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Schneesportlager im Kanton Zug

29.09.2017
Ungebrochener Trend: Jedes vierte Schulkind im Kanton Zug geht ins Schneesportlager.

Schneesportlager im Kanton Zug

Auch im letzten Schuljahr nahmen wieder über 1700 Zuger Schülerinnen und Schüler an einem Schulskilager teil. Damit hält der Trend der letzten Jahre an, dass knapp 25 Prozent der Primar- und Oberstufenschülerinnen und -schüler während den Sportferien ins Lager gehen.

«GoSnow.ch»: So heisst die grosse Schweizer Schneesportinitiative, an welcher sich namhafte Firmen sowie Sport- und Tourismusverbände beteiligen. Das Ziel: Kinder und Jugendliche wieder vermehrt auf den Schnee zu bringen. Im Kanton Zug wird dieser Trend «weg vom Schnee» nicht festgestellt. Die Teilnehmendenzahlen der Schneesportlager sind über die letzten Jahre konstant geblieben. Die Chancen stehen gut, dass dies auch im kommenden Winter so sein wird. Vielerorts haben die Anmeldeverfahren für die Lager 2018 begonnen.

Nach der Auswertung von 2015 hat das Amt für Sport auch dieses Jahr wieder Zahlen zu den Zuger Schneesportlagern gesammelt. Insgesamt besuchten 1706 Jugendliche eines von 46 Zuger Schneesportlagern. An den 33 Lagern der gemeindlichen Schulen nahmen 1231 Jugendliche teil, an den 13 Lagern der kantonalen Mittelschulen (KSZ, KSM, FMS) 475 Jugendliche. Die meisten Schneesportlager wurden als «Ski- und Snowboardlager» durchgeführt, die restlichen fanden im Bereich «Langlauf» oder «Touren» statt. Alle Gemeinden boten mindestens ein Lager an; in grösseren Schulgemeinden 4 - 5, in kleineren 1 - 2. Die Hälfte aller Lager, also 23, war im Kanton Graubünden beherbergt, gefolgt vom Kanton Bern, wo 8 Lager stattfanden. In der Regel sind die Skilager für die Primarschule (4. - 6. Klasse oder 5./6. Klasse) oder die Oberstufe (7. - 9. Klasse) ausgeschrieben.

Finanzielles

Durchschnittlich kostete ein Schneesportlager einer gemeindlichen Schule 450 Franken pro Schülerin bzw. Schüler, wovon die Gemeinde im Schnitt 170 Franken übernahm. Eltern bezahlten somit für ein Skilager rund 280 Franken. Für Kantonsschülerinnen und -schüler belief sich der Lagerbeitrag auf durchschnittlich 400 Franken.

In den 46 Schneesportlagern standen 238 J+S-Leiterinnen und -Leiter im Einsatz; also rund fünf pro Lager. Damit wurden J+S-Gelder in Höhe von 63 452 Franken oder 1380 Franken pro Lager ausgelöst. So können Lehrpersonen, welche über eine J+S-Anerkennung «Schneesport» verfügen und damit J+S-Gelder auslösen, nicht nur qualitativ guten Unterricht bieten, sondern gleichzeitig noch das Lagerbudget entlasten.

Damit die J+S-Anerkennung erworben und erneuert werden kann, bietet das Amt für Sport Lehrpersonen des Kantons Zug jedes Jahr eine Grund- und alle zwei Jahre eine Weiterbildung im Fach «Schneesport» an.

«Dass die Schülerzahlen konstant hoch sind, spricht für das Angebot und die Qualität der Schneesportlager im Kanton Zug. Die Zuger Sportwoche ist einmalig und hat Tradition», sagt Bildungsdirektor Stephan Schleiss dazu. Und: «Lehrpersonen leisten in einer Lagerwoche einen grossen Mehraufwand. Dieses Engagement zahlt sich mehrfach aus».

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