» betroffenen Personen Unrecht geschehen ist – auch im Kanton Zug. Doch ein umfassendes Bild über die damaligen Geschehnisse, die Gesetze und Ausführungsbestimmungen, die Vorgehensweisen und insbesondere das Ausmass fehlen. Es besteht eine schwerwiegende Forschungslücke. Eine vertiefte wissenschaftliche Aufarbeitung dieses wichtigen Kapitels Zugerischer Sozialgeschichte drängt sich somit dringend auf.

Es geht um Fremdplatzierungen, Zwangsadoptionen, -Abtreibungen und -Sterilisationen, um physische und psychische Gewalt, aber auch um die Überforderung von Personal in Kinder- und Jugendheimen, das kaum oder gar nicht für diese anspruchsvolle Aufgabe ausgebildet, von den Behörden häufig allein gelassen und entsprechend überfordert war. Es geht aber auch um Privatpersonen und Behördenmitglieder, die Missstände in Familien, aber auch Heimen festgestellt und sich engagiert für das Wohl von Kindern und Jugendlichen eingesetzt haben.

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