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Informationen zum SJ 2019/20

Statusbericht vom 1. April 2020

Handhabung von Promotionen und Abschlussprüfungen

1. Statusbericht

  • Der Entscheid über die Wiederaufnahme des Unterrichts an der KSZ oder die Weiterführung des Fernunterrichts nach den Frühlingsferien wird voraussichtlich erst in der Woche vom 19. April fallen. Wir informieren umgehend nach Bekanntwerden.
  • Die Schulleitung hat Kenntnis von einer schulangehörigen Person, welche positiv auf das Corono-Virus getestet wurde und erkrankt ist. Der Verlauf gestaltet sich milde.
  • Bis zum Versand dieses Newsletters hat sich für die Schulen keine neue Lage ergeben.

2. Schreiben der Bildungsdirektion

3. Handhabung an KSZ – Interne Ausführungsbestimmungen

  • Die folgenden Ausführungsbestimmungen stützen sich auf die Vorgaben der Direktion für Bildung und Kultur (DBK).
  • Sie regeln die Belange der KSZ und ergänzen die Ausführungen des Bildungsdirektors.

a) Gymnasium - erste bis fünfte Klassen

  • Ende Schuljahr wird ein nicht-promotionsrelevantes Zeugnis (im Sinne eines Orientierungszeugnisses) ausgestellt. Die Noten werden aus denjenigen Noten generiert, die bis zur Abgabe des Zeugnisses in unserer Schulverwaltungs-Software schulNetz eingegeben wurden. Eine bestimmte Anzahl von Leistungsbewertungen pro Klasse oder eine gleiche Anzahl für Schülerinnen bzw. Schüler einer Klasse ist nicht zwingend notwendig.
  • Falls bis Ende des Schuljahres  in einem Fach keine Note vorliegt, wird im Orientierungszeugnis auch keine ausgewiesen.
  • Was erwünscht und wichtig ist, sind formative Bewertungen und Rückmeldungen der Fachlehrperson zu den im Fernunterricht erbrachten Leistungen.
  • Für alle Fächer gilt: Alle Schülerinnen und Schüler müssen dranbleiben. Die Schule geht irgendwann (wieder vor Ort, am Lüssiweg) weiter und schliesst zu diesem Zeitpunkt an den Fernunterricht an – und nicht an den letzten Schultag von Freitag, 13. März 2020.
  • Speziell für die jetzigen 5. Klassen Gymnasium gilt:
    In den Grundlagenfächern Bildnerisches Gestalten, Musik, Biologie, Chemie und Geografie, deren Zeugnisnote der fünften Klasse zugleich die Maturanote ist, kann die Fachlehrperson zur Konsolidierung dieser Note eine weitere Leistungsbewertung  durchführen. Diese findet im neuen Schuljahr 2020/21 zwischen Sommer- und Herbstferien statt. Die Noten dieser Fächer (Zeugnis- und zugleich Maturanoten) werden den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Erziehungsberechtigten in Analogie zur Ausstellung des Jahreszeugnisses mit einer Rechtsmittelbelehrung eröffnet. Die konkrete Umsetzung wird zu gegebener Zeit mit der Rektorin GOS abgesprochen

b) Gymnasium – Abschlussklassen

Jahreszeugnis

  • Für die Abschlussklassen gilt auch in diesem Schuljahr die Jahrespromotion. Sie erhalten am 19. Mai 2020 ihr reguläres Jahreszeugnis. Die Zeugnisnoten in den Prüfungsfächern bilden die Erfahrungsnote, in den übrigen Maturafächern entsprechen sie der Maturanote.
  • Für die Setzung der Noten gilt der Grundsatz: Die Fachlehrpersonen setzen die Fachnote für das Jahreszeugnis auf der Grundlage der von Schuljahresbeginn im August 2019 bis März 2020 erbrachten und bewerteten Leistungen.
  • Sieht sich eine Fachlehrperson nicht in der Lage, für einzelne Schülerinnen und Schüler bzw. für eine Klasse eine Zeugnisnote zu setzen, weil aussagekräftige Bewertungen fehlen, kann sie in Rücksprache mit der Rektorin GOS eine weitere Leistungsbewertung durchführen, sei es im wieder aufgenommenen Präsenz- oder auch im Fernunterricht. Bei letzterem ist auf faire Bedingungen und geeignete Formen zu achten. Damit diese Leistungsbewertungen zeitlich koordiniert werden können, melden sich die Fachlehrpersonen bis spätestens Montag, 6. April 2020 bei Franziska Eucken, Rektorin GOS.
  • Zu beachten gilt im oben erwähnten Zusammenhang insbesondere: Dem Wunsch einzelner Schülerinnen und Schüler, durch zusätzliche, freiwillige Leistungsbewertungen die Note in einem Fach zu verbessern, kann im Sinne der Gleichbehandlung unter den aktuellen  Umständen nicht entsprochen werden.

