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12.06.2019

Schul- und Laufbahnentscheide mit den Übertrittsverfahren I und II

12.06.2019
Der Übertritt in die Sekundarstufe I ist geprägt von einer sehr hohen Einigungsquote, dem mit Abstand geburtenstärksten Jahrgang und einer erneut hohen Zuweisungsquote ins Langzeitgymnasium. Im Rahmen des Übertrittsverfahrens II haben sich mehr als die Hälfte der von den gemeindlichen Schulen zugewiesenen Schülerinnen und Schüler ans Kurzzeitgymnasium angemeldet.

MEDIENMITTEILUNG

Der Übertritt in die Sekundarstufe I ist geprägt von einer sehr hohen Einigungsquote, dem mit Abstand geburtenstärksten Jahrgang und einer erneut hohen Zuweisungsquote ins Langzeitgymnasium. Im Rahmen des Übertrittsverfahrens II haben sich mehr als die Hälfte der von den gemeindlichen Schulen zugewiesenen Schülerinnen und Schüler ans Kurzzeitgymnasium angemeldet.

Das Übertrittsverfahren am Ende der Primarstufe (Übertritt I) selektioniert die Schülerinnen und Schüler in die vier Schularten Werk-, Real- und Sekundarschule sowie Langzeitgymnasium. Insgesamt absolvierten 1394 Schülerinnen und Schüler der 6. Primarklasse dieses Verfahren. Damit ist dieser Jahrgang bis anhin der mit Abstand geburtenstärkste.

Hohe Einigungsquote
In 98,1 Prozent aller Fälle haben die Erziehungsberechtigten und Lehrpersonen der 6. Primarklasse den Zuweisungsentscheid in eine Schulart der Sekundarstufe I gemeinsam und einvernehmlich getroffen. So hoch lag diese Quote letztmals vor 17 Jahren. «Sie zeugt vom Vertrauen der Eltern in die Zuweisungsempfehlung der Lehrpersonen, welche das Verfahren sehr professionell geführt haben», attestiert Markus Kunz, Präsident der zuständigen Übertrittskommission I.

Zuweisungsquoten nach Schulart
Im aktuellen Verfahren wurden sehr wenige Jugendliche der Werkschule zugewiesen. Der in den Jahren 2015 und 2016 erreichte Wert von je 2,3 Prozent wird in diesem Jahr mit 0,9 Prozent zum zweiten Mal deutlich unterschritten. Die Zuweisungsquote in die Realschule ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 Prozent auf 21,2 Prozent gestiegen. Den mit 36,2 Prozent tiefsten jemals gemessenen Wert weist die Zuweisungsquote in die Sekundarschule auf (-2,7 Prozent gegenüber Vorjahr). Dieser tiefe Wert macht deutlich, dass die bisherigen Massnahmen (Stärkung der Sekundarschule und Verlagerung der Schülerströme) bisher noch nicht in gewünschtem Masse Wirkung entfaltet haben. «Das Schweizer Bildungssystem ist gerecht, weil es auf dem Arbeitsmarkt Chancen schafft. Die Sekundarschule ist das Rückgrat des Schweizer Bildungssystems», beurteilt Bildungsdirektor und Landammann Stephan Schleiss den Druck auf die Sekundarschule kritisch.

Ins Bild passt, dass im diesjährigen Verfahren mit 21,9 Prozent die bisher höchste Zuweisungsquote ins Langzeitgymnasium erreicht wird. Bei den Mädchen ist es knapp ein Viertel des Jahrgangs, der ans Langzeitgymnasium wechselt, bei den Knaben ein Fünftel.

Die Zuweisungsquoten präsentieren sich folgendermassen:

 

 

Die Zuweisungsquoten präsentieren sich folgendermassen:
Bild Legende:

Übertrittsverfahren II
Das Übertrittsverfahren II regelt die Übertritte der Schülerinnen und Schüler von der 2. und 3. Klasse der Sekundarschule in die kantonalen Mittelschulen.

Die Übertritte basieren auf der Zahl der Schülerinnen und Schüler, die sich aufgrund eines Zuweisungsentscheids der gemeindlichen Schulen für das Kurzzeitgymnasium (KZG), die Fachmittelschule (FMS) oder die Wirtschaftsmittelschule (WMS) per 20. März 2019 bei der entsprechenden kantonalen Mittelschule angemeldet haben.

Per Schuljahr 2019/20 sind aus sämtlichen Gemeinden Übertritte erfolgt (129). Im Vergleich zum Vorjahr (148) ist ein Rückgang der Übertritte zu verzeichnen.

Insgesamt 72 Schülerinnen und Schüler haben sich aufgrund eines Zuweisungsentscheids beim KZG angemeldet. 40 Schülerinnen und Schüler besuchten zum Zeitpunkt des Zuweisungsentscheids die 2. Sekundarklasse und 32 Schülerinnen und Schüler die 3. Sekundarklasse (Vorjahr: je 42). Sämtliche Gemeinden haben Schülerinnen und Schüler an das KZG zugewiesen.

Die FMS hat total 43 Übertritte aus gemeindlichen Schulen zu verzeichnen. Sämtliche Gemeinden haben Schülerinnen und Schüler an die FMS zugewiesen. Die Schülerinnen- und Schülerzahl liegt leicht unter dem Vorjahresniveau (46).

14 Schülerinnen und Schüler haben sich aufgrund eines Zuweisungsentscheids bei der WMS angemeldet. Damit liegt die Schülerinnen- und Schülerzahl unter dem Vorjahresniveau (18).

Von den 129 Übertritten beträgt der Anteil der Mädchen 67 Prozent (87), der Anteil der Jungen 33 Prozent (42).

Schul- und Laufbahnentscheide mit den Übertrittsverfahren I und II
Typ Titel Bearbeitet
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