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16.12.2021

Zuger Kunstschaffende mit Atelierstipendien ausgezeichnet

16.12.2021
Die Kulturkommission des Kantons Zug vergibt je ein «Atelier Flex»-Stipendium an Lukas Meier und Lukas Hoffmann. Atelierstipendien in Berlin gehen an Anna Dahinden, Romuald Etter und Matthias Ott. Ein viermonatiger Aufenthalt im Zentralschweizer Atelier in New York wird Linus Amstad zugesprochen.

Zuger Kunstschaffende mit Atelierstipendien ausgezeichnet

Die Kulturkommission des Kantons Zug vergibt je ein «Atelier Flex»-Stipendium an Lukas Meier und Lukas Hoffmann. Atelierstipendien in Berlin gehen an Anna Dahinden, Romuald Etter und Matthias Ott. Ein viermonatiger Aufenthalt im Zentralschweizer Atelier in New York wird Linus Amstad zugesprochen.

Die Atelierstipendien in Berlin und New York erlauben Künstlerinnen und Künstlern, sich in einem städtisch lebendigen Umfeld und in einer stimulierenden Atmosphäre intensiv einem Projekt oder dem freien künstlerischen Schaffen widmen zu können. Das «Atelier Flex» ist nicht an ein existierendes Atelier gebunden, sondern ermöglicht als Reisestipendium, ortsspezifische Projekte zu realisieren. Alle Ateliers bieten den Stipendiatinnen und Stipendiaten die Möglichkeit, während mehrerer Monate aus dem vertrauten Umfeld herauszutreten, sich dem internationalen Vergleich zu stellen und besonders im Hinblick auf den weiteren Verlauf ihrer Karrieren Kontakte zu knüpfen.

Die Zuger Ateliers

Der Kanton Zug unterhält seit Oktober 1997 ein Wohnatelier in Berlin und vergibt dieses für ei-nen mehrmonatigen Aufenthalt (4–6 Monate). Zur Förderung von Kunstschaffenden aller Spar-ten unterhalten die Zentralschweizer Kantone Schwyz, Uri, Nidwalden, Obwalden und Zug seit März 2000 gemeinsam ein Wohnatelier in New York. Ausserdem können sich seit 2013 profes-sionelle Zuger Kunstschaffende aller Sparten um ein Reisestipendium «Atelier Flex» bewerben. Das «Atelier Flex» ist nicht an ein existierendes Atelier gebunden. Alle Ateliers werden aus dem Lotteriefonds finanziert.

Prüfung durch Kulturkommission

2021 sind insgesamt 26 Bewerbungen für die Zuger Atelierstipendien eingegangen. Die kantonale Kulturkommission hat die Dossiers geprüft und die Atelierplätze an folgende Zuger Kunstschaffende vergeben:

Atelier Berlin

Das künstlerische Schaffen der Tänzerin Anna Dahinden ist interdisziplinar und ihren Performances reinterpretiert sie Raum und Atmosphäre. In Berlin möchte sie künstlerisch wirken, trainieren, sich weiterentwickeln und ihr künstlerisches Beziehungsnetz weiterstricken.

Das künstlerische Schaffen des bildenden Künstlers Romuald Etter oszilliert momentan zwischen der Innerschweiz und Dakar, wo er letztes Jahr einige Monate gearbeitet hat. Mit Berlin soll nun ein dritter Blickwinkel hinzukommen und malend erforscht werden.

Mathias Ott ist Schauspieler, Dramaturg und Regisseur. Er möchte in Berlin Kurse besuchen, sich bei Theaterbesuchen inspirieren lassen und es sollen auch neue Konzepte entstehen, die dann in der Schweiz umgesetzt werden.

Atelier Flex

Der bildende, visuelle und digitale Künstler Lukas Meier möchte mit dem «Atelier Flex» für mindestens 5 Monate nach Buenos Aires, um dort seinen bereits beschrittenen Weg fortzusetzen. Unter anderem wird er seine Projektions- und Fotografie-Techniken verfeinern und neue audiovisuelle Projekte angehen.

Der Fotograf Lukas Hoffmann möchte mit dem «Atelier Flex» seine künstlerische Arbeit in den drei ostmitteleuropäischen Metropolen Warschau, Prag und Budapest weiterentwickeln. Sein Fokus liegt dabei auf dem Verhältnis zwischen Figuren und umgebendem Raum.

Atelier New York

Linus Amstad ist Saxofonist und Mitglied zahlreicher Formationen. Sein musikalisches Wirken ist sehr vielseitig: von Klassik über Jazz bis Improvisation. In New York möchte er nach seinem eigenen musikalischen Ausdruck suchen und sich dabei vom «Musik-Dschungel» New Yorks inspirieren lassen, sich mit anderen Musikerinnen und Musikern austauschen und sich weiterbilden.

  

Weitere Auskünfte:

Aldo Caviezel, Leiter Amt für Kultur
Tel. 041 728 31 84
 
 
 

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Typ Titel Bearbeitet
Medienmitteilung vom 16. Dezember 2021 16.12.2021

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