Abschlussprüfungen

  • Die bereits publizierten Daten für die schriftlichen Abschlussprüfungen sind als provisorisch zu betrachten; sie müssen allenfalls neu gesetzt werden. In jedem Fall werden die Abschlussprüfungen so terminiert, dass die Abschlusszeugnisse Anfang Juli ausgestellt werden können.
  • Die schriftlichen Abschlussprüfungen finden voraussichtlich nicht wie geplant in den Sporthallen 1/2 und 5 statt, sondern in Klassenzimmern und in Halbklassen, damit die vom BAG vorgesehenen Abstandsregeln eingehalten werden können.
  • Die Prüfungen am PC stellen aufgrund der einzuhaltenden Abstandsregeln organisatorisch eine besondere Herausforderung dar: Es kann nur eine Halbklasse pro PC-Raum gesetzt werden. Das bedeutet, dass an einem Halbtag nur eine Klasse ihre Prüfung schreiben kann.
  • Für die  Prüfungen im Fach Deutsch wird eine organisatorische Lösung gesucht, damit sie dennoch am PC geschrieben werden können. Die Termine für diese Prüfungen werden neu gesetzt.
  • Der Prüfungsteil Rédaction im Fach Französisch, der in diesem Jahr zum ersten Mal hätte am PC geschrieben werden sollen, wird wie bisher zusammen mit dem zweiten Teil der Prüfung von Hand geschrieben. Die Prüfung im Fach Französisch findet somit als vierstündige Prüfung in Klassenzimmern statt.
  • Ein angepasster kommentierter Prüfungsplan ist in Vorbereitung.

c) Wirtschaftsmittelschule

  • Voraussichtlich werden die Regelungen des Gymnasiums analog für die WMS angewendet.
  • Abzuwarten sind jedoch Entscheide auf eidgenössischer Ebene. Aktuell laufen Arbeiten, die voraussichtlich sowohl die Promotion als auch die Abschlussprüfungen einheitlich für EFZ und BM regeln. Sobald diese bekannt sind, wird Markus Pallor, Rektor WMS, informieren und bekanntgeben welche allfälligen Anpassungen an der KSZ getroffen werden müssen.
  • Aktuelle Informationen zum Thema können auf dieser Website verfolgt werden.

4. Weitere und nächste Informationen

  • Wir informieren alle Schulangehörigen weiterhin via Mail über die aktuelle Lage, Neuigkeiten und allfällige Veränderungen.

5. Dank

  • Die Schulleitung erhält immer wieder positive und konstruktive Rückmeldungen zur Informationspolitik der KSZ und zum Fernunterricht, den unsere Lehrpersonen gestalten. Wir bedanken uns herzlich für die unterstützenden und motivierenden Beiträge.
  • Gerne haben wir den Dank und die Komplimente an unsere Lehrpersonen weitergeleitet.

