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Aloha!

12.10.2018
Doris Abegg, Sport «Eigentlich war ich nur für eine Kollegin eingesprungen», erzählt Doris Abegg über ihre Anfänge an der Kantonsschule Zug im Jahr 1979. «Dann gefiel es mir – und ich blieb». Sie ...
Doris Abegg
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Doris Abegg, Sport

«Eigentlich war ich nur für eine Kollegin eingesprungen», erzählt Doris Abegg über ihre Anfänge an der Kantonsschule Zug im Jahr 1979. «Dann gefiel es mir – und ich blieb». Sie schmunzelt und man merkt, dass von dieser Freude am Sportunterricht fast vierzig Jahre später noch nichts verflogen ist.

Doris' sportliche Karriere begann im Turnverein, wo sie unter anderem Geräteturnen, Gymnastik und Tanz ausübte und sich als Trainerin engagierte. Der Austausch mit Kindern und Jugendlichen sagte ihr schon damals sehr zu. Das Tollste war jeweils die Stimmung an den Wettkämpfen. Diese Euphorie, dieses Gefühl, ein Team zu sein, und vor allem: diese unglaubliche Präsenz. «Das ist das Schöne am Sport», sagt sie, «ich kann dabei nichts anderes denken und tun.»

Und so zögerte sie später während ihres Sport- und Geografiestudiums in Zürich nicht, ein paar Lektionen an der Kantonsschule Zug zu übernehmen. Aus dieser Stellvertretung wurde ein fast vierzigjähriger Einsatz an unserer Schule – sei es in Skilagern, auf Schulreisen, in Arbeitswochen oder am alljährlichen Sporttag. Letzteren prägte Doris als OK-Mitglied über viele Jahre hinweg mit. Es ist also nicht zuletzt ihr zu verdanken, dass die Schülerinnen und Schüler heutzutage keinen Triathlon mehr bewältigen müssen am Sporttag, sondern aus über 40 verschiedenen Workshops von Yoga bis Rugby auswählen können.

Auch abseits des schulischen Sportplatzes blieb Doris stets in Bewegung. Sie absolvierte in den 1990er Jahren eine Ausbildung als Bewegungsanalytikerin und führte in ihrer Freizeit eine eigene Praxis in Zürich. Es war ihr wichtig, einen Plan B zu haben, schliesslich trägt man als Sportlehrerin ein gewisses körperliches Berufsrisiko. Zum Ernstfall kam es aber zum Glück nie. Lediglich die Beweglichkeit ist mit den Jahren etwas zurückgegangen. Doch damit scheint Doris nicht zu hadern. Zwar liegt ein Flick-Flack nun nicht mehr drin. Dafür kann sie sich vermehrt als Praktikumslehrerin und Expertin an der ETH Zürich einbringen, was ihr grosse Freude bereitet.

«Vielleicht sollte ich die Tätigkeit als Bewegungsanalytikerin wieder aufnehmen, wenn ich pensioniert bin», sagt sie und schmunzelt wieder. Ideen für später scheint sie jedenfalls genug zu haben. Nach der Pensionierung will sie sich wieder mehr dem (Unterwasser-)Fotografieren, Lesen, Tanzen und Reisen widmen. Wohin sie am liebsten verreist, ist wohl kein Geheimnis, wenn man sie kennt. In diesem Sinne: aloha!

Simona Skrout

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