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Uferreviere & Schwebnetzsätze

Uferreviere

Uferreviere & Schwebnetzsätze

Für Uferreviere und Schwebnetzsätze gilt, dass die Pacht nur an Personen erfolgt, welche die Fischerei berufsmässig ausüben (§ 12 Abs. 1 Fischereigesetz), sprich als Berufsfischer oder Berufsfischerin tätig sind und/oder über einen entsprechenden Fähigkeitsausweis für die Netzfischerei verfügen.

Für die Verpachtung der Uferreviere und der Schwebnetzsätze gelten die Zuschlagskriterien gemäss den Bestimmungen im Reglement über die Zulassungs- und Vergabekriterien für die Berufsfischerei auf dem Zugersee (§3-5, Reglement über die Zulassungs- und Vergabekriterien für die Berufsfischerei auf dem Zugersee, BSG 933.112):

Gibt es mehrere Bewerbende, wählt das Amt für Wald und Wild den Bewerber/die Bewerberin anhand folgender Kriterien:

  • Umfang der Erwerbstätigkeit:
    Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller, die mit der Berufsfischerei einen Haupterwerb anstreben, erhalten Vorrang vor Personen, welche die Berufsfischerei im Nebenerwerb betreiben.
    Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller, die der Fischerei nachgelagerte Verarbeitungsstufen betreiben, erhalten Vorrang vor Personen, welche ausschliesslich die Fischerei betreiben.
  • Wohnort:
    Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller mit Wohnort in den Konkordatskantonen Luzern, Schwyz oder Zug erhalten Vorrang vor solchen mit einem Wohnort ausserhalb dieser Kantone.
  • Alter:
    Die bisherigen Inhaberinnen und Inhaber von Patenten der Berufsfischerei erhalten bei der Erteilung von Patenten für die Berufsfischerei bis zum Erreichen des ordentlichen Rentenalters Vorrang vor Neubewerberinnen und Neubewerbern.
    Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller im Erwerbsalter erhalten Vorrang vor Gesuchstellerinnen und Gesuchstellern im Rentenalter. Das Rentenalter bestimmt sich nach dem Anspruch auf Altersleistungen gemäss Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) vom 25. Juni 1982

Lässt sich kein Unterschied zwischen den Bewerbenden erkennen, entscheidet das Los.

Das Amt für Wald und Wild strebt eine gleichmässige Verteilung der Uferreviere und Schwebnetzsätze zwischen den Bewerberinnen und Bewerbern an. Sie kann je nach Nachfrage die Zahl der pro Pächterin oder Pächter zu vergebenden Uferreviere und Schwebnetzsätze limitieren.

Verzeichnis der Pachtobjekte

Staatliche Uferfischenzen (Uferreviere)

Legende: (P = jährlicher Pachtzins)

  1.  Revier I, Eielen (P = Fr. 350.--) Grenzen gemäss Karte der Fischereirechte im Zugersee vom 24. September 1998.
  2.  Revier II, Murpfli, (P = Fr. 500.--) Grenzen gemäss Karte der Fischereirechte im Zugersee vom 24. September 1998.
  3.  Revier III, Oberwil (P = Fr. 500.--) Grenzen gemäss Karte der Fischereirechte im Zugersee vom 24. September 1998 exklusiv Fangverbotszone Tellenörtli (siehe Pachtvertrag). 
  4. Revier IV, Spital (P = Fr. 500.--) Grenzen gemäss Karte der Fischereirechte im Zugersee vom 24. September 1998 exklusiv Fangverbotszone Tellenörtli (siehe Pachtvertrag). 
  1. Revier V, Brüggli (P = Fr. 600.--) Grenzen gemäss Karte der Fischereirechte im Zugersee vom 24. September 1998. 

Schwebnetzsätze (7 Sätze)

Sieben Schwebnetzsätze (Fanggerät gemäss § 11 Abs. 1 der Ausführungsbestimmungen über die Fischerei im Zugersee vom 23. Mai 1996; BGS 933.111) zum jährlichen Pachtzins von Fr. 500.-- pro Schwebnetzsatz.

           

Weitere Informationen

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