Statusbericht vom 24. März 2020

Rückblick auf erste Erfahrungen mit Fernunterricht

  1.  Statusbericht
    • Nach wie vor hat die Schulleitung keine Kenntnis von Schulangehörigen, welche aufgrund des Corono-Virus erkrankt sind. Bis zum Versand dieses Newsletters hat sich für die Schulen keine neue Lage ergeben.
    • Derzeit laufen die Unterrichtsplattformen (Moodle und Office 365-Teams) recht stabil. Mit einzelnen Überlastungen muss gerechnet werden.
    • Die Inhalte dieses Schreibens wurden am vergangenen Freitag den Lehrpersonen zugestellt.
  2. Gelungenes – Startschwierigkeiten
    • Es passiert aktuell unglaublich viel Neues, Ermunterndes, Ermutigendes und Erfreuliches. Unsere Lehrpersonen haben mit grossem Engagement, Offenheit und Kreativität die neue Art des Unterrichts vorbereitet und aufgenommen, Schülerinnen und Schüler sind mit Elan in die neuen Lernwelten eingestiegen und arbeiten mit. Allen gebührt unser grosser Dank.
    • Der Anfang war dennoch für einige Schulangehörige «heftig». Seit der Schulschliessung ist nichts, wie es einmal war. Von Schule und Unterreicht gemäss unseren bisherigen Denkmustern, von einem «courant normal» sind wir im Moment weit entfernt.
    • Fernunterricht stellt für uns alle ausnahmslos eine neue Situation dar. Es ist anzunehmen, dass sich dadurch bei einigen Schulangehörigen und Eltern Gefühle der Überforderung einstellen können. Dem wollen wir entgegentreten.
  3. Haltungen
    • Wir alle benötigen Geduld und Zeit. Bundesrat Berset sagt immer wieder: «Das Leben wird langsamer.»
    • Fernunterricht leistet nicht dasselbe wie analoger Unterricht im Klassenzimmer. Die Unterrichtsqualität wird in den nächsten Wochen nicht gleich hoch sein wie bei Präsenzunterricht.
    • Die Ansprüche an uns selbst, an die Lehrpersonen und an die Schülerinnen und Schüler müssen realistisch bleiben.
    • Alle an Fernunterricht Beteiligten müssen es wagen, weniger zu wollen. Für die zu vermittelnden Inhalte gilt: «Lieber etwas weniger, dafür von guter Qualität».
    • Viele Lehrpersonen leisten Mehrfacharbeit - als Lehrpersonen und betreuende Eltern.  Die gleiche Situation findet sich ist auch in den Familien unserer Schülerinnen und Schüler so. Zudem machen sich nicht wenige Familien zurzeit auch existentielle Sorgen.
  4. Unterrichtsgestaltung
    • Im Moment empfinden einzelne Schülerinnen und Schüler die neue Form des Unterrichts als anspruchsvoll, müssen sich selbst erst zurechtfinden und fühlen sich allenfalls von den Aufträgen der Lehrpersonen überflutet.
    • Die Situation verlangt eine Reduktion des Stoffumfanges, den wir mit den Klassen behandeln.
    • Die Stoffmenge der erteilten Aufträge soll nicht einem üblichen Wochenpensum entsprechen, sondern kleiner sein.
    • Selbstständiges Lernen wird nicht im gleichen Tempo möglich sein wie beim Präsenzunterricht, sodass wir die Ansprüche reduzieren sollten.
    • Der Stundenplan kann in Absprache mit der jeweiligen Klasse und auf die Stufe angepasst in gewissem Mass aufgehoben werden. Bei einer Aufhebung sind die Lehrpersonen aber während ihrer Lektionen für Rückfragen und Besprechungen erreichbar. Auch muss auf Kollisionen mit anderen Unterrichtslektionen geachtet werden. Es empfiehlt sich, die Stundenplanstruktur möglichst einzuhalten.
    • Lehrpersonen können den Lernenden längerfristige Aufträge erteilen, die sie in Lerngruppen (virtuell, keine Treffen von Schülerinnen und Schülern) bearbeiten.
    • Eine Lockerung des Stundenplanes bringt auf technischer und methodischer Ebene zwar mehr Spielraum; auf der pädagogisch-sozialen Ebene minimieren sich die Strukturen unserer Schülerinnen und Schüler dadurch nochmals erheblich. Hier gilt es vor allem auch mit Blick auf eine allfällige Verlängerung der Schulschliessung ein gesundes Mass an Verbindlichkeit, Verpflichtung und Freiraum aufrecht zu halten. Eine klare Unterrichtsstruktur unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer Tagesgestaltung, gibt ihnen eine gewisse Orientierung und  Führung.
