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Aktuelle Mitteilungen

Aktuelle Mitteilungen von der Zuger Jagd

Jagdlehrgang 2020/2022 - Orientierungsabend - Termin verschoben

Der Jagdlehrgang ist eine umfassende Ausbildung in Praxis und Theorie, ausgerichtet auf eine spätere Ausübung der Jagd im Kanton Zug. Ende August 2020 beginnt ein neuer Lehrgang im Kanton Zug. Grundsätzlich muss die Jagd-Ausbildung im Wohnkanton absolviert werden. Der rund 1 ½ Jahre dauernde Ausbildungsgang erfordert ein grosses Engagement der Teilnehmenden. Für Interessentinnen und Interessenten findet ein Orientierungsabend statt.

Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Termin vom Donnerstag, 30. April 2020 verschoben.

NEUER TERMIN: Dienstag, 09. Juni 2020, 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr, Amt für Wald und Wild, Aegeristrasse 56, 6300 Zug, Sitzungszimmer im UG.

An der Veranstaltung informieren der Präsident des Zuger Kantonalen Patentjägervereins und die Leiterin des Amtes für Wald und Wild über den Ablauf und den Inhalt des Lehrgangs und der Prüfungen und nehmen sich gerne Zeit für Ihre individuelle Fragen.

Eine Anmeldung für die Teilnahme am Orientierungsabend ist nicht nötig.

Niederwildjagd 2019

Vom 1. Oktober 2019 bis Ende November 2019 findet jeweils am Montag, Mittwoch und Samstag die Zuger Niederwildjagd statt. Im Rahmen der Niederwildjagd wird hauptsächlich das Rehwild bejagt. Aufgrund der Wildzählungen und der Verbissaufnahmen im Frühjahr 2019 wurde ein Nutzungskontingent von 450 Rehen freigegeben. Die jagdliche Nutzung erfolgt regional differenziert. Ist das Soll in einem Gebiet erreicht, endet dort die Jagd. Mit diesen und weiteren Steuermechanismen wird eine lokal abgestimmte, nachhaltige Wildtier-Nutzung sichergestellt. Die Abschussstatistik wird regelmässig aktualisiert (siehe unter Download).

Die Niederwildjagd wird in diesem Jahr von 251 Jägerinnen und Jägern und ihren Jagdgästen ausgeübt. In der von Erholungssuchenden intensiv genutzten Zuger Landschaft wird von den Jägerinnen und Jäger grosse Rücksichtnahme auf die Bevölkerung verlangt. Die Gewährleistung der eigenen und der Sicherheit Dritter muss stets dem Jagderfolg Vorrang haben.

Zuger Wild, welches an Restaurants, Metzgereien oder Privatpersonen verkauft wird, untersteht der Deklarationspflicht. Die Rückverfolgbarkeit der Wildbret-Verwertung bis zum Schützen oder zur Schützin muss durch die Jägerinnen und Jäger sichergestellt werden. Fragen Sie beim Wild-Kauf oder beim Wild-Essen nach Zuger Wild.

Die Wildhüter als kantonale Jagdpolizeiorgane geben gerne Auskunft und stehen Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung. In dringenden Fällen erreichen Sie den Pikettdienst des Amtes für Wald und Wild jederzeit über die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei (Tel. 041 728 41 41).

Weidmannsheil!

Hirschjagd 2019

Im September 2019 beginnt mit der Hirschjagd die Jagdsaison 2019/20 im Kanton Zug. Insgesamt sind 151 Jägerinnen und Jäger dem Rotwild auf der Spur. Vom 2. bis und mit dem 24. September 2019 findet die Hirschjagd jeden Montag, Dienstag, Mittwoch und Samstag statt. Bejagt werden geweihtragende Hirsche, Schmaltiere (= weibliches Rotwild im zweiten Lebensjahr) und nicht führende Hirschkühe. Ab dem 16. September 2019 sind zusätzlich auch Kälber jagdbar.

Die aktuelle Abschuss-Strecke der laufenden Hirschjagd finden Sie auf der Tabelle (Download Hirschjagd Tabelle 2019).

Treffsicherheitsnachweis - anerkannte Schiessanlagen

Auf der Internetseite der Jagd- und Fischereiverwalterkonferenz sind die aktuell für das Schiessen des Treffsicherheitsnachweises anerkannten Schiessanlagen aufgeführt.
http://www.kwl-cfp.ch/de/jfk/themen/treffsicherheit

Merkblatt Afrikanische Schweinepest (ASP)

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist auf dem Vormarsch. Das Merkblatt für Jäger des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV (Stand 17.04.2018) finden Sie unter Download.

Hasenzählungen 2020

Einmal jährlich werden in ausgewählten Gebieten Tal und Berg Hasenzählungen vorgenommen. Infolge der Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurden nicht in allen Gebieten Zählungen durchgeführt. Daher sind die Zahlen 2020 nicht vollständig. Die Grafik finden Sie als Download.

Nachwuchskontrolle 2020

Der Wald ist wichtigster Lebensraum für Reh, Rothirsch und Gämse. Die Knospen junger Bäume gehören zu ihrem normalen Nahrungsspektrum. Intensiver Verbiss an Jungbäumen kann jedoch längerfristig zu einer Senkung der Stammzahl oder zur Entmischung der Baumarten führen, was die zukünftige Biodiversität und die Stabilität des Waldes beeinträchtigen kann.

Um ein objektives Bild vom Einfluss des Wildverbisses auf die Waldverjüngung zu erhalten, wird im Kanton Zug seit 2009 auf vier Indikatorflächen jährlich der Verbiss am Endtrieb mittels Stichprobenverfahren erhoben. In diesem Jahr wurde im Seewald Zug eine zusätzliche Indikatorfläche eingerichtet und Stichproben erfasst. Der Seewald ist für den Kanton ein wichtiger Schutzwaldkomplex, bei dem der langfristige Erhalt der Tanne eine zentrale Rolle spielt.

Bei der Interpretation der Resultate stehen die Werte der Tanne im Zentrum. Die Tanne ist in den Zuger Wälder eine Hauptbaumart, sie reagiert sehr empfindlich auf Verbiss und zeigt im Gegensatz zu den meisten Laubbaumarten aussagekräftige Werte.

Die Verbissintensität der Tanne über alle fünf Indikatorflächen hat im Vergleich zum letzten Jahr um 1 % abgenommen, liegt mit 16 % aber weiterhin über dem Grenzwert von 9 %. Bei den Indikatorflächen Hürital, Dachsflue und Stärnenweidli liegt die Verbissintensität der Tanne im Bereich des Grenzwertes. In den Flächen Muetegg (22 %) und Seewald (26 %) liegt sie jedoch deutlich darüber. Erfreulich ist die Entwicklung der Tannenverjüngung in den einzelnen Flächen. Im Vergleich zu den Erstaufnahmen von 2009 ist eine Zunahme der Verbreitung der Tanne sichtbar.

Den vollständigen Bericht mit allen Ergebnissen finden Sie als Download.

Informationsblatt "Aufruf zur Rehkitz-Rettung"

Das Informationsblatt "Aufruf zur Rehkitz-Rettung" fnden Sie als Download.

Weitere Informationen

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