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Ateliervergabe an Zuger Kunstschaffende

Jedes Jahr vergibt der Kanton Zug die Stipendien für das Atelier Berlin, Atelier New York und Atelier Flex.

Medienmitteilung Zuger Kunstschaffende mit Atelierstipendien ausgezeichnet

Die Kulturkommission des Kantons Zug vergibt je ein «Atelier Flex»-Stipendium an Lukas Meier und Remo Hegglin. Atelierstipendien in Berlin gehen an Luz Maria Molinari C. Hobbins und Johanna Näf. Ein viermonatiger Aufenthalt im Zentralschweizer Atelier in New York wird Laura Livers zugesprochen.

Die Atelierstipendien basieren auf der Idee, dass sich Künstlerinnen und Künstler in einem lebendigen, urbanen Umfeld und in einer künstlerisch stimulierenden Atmosphäre ohne finanziellen Druck intensiv einem bestimmten Projekt oder dem freien künstlerischen Schaffen widmen können. Auch bietet sich den Stipendiatinnen und Stipendiaten die Möglichkeit, während mehreren Monaten aus dem vertrauten Umfeld herauszutreten, sich dem internationalen Vergleich zu stellen und – im Hinblick auf den Verlauf der weiteren Karriere – wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Die Zuger Ateliers

Der Kanton Zug unterhält seit Oktober 1997 ein Wohnatelier in Berlin und vergibt dieses für einen mehrmonatigen Aufenthalt (4–6 Monate). Zur Förderung von Kunstschaffenden aller Sparten unterhalten die Zentralschweizer Kantone Schwyz, Uri, Nidwalden, Obwalden und Zug seit März 2000 gemeinsam ein Wohnatelier in New York.

Professionelle Zuger Kunstschaffende aller Sparten können sich seit 2013 um ein Reisestipendium «Atelier Flex» bewerben. Das «Atelier Flex» ist nicht an ein existierendes Atelier gebunden. Alle Ateliers werden aus dem Lotteriefonds finanziert.

 

Remo Hegglin, 1984 (Atelier Flex)

Remo Hegglin absolvierte das Bachelor of Arts Studium in Film mit Vertiefung in Video an der Hochschule Luzern–Design & Kunst. Mit dem Reisestipendium «Atelier Flex» möchte Remo Hegglin Städte und Dörfer mit dem Namen «Zug» in der Welt besuchen, und das Erlebte und das Leben in den verschiedenen Orten filmisch festhalten und untersuchen. Das Resultat der Reise und Recherche dieses Vorhabens bleibt offen und spannend.

Lukas Meier, 1984 (Atelier Flex)

Lukas Meier hat die Fachklasse Grafik in Luzern abgeschlossen und arbeitet nun als Grafikdesigner und Videokünstler in Zug. Das «Atelier Flex»–Stipendium wird Lukas Meier nutzen, um sich in seiner künstlerischen Arbeit im Bereich Guerilla Mapping – eine Art temporäres digitales Graffiti, wobei durch die Projektion auf Bauten und Häuser ein Dialog zwischen dem privaten und öffentlichen Raum geschaffen wird – weiterzuentwickeln, an bestehende Kontakte und Projekte in Südamerika anzuknüpfen und sein Netzwerk auszubauen.

Johanna Näf, 1944 (Atelier Berlin)

Johanna Näf besuchte die F+F Schule für Kunst und Design in Zürich. Ihre Arbeiten zeigt sie regelmässig in Einzel- und Gruppenausstellungen. Sie hat bereits mehrere Atelierstipendien gewonnen, darunter auch bereits das Atelierstipendium in Berlin im Jahr 1999. Erneut möchte Johanna Näf im Atelier konzentriert und künstlerisch arbeiten. Der Vergleich ihrer beiden Atelieraufenthalte 1999/2018 dürfte zu interessanten Beobachtungen und Fragestellungen führen.

Luz Maria Molinari C. Hobbins, 1979 (Atelier Berlin)

Luz Maria Molinari hat in Peru Plastische Kunst/Gemälde und Innenarchitektur studiert. Seit sie in Zug lebt hat sie an verschiedenen Gruppenausstellungen teilgenommen und Kunstprojekte im Raum Zug initiiert. In Berlin möchte sie künstlerisch arbeiten und den Aufenthalt vor allem zur Recherche und Vernetzung nutzen.

Laura Livers, 1988 (Atelier New York)

Die Komponistin und Performerin Laura Livers aus Cham hat im Sommer 2015 ihren Master in Komposition/Théâtre musical an der Hochschule der Künste in Bern abgeschlossen. Mit ihrem künstlerischen Schaffen bewegt sie sich im Bereich der New Discipline – der Verknüpfung von Musik, Performance Art, Tanz und Theater. Während des viermonatigen Atelieraufenthalts in New York möchte Laura Livers ihr multidisziplinäres Vorhaben weiterentwickeln und wichtige Kontakte zu Künstlerinnen und Künstlern aus den Bereichen Komposition, Interpretation und Performance knüpfen.

 

 

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