    • Grundsätzlich ist auch zu beachten, dass die Arbeitsplatzgestaltung zu Hause sehr von der auf das Lernen ausgerichtete Gestaltung des Schularbeitsplatzes abweicht. Manche Familien verfügen nicht über einen geeigneten Arbeitsplatz oder können kein ungestörtes Arbeiten sicherstellen (z. B. weil kleinere Kinder da sind). Ein Ausweichen auf eine ruhige Lernumgebung kann im Moment nicht erwartet werden.
  5. Fernunterricht und Leistungsnachweise
    • Die Schulleitung wurde seitens Lehrpersonen und Klassen mit Fragen rund um Prüfungen bei Fernunterricht konfrontiert. Es gilt das Folgende:
    • Wir befinden uns immer noch in (kantonalen und nationalen) Abklärungen bezüglich Abschlussprüfungen, Promotion und Zeugnissen. Wir informieren umgehend, wenn belastbare Ergebnisse vorliegen.
    • Bis zu den Frühlingsferien gibt es keine mit Noten bewerteten Leistungserhebungen bei den 1. – 6. Klassen.
    • Projektarbeiten, die bereits vor dem Fernunterricht aufgegleist wurden und von Anfang an darauf angelegt waren, dass sie nicht im Unterricht, sondern zu Hause gemacht werden, sind davon ausgenommen. Mit anderen Worten: Ein Praktikumsbericht, der noch fertigzustellen ist, kann benotet werden; ein Geschichtsprojekt, das ohnehin auf Arbeit ausserhalb des Unterrichts ausgelegt war, ebenso.
    • Es können aber bis zu den Frühlingsferien keine Projekte gestartet werden, um Prüfungen, die nicht stattfinden können, zu ersetzen.
    • Was immer möglich und erwünscht ist, sind formative Bewertungen, Rückmeldungen etc.
  6. Schülerinnen und Schüler
    • Wir haben bis jetzt den Eindruck, dass die Schülerinnen und Schüler gut mitarbeiten und sich trotz gelegentlicher Schwierigkeiten wacker halten. Das ist sehr erfreulich und soll auch weiter so sein.  
    • Alle Schülerinnen und Schüler müssen dranbleiben. Die Schule geht irgendwann (wieder vor Ort, am Lüssiweg)  weiter und schliesst zu diesem Zeitpunkt an den Fernunterricht an  - und nicht an den letzten Schultag von Freitag, 13. März 20.
  7. Klassenlehrpersonen
    • Die Klassenlehrpersonen bleiben Ansprechpersonen für ihre Klassen.
    • Sie führen virtuelle Klassenstunden durch. Diese erfolgen, wenn möglich, über Teams und finden etwa einmal pro Woche statt.
    • Der Termin wird vorgängig von der Klassenlehrperson über Moodle oder Teams bekannt gegeben (i. d. R. der Termin der Klassenstunde gem. Stundenplan).
    • Die Klassenlehrperson "besucht" zu diesem Zeitpunkt ihre Klasse (Teams) und erkundigt sich nach dem Stand der Dinge, dem allgemeinen Wohlbefinden.
    • Ziel ist es, nicht nur mit der Klasse, sondern auch mit einzelnen Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu bleiben, Probleme, Überforderung möglichst frühzeitig zu erkennen und anzusprechen, allenfalls einzelne bei den neuen Arbeitsformen zu unterstützen. Gegebenenfalls informieren die Klassenlehrpersonen das Klassenteam.
  8. Weiterleitung an Schülerberatung
    • Die Schülerberatung bietet ihre Dienste auch während der Schulschliessung an. Klassenlehrpersonen können ihre Schülerinnen und Schüler bei auftretenden Problemen an die Schülerberatung weiterverweisen.
    • Melden kann man sich per Mail oder telefonisch direkt auf die Privatnummern der Beratenden Monika Etter (monika.etter@ksz.ch) und Christian Mazenauer (christian.mazenauer@ksz.ch).
  9. Auftrag an die Fachlehrpersonen
    • Wenn bestimmte Schülerinnen und Schüler (insbesondere der Unterstufe) mehrmals ihre Arbeiten nicht erledigen oder zur Unterrichtszeit nicht anwesend sind, informiert die Fachlehrperson die Klassenlehrperson.
    • Die Klassenlehrperson  ist das Bindeglied zwischen Schule und Elternhaus. Sie meldet sich nach der Rückmeldung der Fachlehrperson möglichst umgehend zuerst bei den betreffenden Schülern, anschliessend bei deren Eltern, um die Probleme zu klären.
  10. Dank
    • Im Namen der Schulleitung danke ich insbesondere den Mitgliedern der AG ICT (vier Lehrpersonen), der IT-Abteilung der KSZ  sowie allen Lehrpersonen mit besonderer IT-Fitness sehr herzlich für ihren grossen Beitrag zum Gelingen dieses unfreiwilligen, aber auch spannenden «Projekts Fernunterricht».
    • Sie alle unterstützen ihre Kolleginnen und Kollegen unkompliziert, prompt und hilfreich mit Rat und Tat.
  11. Weitere und nächste Informationen
    • Wir informieren alle Schulangehörigen weiterhin via Mail über die aktuelle Lage, Neuigkeiten und allfällige Veränderungen.

