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Überblick trotz Zahlensalat

03.04.2018
Der Kantischüler Dominik Moos hat am Tag der Mathematik abgeräumt. Beitrag in der Zuger Zeitung vom 3. April 2018
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Der Kantischüler Dominik Moos hat am Tag der Mathematik abgeräumt und den ersten Platz beim Wettbewerb in Konstanz belegt. Er hat sich den herausfordernden Aufgaben gestellt, was sich gelohnt hat.

Er ist begeistert von Mathematik, Physik und Informatik: Der fünfzehnjährige Dominik Moos hat ein Flair für Zahlen, was er am Tag der Mathematik an der Universität Konstanz bewiesen hat. Ganze zweihundert andere Schüler haben neben Dominik teilgenommen, doch am Ende konnte der Zuger den Wettbewerb für sich entscheiden. «Ich hatte zwar ein gutes Gefühl, nachdem ich die Aufgaben gelöst und abgegeben hatte, dennoch hätte ich nicht erwartet, den ersten Platz zu belegen», verrät der Kanti­schüler.

Eine dreiviertel Stunde Zeit hatten die Teilnehmer, ein Taschenrechner war nicht erlaubt. «Die grosse Herausforderung bestand darin, die Zeit einzuteilen. Ich habe zügig vorwärtsgearbeitet und hatte dennoch nicht viel Zeit übrig», meint er. Analysis- und Geometrieaufgaben galt es zu lösen, so musste er beispielsweise zeigen, ob eine Zahl rational oder irrational ist. «Aufgaben solcher Art hatten wir noch nicht in der Schule, aber mit dem Vorwissen aus dem Unterricht und etwas Nachdenken ist es mir dennoch gelungen, alle Aufgaben zu lösen», meint Dominik Moos, der das vierte Jahr an der Kantonsschule Zug zur Schule geht.

Nicht nur die Lösung zählt
Vor dem Lösen einer Aufgabe hat er sich stets zuerst den Lösungsweg im Kopf zurechtgelegt und auf einem Notizblatt den Plan festgehalten. Denn auch der Lösungsweg war entscheidend für die Bewertung der Aufgaben, die aus der letztjährigen Abiturprüfung von Baden-Württemberg stammen.

Vorbereitet hat er sich für den Wettbewerb weniger. «Am Tag davor habe ich mir die Prüfungen vergangener Wettbewerbe angesehen, aber wirklich hilfreich war das nicht», meint der talentierte Schüler. In einer Vierergruppe hat er zudem am Teamwettbewerb mitgewirkt, bei welchem es vier Aufgaben zu lösen galt. «Das hat wahnsinnig Spass gemacht. Jeder hat eine Aufgabe übernommen, wir haben einander weitergeholfen und zusammengearbeitet», berichtet er. Und in den Pausen sei Zeit für die eine oder andere Partie Schach gewesen. «Das Gesellige hat mir besonders gefallen, schon auf der Fahrt nach Konstanz», erzählt Dominik Moos.

Begabtenförderung und Programmieren
Auch neben der Schule spielt Mathematik und Informatik eine wichtige Rolle für den Zuger. Besonders die Informatik hat es ihm angetan, so ist er in der Begabtenförderung Informatik der Kantonsschule Zug, in der er freiwillig zusätzliche Lektionen besucht und gefördert wird. Nebenbei programmiert er zu Hause liebend gerne. Seine Zukunftspläne stehen jedoch noch nicht fest: «Ich bin mir noch nicht sicher, was ich studieren möchte. Aber ich könnte mir durchaus vorstellen, an der ETH etwas Mathematisches zu studieren, denn es interessiert mich unheimlich.» Für Dominik Moos steht zudem fest, dass er nächstes Jahr wieder am Tag der Mathematik teilnehmen möchte. «Ich freue mich jetzt schon darauf», meint der Mathematik­begeisterte, der als erster Zuger den Wettbewerb gewinnen konnte.

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