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Übertritt während 1. Sek. - Langzeitgymnasium Langzeitgymnasium

Langzeitgymnasium: Auftrag, Ziel, Anforderungen, Kompetenzen

Auftrag und Ziel

Das Langzeitgymnasium führt nach der Primarschule innerhalb von sechs Jahren zur Maturität. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einerseits eine breite Allgemeinbildung in einer Vielzahl von Fächern, die für alle verpflichtend sind. Andererseits können sie aus einem breiten Wahlbereich ihr individuelles Profil zusammenstellen. Die letzten vier Jahre des Gymnasiums führen gemäss der Verordnung über die Anerkennung von gymnasialen Maturitätsausweisen (Maturitätsanerkennungsverordnung, MAV) zu einer schweizerisch anerkannten Maturität, die zum Studium an allen Schweizer Universitäten und Hochschulen berechtigt.

Klassen-, Arbeits- und Studienwochen, Projekttage, fachspezifische Exkursionen sowie ein vielfältiges Freifachangebot ergänzen und bereichern den regulären Unterricht. Die Zuger Langzeitgymnasien bieten eine zweisprachige Maturität (Deutsch – Englisch) an. Das Angebot richtet sich an begabte, leistungsfähige Schülerinnen und Schüler, die einen vertieften Umgang mit der Fremdsprache Englisch erwerben möchten.

Anforderungen

Der Besuch des Langzeitgymnasiums erfordert von den Schülerinnen und Schülern, Lerninhalte nicht bloss aufzunehmen, zu verarbeiten und wiederzugeben, sondern auch Probleme sachgemäss zu bearbeiten, klar darzustellen und zu lösen. Sicheres Wissen, selbstständiges Denken und klare Darstellung sind mit dem Vermögen verbunden, sich in der Standardsprache Hochdeutsch richtig und treffend auszudrücken.

Fachkompetenzen

Die Schülerin, der Schüler

  • erfasst komplexe sowie umfassende Sachverhalte und erkennt bei deren Betrachtung rasch Zusammenhänge;
  • denkt präzise, hat ein gutes Gedächtnis, verfügt über ein hohes Konzentrationsvermögen und kreative Intelligenz;
  • ist fähig, Probleme zu lösen.

Lernkompetenzen

Die Schülerin, der Schüler

  • erarbeitet neue Unterrichtsinhalte ohne Hilfe und ordnet sie in Zusammenhänge ein;
  • besitzt ein überdurchschnittliches Mass an Selbstständigkeit im Erarbeiten und Einordnen neuer Unterrichtsinhalte sowie im Erledigen von Aufgaben;
  • schätzt sich anhand von Lernzielen realistisch ein und setzt sich selbst realistische Ziele.

Sozialkompetenzen

Die Schülerin, der Schüler

  • nimmt Rücksicht auf andere und respektiert andere Ansichten und Meinungen;
  • richtet die eigene Arbeit in der Gruppe auf das Ziel aus, bringt kreative Beiträge in die Gruppe ein und kann unterschiedliche Ansichten innerhalb der Gruppe zusammenführen;
  • erkennt Konfliktsituationen, spricht diese an und trägt zu fairen Lösungen bei.

Selbstkompetenzen

Die Schülerin, der Schüler

  • will viel wissen, hat Freude, Neues zu erkennen und hat Interesse am Lernen;
  • passt sich rasch neuen Situationen und Anforderungen an;
  • ist bereit, viel und ausdauernd zu lernen und sich Lerninhalte anzueignen, deren Sinn und Zweck zunächst nicht abschätzbar sind;
  • verkraftet hohe und länger andauernde Leistungsansprüche.

Leistung

Die Schülerin, der Schüler erreicht ein sehr hohes Leistungsniveau (Orientierungswert: 5.2).

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