Statusbericht vom 18. März 2020

Fernunterricht beginnt!

  1.  Grundsätzliches
    • Der Bundesrat stuft die Situation in der Schweiz als «ausserordentliche Lage» ein.
    • Eines der Hauptziele der vom Bundesrat verordneten Schulschliessung und sämtlicher anderer Massnahmen ist der Schutz der Bevölkerung und die Eindämmung resp. Verzögerung der Pandemie.
    • Die gesamte Bevölkerung ist davon betroffen und dringend aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen.
    • Im Namen der Schulleitung rufe ich deshalb alle Schulangehörigen, insbesondere unsere Schülerinnen und Schüler, erneut auf, das Social Distancing auch nach der Schulschliessung und beim Fernunterricht unbedingt aufrecht zu erhalten.
    • Konkret heisst das: Bleiben Sie - wenn immer möglich - zuhause, arbeiten Sie von dort aus und fahren Sie direkte Begegnungen mit anderen Personen auf ein absolutes Minimum herunter.
    • In den Erläuterungen und in den FAQ des BAG (vgl. link) finden sich wichtige Hinweise zum Thema.
  2. Geschlossener Campus
    • Der Campus der KSZ ist für alle Aussenstehenden und die Schülerschaft geschlossen.
    • Die Schulleitung geht auch bei den Lehrpersonen von Home-Office-Betrieb aus.
    • Der Betrieb in der Verwaltung, beim Hausdienst, im Info-Z usw. wird in reduzierter Form bis auf Weiteres aufrechterhalten.
    • Es finden nur im Ausnahmefall direkte Begegnungen mit Aussenstehenden (Service, Post etc.) statt.

  3. Fernunterricht – Start morgen
    • Bis heute Mittwoch bereiten die Lehrpersonen individuell oder in Absprache mit der Fachschaft ihren Fernunterricht vor. Der Unterricht für die Klassen startet erst ab Donnerstag.
    • Keine Lehrperson darf vor Donnerstag von den Schülerinnen und Schülern Antworten auf allfällig schon vorgängig zugestellte Aufträge erwarten.
    • Der Unterricht orientiert sich ganz besonders zu Beginn des Fernunterrichts sehr eng am publizierten Stundenplan. Die für die jeweilige Lektion zuständige Lehrperson orientiert ihre Klasse in ihrer Lektion über Aufträge, Arbeitsweise und nächste Kontaktpunkte.
    • Ziel der Ausrichtung am Stundenplan ist, dass die Schülerinnen und Schüler nicht alle mehr oder weniger gleichzeitig mit Aufträgen eingedeckt werden. Ziel ist auch, dass die Einzelpersonen und die Klassen eine Orientierung und Planungshilfe erhalten, wann mit weiteren Aufträgen, Abgabeterminen und Arbeitszeiten zu rechnen ist.  
    • Das System des Fernunterrichts wird sich erst etablieren müssen, daher die – zumindest für den Beginn – strikten Vorgaben.
    • Freiere Formen werden sich durch die Zusammenarbeit der Lehrpersonen mit ihren Klassen und durch die laufend neuen Erfahrungen und Erkenntnisse ergeben.
    • Neben dem eigentlichen Unterrichtsinhalten soll sicher auch die Diskussion über die neuen Lehr- und Lernformen sowie die Unterrichtsgestaltung zwischen den Lehrpersonen und den Klassen thematisiert werden.

