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Aktuelle Mitteilungen

Aktuelle Mitteilungen von der Zuger Jagd

Niederwildjagd 2020

Vom 1. Oktober 2020 bis 15. Februar 2021 findet jeweils am Montag, Mittwoch und Samstag die Zuger Niederwildjagd statt. Im Rahmen der Niederwildjagd wird hauptsächlich im Oktober das Rehwild bejagt. Aufgrund der Wildzählungen und der Verbissaufnahmen im Frühjahr 2020 wurde ein Nutzungskontingent von 425 Rehen freigegeben. Die jagdliche Nutzung erfolgt regional differenziert. Ist das Soll in einem Gebiet erreicht, endet dort die Jagd. Mit diesen und weiteren Steuermechanismen wird eine lokal abgestimmte, nachhaltige Wildtier-Nutzung sichergestellt. Die Abschussstatistik wird regelmässig aktualisiert (siehe unter Download).

Weidmannsheil!

Jagdgebietskarte 2020

Aufgrund der Revision der Jagdverordnung (BGS 932.11) änderte sich der Inhalt der Jagdgebietskarte, zum Beispiel fallen unter anderem die Jagdparkplätze weg. Neu wird die Jagdgebietskarte nur noch auf unserer Homepage zum Download als PDF zur Verfügung gestellt. Für den jagdlichen Gebrauch empfehlen wir die Karte auf einem Smart-Phone abzuspeichern, damit sie auch Offline jederzeit zur Verfügung steht.

JAGDGEBIETSKARTE 2020

Hirschjagd 2020

Mit der Änderung der Jagdverordnung gibt es noch zwei Jagdpatentarten, nämlich die Hirsch-/Hochwildjagd und die Niederwildjagd. Die Details können in den Jagdbetriebsvorschriften 2020/2021 (BGS 932.111) entnommen werden.

Im September 2020 beginnt mit der Hirsch-/Hochwildjagd die Jagdsaison 2020/21 im Kanton Zug. Insgesamt sind 158 Jägerinnen und Jäger dem Rotwild auf der Spur. Vom 1. bis und mit dem 26. September 2020 findet die Hirschjagd jeden Montag, Dienstag, Mittwoch und Samstag statt. Bejagt werden geweihtragende Hirsche, Schmaltiere (= weibliches Rotwild im zweiten Lebensjahr) und nicht führende Hirschkühe. Ab dem 14. September 2020 sind zusätzlich auch Kälber jagdbar.

Die aktuelle Abschuss-Strecke der laufenden Hirschjagd finden Sie auf der Tabelle (Download Hirschjagd Tabelle 2020).

Treffsicherheitsnachweis - anerkannte Schiessanlagen

Auf der Internetseite der Jagd- und Fischereiverwalterkonferenz sind die aktuell für das Schiessen des Treffsicherheitsnachweises anerkannten Schiessanlagen aufgeführt.
http://www.kwl-cfp.ch/de/jfk/themen/treffsicherheit

Merkblatt Afrikanische Schweinepest (ASP)

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist auf dem Vormarsch. Das Merkblatt für Jäger des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV (Stand 17.04.2018) finden Sie unter Download.

Hasenzählungen 2020

Einmal jährlich werden in ausgewählten Gebieten Tal und Berg Hasenzählungen vorgenommen. Infolge der Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurden nicht in allen Gebieten Zählungen durchgeführt. Daher sind die Zahlen 2020 nicht vollständig. Die Grafik finden Sie als Download.

Nachwuchskontrolle 2020

Der Wald ist wichtigster Lebensraum für Reh, Rothirsch und Gämse. Die Knospen junger Bäume gehören zu ihrem normalen Nahrungsspektrum. Intensiver Verbiss an Jungbäumen kann jedoch längerfristig zu einer Senkung der Stammzahl oder zur Entmischung der Baumarten führen, was die zukünftige Biodiversität und die Stabilität des Waldes beeinträchtigen kann.

Um ein objektives Bild vom Einfluss des Wildverbisses auf die Waldverjüngung zu erhalten, wird im Kanton Zug seit 2009 auf vier Indikatorflächen jährlich der Verbiss am Endtrieb mittels Stichprobenverfahren erhoben. In diesem Jahr wurde im Seewald Zug eine zusätzliche Indikatorfläche eingerichtet und Stichproben erfasst. Der Seewald ist für den Kanton ein wichtiger Schutzwaldkomplex, bei dem der langfristige Erhalt der Tanne eine zentrale Rolle spielt.

Bei der Interpretation der Resultate stehen die Werte der Tanne im Zentrum. Die Tanne ist in den Zuger Wälder eine Hauptbaumart, sie reagiert sehr empfindlich auf Verbiss und zeigt im Gegensatz zu den meisten Laubbaumarten aussagekräftige Werte.

Die Verbissintensität der Tanne über alle fünf Indikatorflächen hat im Vergleich zum letzten Jahr um 1 % abgenommen, liegt mit 16 % aber weiterhin über dem Grenzwert von 9 %. Bei den Indikatorflächen Hürital, Dachsflue und Stärnenweidli liegt die Verbissintensität der Tanne im Bereich des Grenzwertes. In den Flächen Muetegg (22 %) und Seewald (26 %) liegt sie jedoch deutlich darüber. Erfreulich ist die Entwicklung der Tannenverjüngung in den einzelnen Flächen. Im Vergleich zu den Erstaufnahmen von 2009 ist eine Zunahme der Verbreitung der Tanne sichtbar.

Den vollständigen Bericht mit allen Ergebnissen finden Sie als Download.

Informationsblatt "Aufruf zur Rehkitz-Rettung"

Das Informationsblatt "Aufruf zur Rehkitz-Rettung" fnden Sie als Download.

Weitere Informationen

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