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Medien und Informatik: Grünes Licht für Weiterbildung

27.09.2017
Medien und Informatik: Grünes Licht für Weiterbildung

Zug, 27. September 2017

MEDIENMITTEILUNG

Medien und Informatik: Grünes Licht für Weiterbildung

Der Medien- und Informatikunterricht an den gemeindlichen Schulen erhält mit dem Lehrplan 21 ein neues Gewicht. Der Regierungsrat gibt grünes Licht für Weiterbildung und Nachqualifikation der Lehrpersonen.

Ab dem Schuljahr 2019/20 wird an den gemeindlichen Schulen ein neuer Modullehrplan für den Fachbereich «Medien und Informatik» eingesetzt. Dieser ist Teil des Lehrplans 21. Modullehrplan bedeutet, dass Inhalte einerseits im neuen Fach «Medien und Informatik» und andererseits integriert in andere Fächer – zum Beispiel Online-Recherche im Fach Deutsch – unterrichtet werden.

Kritisch, kreativ und sicher

Medienkompetenz besteht aus kritischen und technischen Fähigkeiten, wobei die technischen Fähigkeiten nochmals in «Anwendung» und «Informatik» unterteilt werden. Heute gilt Medienkompetenz als vierte Kulturtechnik – nebst Lesen, Schreiben und Rechnen. Sie ist notwendig, um viele Alltagssituationen zu bewältigen. Bildungsdirektor Stephan Schleiss fasst das Bildungsziel zusammen: «Medienkompetent ist, wer Medien kritisch, kreativ und sicher nutzen kann.»

Weiterbildung und Nachqualifikation

Damit Medienkompetenz in allen Facetten ausgebildet werden kann, ist eine Qualifizierung der Lehrpersonen des Kantons Zug notwendig. Lehrpersonen, die «Medien und Informatik» als eigenes Fach unterrichten – im Kanton Zug ist dies von der 5. bis zur 8. Klasse der Fall – sollen eine Nachqualifikation absolvieren. Lehrpersonen der anderen Stufen, die «Medien und Informatik» integriert in andere Fächer unterrichten, besuchen eine gegenüber der Nachqualifikation kürzere Weiterbildung. Die Kursgefässe werden in der unterrichtsfreien Zeit besucht.

Kosten

Auf Antrag des Bildungsrats hat der Regierungsrat beschlossen, dass sich der Kanton mit rund 450 000 Franken an den Kosten für die Nachqualifikation beteiligt. Die Ausgaben fallen zwischen 2018 und 2023 an.

Bildungsrat

Weitere Auskünfte:

Stephan Schleiss, Regierungsrat

Tel. 041 728 31 80

Weitere Informationen

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