  4. Rolle der Schülerin und des Schülers
    • Schulschliessung bedeutet nicht Ferien, Fernunterricht bedeutet nicht «locker und halb».
    • Was bedeutet es also: Die Schülerinnen und Schüler der KSZ übernehmen noch mehr als bisher die Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess. Sie tragen zum Gelingen des Fernunterrichts bei, indem sie die Aufträge gewissenhaft erledigen, Termine einhalten, sich um ihren Lernfortschritt bemühen., sich bei organisatorischen Schwierigkeiten oder bei Krankheit umgehend bei den Lehrpersonen melden.

  5. Digitales Lernen und Onlineunterricht - Lernplakat
    • Im Anhang findet sich ein Dokument mit nützlichen Hinweisen zum sinnvollen Umgang mit Digitalem Lernen und Onlineunterricht.

  6. Fernunterricht – Recht am Bild
    • Bei allen Dokumenten und Dateien, welche die Lehrperson der Klasse oder einzelnen Schülerinnen und Schülern zustellt, gilt das Urheberrecht.
    • Ganz besonders ist auch das Persönlichkeitsrecht zu erwähnen. Das bedeutet, dass Bild-, Video- oder Tonaufnahmen einer Lehrperson ausschliesslich für den dafür vorgesehenen Zweck verwendet werden dürfen («Recht am eigenen Bild»). Insbesondere dürfen diese Aufnahmen nicht verfremdet und/oder weitergesandt oder auf Social-Media-Plattformen hochgeladen werden. Dasselbe gilt auch für Aufnahmen von Schülerinnen und Schülern, die Kolleginnen bzw. Kollegen oder Lehrpersonen zugesandt werden.

  7. Abschlussprüfungen und Promotionen
    • Weiterhin gilt: Ab sofort bis zu den Frühlingsferien finden für alle Klassen keine Prüfungen statt. Alle bereits vereinbarten Prüfungen (auch mit den 6. Klassen) entfallen.
    • Die Schulleitung klärt sämtliche Fragen rund um Prüfungen, Promotion und Abschlussprüfungen von Gymnasium und WMS in Zusammenarbeit mit den kantonalen und nationalen Verantwortlichen ab.
    • Ein entscheidender Faktor bei diesen Abklärungen ist, wie lange die Schulschliessung dauern wird.
    • Wir informieren zu gegebener Zeit ausführlich darüber.

  8. Aktueller Stand - Technik
    • Die KSZ ist hinsichtlich der technischen Hilfsmittel gut aufgestellt.
    • Als bewährte Hauptkanäle stehen Moodle und Office365-Teams zur Verfügung.
    • Die Schulleitung verzichtet darauf, zusätzliche Kanäle (im Sinne von Plattformen) zu eröffnen oder zu installieren.
    • Bei der Verwendung von neuer eigener Software ist darauf zu achten, dass die hinlänglich bekannten Datenschutzbestimmungen eingehalten werden und sowohl Klassen wie Lehrpersonen nicht «überflutet» werden.
    • Zahlreiche Informationen und Anleitungen zu technischen Fragen finden sich unter: https://help.ksz.ch.

  9. Kommunikationswege
    • Bei pädagogischen Anliegen wenden sich die Schülerinnen und Schüler primär an ihre Klassenlehrpersonen; diese sind ihre ersten Ansprechpartner. Neben den fachlichen Aspekten ist in dieser besonderen Situation auch ein angemessener Blick auf zwischenmenschliche und soziale Themen, bei Bedarf eine Diskussion darüber wichtig.
    • Bei fachlichen Anliegen wenden sich die Schülerinnen und Schüler an ihre Fachlehrpersonen.
    • Für pädagogische Fragen der Lehrpersonen sind die Fachvorstände und die zugeteilten Mitglieder der Schulleitung die direkten Ansprechpartner (persönlich, per Mail oder Telefon).

