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Jeden Tag ein „Wow!"

07.11.2018
Claude Seeberger, BG Für das Gespräch mit Claude Seeberger-Bernhart geht es in den BG-Trakt – er liegt etwas ab vom Schuss. Das Kopflastige, das in vielen Schulzimmern hockt, wird vom ...
Claude Seeberger
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Claude Seeberger, BG

Für das Gespräch mit Claude Seeberger-Bernhart geht es in den BG-Trakt – er liegt etwas ab vom Schuss. Das Kopflastige, das in vielen Schulzimmern hockt, wird vom Schöpferischen abgelöst. Claude Seeberger ist hier nach unterschiedlichsten Schulstationen angekommen: Unterrichten an der Stiftsschule Einsiedeln, der Kanti Riesbach und Reussbühl, dem Semi Menzingen oder am ehemaligen Mädcheninstitut Maria-Opferung in Zug. Es sei eine spannende Zeit gewesen, meint Claude Seeberger. Sie interessiert sich für das Andere, das Ungewöhnliche. Auch im eigenen künstlerischen Schaffen, das begleitet ist von Namen wie Francis Bacon, David Hockney oder Maria Lassnig. Es zählen besondere Materialien, Mischtechniken, spezielle Formate und Kompositionen. Immer arbeitete Claude Seeberger neben der Familie und Schule für sich. Nicht ohne Grund heisst eine ihrer Serien z.B. „Nachtbuchblätter". Das persönliche künstlerische Schaffen, mal intensiv, mal weniger, stets ergründend und suchend: Es war – ist! – sehr wichtig für sie.

Seit 22 Jahren ist Claude Seeberger Lehrerin für das Fach Bildnerisches Gestalten an der KSZ, immer wieder und gerne auch UG-Klassenlehrerin. Diese Aufgabe sei zwar aufwändig, aber bereichernd. Insbesondere das Eingebundensein und den Austausch mit dem Lehrerteam habe sie sehr geschätzt, erinnert sich Claude Seeberger. Ebenso die gemeinsam erlebten Klassen-, Arbeits- und Studienwochen. Und wie erlebte sie das Unterrichten, ihre Schülerinnen und Schüler? „Als faszinierend.", sagt Claude Seeberger mit der ihr eigenen Nachdrücklichkeit. „Inspirierend." Sie macht eine Pause. „Jeden Tag gab es Momente, die einfach „Wow" waren. Auf solch spannende Lösungen, wie sie die Schülerinnen und Schüler zum Teil fanden, wäre ich selbst nie gekommen! Was heisst schon richtig oder falsch? Ausprobieren!" Ihr Ziel sei es gewesen, die Jugendlichen in ihren individuellen Stärken zu fördern und auch mit zeitgenössischer Kunst vertraut zu machen. Begeisterung mitnehmen..
Und jetzt, wo die Pensionierung doch so plötzlich da ist? „Back to the roots," kommt es bestimmt zurück. Räumen und Neustart. Wieder ins Atelier, Reisen – und Sport für das Wohlbefinden, das sei ganz wichtig.
Ihr letztes Schuljahr durfte Claude Seeberger mit einer Schwerpunktfach-Klasse abschliessen. „Das ist natürlich wunderbar!", sagt sie. Beim Anschlagbrett sind die Semesterarbeiten dieser Klasse als Video öffentlich präsentiert worden. „Wow!", denkt man beim Betrachten immer wieder. Vielseitig bunt, gewagt, eigenständig.

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