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Übertritt II: 2. Sek. - Kurzzeitgymnasium Kurzzeitgymnasium

Kurzzeitgymnasium

Auftrag und Ziel

Das Kurzzeitgymnasium führt Schülerinnen und Schüler im Anschluss an die 2. oder 3. Sekundarklas­se in vier Jahren zur gesamtschweizerisch anerkannten gymnasialen Maturität. Es bietet sämtliche gymnasialen Schwerpunktfächer an (musische, neu­sprachliche, mathematisch-naturwissenschaftliche und wirtschaftlich-rechtliche Schwerpunktfächer). Zudem können die Schülerinnen und Schüler einen breit ausgebauten zweisprachigen Maturitätslehrgang Deutsch – Englisch belegen. Das 2002 eröffnete Gymnasium zeichnet sich durch seinen Campus- und Tagesschulcharakter, seine mit etwa 500 Schüle­rinnen und Schülern überschaubare Grösse und ein innovatives didaktisch-methodisches Konzept aus (regelmässige Studienwochen und interdisziplinäre Unterrichtsprojekte, konsequente Förderung fachli­cher und überfachlicher Kompetenzen).

Das Bildungsziel des Kurzzeitgymnasiums ist die ge­samtschweizerisch anerkannte gymnasiale Maturität, welche den freien Zugang zu allen Studienrichtungen der Universitäten, der ETH, der pädagogischen Hoch­schulen und – mit einem entsprechenden Praktikum nach der Maturität – der Fachhochschulen ermöglicht.

Das Kurzzeitgymnasium ist eine Anschlussschule für leistungsstarke Sekundarschülerinnen und -schüler, welche später an einer Universität oder Hochschu­le studieren möchten. Sie müssen über eine hohe Leistungsbereitschaft verfügen, breit gefächerte fachliche Interessen haben und sich auch für fächer­übergreifendes, methodisches und soziales Lernen interessieren.

Anforderungen

Der Besuch des Kurzzeitgymnasiums erfordert von den Schülerinnen und Schülern, Lerninhalte nicht bloss aufzunehmen, zu verarbeiten und wieder­zugeben, sondern auch Probleme sachgemäss zu bearbeiten, klar darzustellen und zu lösen. Sicheres Wissen, selbstständiges Denken und klare Darstel­lung sind mit dem Vermögen verbunden, sich in der Standardsprache Hochdeutsch richtig und treffend auszudrücken.

Fachkompetenzen

Die Schülerin, der Schüler

  • erfasst komplexe sowie umfassende Sachverhalte und erkennt bei deren Betrachtung rasch Zusam­menhänge;
  • denkt präzise, hat ein gutes Gedächtnis, verfügt über ein hohes Konzentrationsvermögen und kreative Intelligenz;
  • ist fähig, Probleme zu lösen.

Lernkompetenzen

Die Schülerin, der Schüler

  • erarbeitet neue Unterrichtsinhalte ohne Hilfe und ordnet sie in Zusammenhänge ein;
  • besitzt ein überdurchschnittliches Mass an Selbstständigkeit im Erarbeiten und Einordnen neuer Unterrichtsinhalte sowie im Erledigen von Aufgaben;
  • schätzt sich anhand von Lernzielen realistisch ein und setzt sich selbst realistische Ziele.

Sozialkompetenzen

Die Schülerin, der Schüler

  • nimmt Rücksicht auf andere und respektiert andere Ansichten und Meinungen;
  • richtet die eigene Arbeit in der Gruppe auf das Ziel aus, bringt kreative Beiträge in die Gruppe ein und kann unterschiedliche Ansichten inner­halb der Gruppe zusammenführen;
  • erkennt Konfliktsituationen, spricht diese an und trägt zu fairen Lösungen bei.

Selbstkompetenzen

Die Schülerin, der Schüler

  • will viel wissen, hat Freude, Neues zu erkennen und hat Interesse am Lernen;
  • passt sich rasch neuen Situationen und Anforde­rungen an;
  • ist bereit, viel und ausdauernd zu lernen und sich Lerninhalte anzueignen, deren Sinn und Zweck zunächst nicht abschätzbar sind;
  • verkraftet hohe und länger andauernde Leistungs­ansprüche.

Leistung

Die Schülerin, der Schüler erreicht ein sehr hohes Leistungsniveau (Orientierungswert: 5.2).

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