  10. Absage von Terminen
    • Die Schulleitung hat beschlossen, alle Veranstaltungen, welche gemäss KSZ-Terminkalender bis zu den Frühlingsferien geplant sind, abzusagen.

  11. Info-Z
    • Das Info-Z bleibt während der Schulschliessung ebenfalls geschlossen.
    • Die Rückgabe der Medien ist ausgesetzt. Es werden keine Mahnungen ausgelöst.
    • Gerne machen wir auch auf unsere Online-Angebote nochmals aufmerksam: www.ksz.ch/info-z/links.
    • Die Digitale Bibliothek ist erreichbar über: www.dibizentral.ch.

  12. Weitere und nächste Informationen
    • Wir informieren alle Schulangehörigen weiterhin via Mail über die aktuelle Lage und allfällige Veränderungen.

  13. Ausblick:    … und nach den Frühlingsferien?
    • Es ist möglich, dass die angeordnete Schulschliessung verlängert wird und die Schulen auch nach den Frühjahresferien weiter geschlossen bleiben.
    • Die Schulleitung ist daran, entsprechende Szenarien durchzudenken.
    • Wir informieren aber erst mit gesicherten Informationen und zu gegebener Zeit dazu.

 

Download 18. März
Typ Titel
Digitales Lernen und Online Unterricht

Statusbericht vom 16. März 2020

Nach Entscheid Bundesrat

  1. Schulschliessung verlängert
    • Schulschliessung und Fernunterricht sind bis zum 9. April 2020 verlängert; anschliessend beginnen die Frühlingsferien.
  2. Prüfungen
    • Grundsatz: Ab sofort bis zu den Frühlingsferien finden für alle Klassen keine Prüfungen mehr statt.
    • Achtung: Damit entfallen alle bereits vereinbarten Prüfungen mit den 6. Klassen.
    • Die Schulleitung klärt das weitere Vorgehen bezüglich Prüfungen, Promotion und Abschlussprüfungen von Gymnasium und WMS ab und informiert wieder dazu.

Statusbericht vom 13. März 2020

Schulschliessung

  1. Was bedeuten Schulschliessung und Fernunterricht für unsere Schülerinnen und Schüler?
    • Der Unterricht an der Schule (Präsenzunterricht) findet von Montag, 16. März bis 4. April 2020 nicht statt; stattdessen wird Fernunterricht durchgeführt.
    • Der Fernunterricht startet am Donnerstag, 19. März 2020.
    • Fernunterricht bedeutet:
      • Es werden dem Lehrplan entsprechend Unterrichtsinhalte vermittelt.
      • Zu Beginn der im Stundenplan gesetzten Zeit gibt die Lehrpersonen Unterrichtsmaterial, Arbeitsauftrag, korrigierte Aufgaben usw. auf elektronischem Wege der Klasse ab.
      • Die Lehrperson teilt mit, bis wann die Aufgaben zu erledigen und auf welchem Weg sie zurückzugeben sind.
      • Während der Stundenplanlektion steht die Lehrperson der Klasse auf elektronischem Wege für Fragen zur Verfügung.
      • In der Regel werden die Aufgaben bis zum Ende der im Stundenplan gesetzten Zeit bearbeitet und zurückgegeben.
      • Übliche Kommunikationswege sind: Moodle-Chat, E-Mail, Moodle. Die Lehrperson teilt mit, ob sie noch andere Kommunikationswege wünscht.
      • Kann eine Schülerin oder ein Schüler zur Stundenplanzeit die Arbeiten nicht erledigen (z. B. weil sie krank ist), informiert sie die Fachlehrperson und bespricht, bis wann der Auftrag nachgeholt werden muss. Es findet kein Absenzeneintrag in schulNetz statt.
      • Die Schülerin bzw. der Schüler informiert die Klassenlehrperson über allfällige Krankheiten.
      • Angewandtes Gestalten und Hauswirtschaft entfallen, stattdessen findet diesem Zeitfenster Fernunterricht gem. Regelstundenplan statt.
    • Bereits angesetzte Prüfungen, die in den Zeitraum der Schulschliessung und auch eine Woche danach fallen, finden nicht statt. Nach Wiederaufnahme des Unterrichts wird die Ausgangslage bezüglich allfälligen Nachholprüfungen zwischen den Lehrpersonen und der Stufenrektorin bzw. dem Stufenrektor besprochen und beurteilt.
    • Die Prüfungen der 6. Klassen finden statt, falls die Lehrperson das für notwendig erachtet. Jede Lehrperson informiert ihre Klasse darüber, auch in welchem Zimmer (i. d. R. Trakt P) die Prüfung stattfindet.
    • Das Schulhaus ist geschlossen bzw. wird nur für die Prüfungen der 6. Klassen geöffnet, d. h. für Schülerinnen und Schüler steht es nicht als Arbeitsplatz zur Verfügung.
    • Material, das die Schülerinnen und Schüler in ihren Kästchen aufbewahren und das sie mit nach Hause nehmen möchten, kann am Montag (16.3.) zwischen 08.00 und 10.00 Uhr abgeholt werden.
    • Die Kommunikation zwischen der Schule (Schulleitung, Sekretariat, Lehrpersonen) und den Schülerinnen und Schülern  wird hauptsächlich per E-Mail stattfinden.
      • Die Schülerinnen und Schüler werden auf den Mailadressen angeschrieben, die in schulNetz hinterlegt sind.
      • Alle Schülerinnen und Schüler überprüfen diese Mailadresse auf Aktualität.
      • Alle Schülerinnen und Schüler sind angehalten, wenigstens einmal pro Halbtag den E-Mail-Eingang und vorsichtshalber auch den Spam-Ordner zu überprüfen.
  2. Weitere und nächste Informationen
    • Wir informieren alle Schulangehörigen weiterhin via Mail über die aktuelle Lage und allfällige Veränderungen.
Download 13 März
Typ Titel
Wechsel zum Fernunterricht im Kanton Zug

Statusbericht vom 12. März 2020

  1. Aktuelle Lage
    • Dem Krisenstab und der Schulleitung sind weiterhin keine Fälle von Corona-Virus-Erkrankungen bei unseren Lehrpersonen, Schülerinnen, Schülern oder Mitarbeitenden bekannt.
    • Mehrere Schulangehörige - selbst symptomfrei - sind im Kreise ihnen nahestehender Personen direkt mit Corona-Erkrankten konfrontiert und deshalb nicht an der Schule anwesend. Die bestätigten Fälle sind dem Schularzt bekannt, er steht sowohl in Kontakt mit den Betroffenen wie auch mit unserem Krisenstab.
    • Es gilt grundsätzlich die vom BAG kommunizierte Eigenverantwortung und Selbstquarantäne von fünf Tagen bei Kontakt mit Erkrankten oder zehn Tage bei Erkrankung.
    • Schülerinnen und Schüler mit Verdacht auf Erkrankung während des Unterrichts melden sich bei ihren nächsten Ansprechpersonen (Klassenlehrer, Fachlehrer), Lehrpersonen beim zuständigen Schulleitungsmitglied. Die Lehrpersonen haben gegenüber den Schülerinnen und Schülern Weisungsbefugnis und dürfen sie bei Krankheitsverdacht nach Hause schicken.
    • Ausfälle von Schülerinnen, Schülern und Lehrpersonen nehmen zu, weil Krankheitsfälle (unterschiedlicher Art, oft auch nicht konkret diagnostiziert) in der Familie auftreten, eine Erosion des ordentlichen Schulbetriebs kündigt sich an.
    • Das Szenario einer  Schulschliessung rückt näher und kann unter Umständen sehr kurzfristig eintreten (s.u.)
  2. Veranstaltungen mit externen Personen
    • Die Schulleitung der Kantonsschule Zug hat am vergangenen Dienstag alle schulinternen und -externen Veranstaltungen, bei denen externe Personen involviert sind, abgesagt. Es finden auch keine Exkursionen mehr statt.
    • Unterricht und Veranstaltungen mit Internen können wie vorgesehen im Haus stattfinden.
    • Begegnungen mit externen Einzelpersonen im Haus sind wenn immer möglich abzusagen und zu verschieben. Bei Unklarheiten entscheidet der Krisenstab über eine allfällige Durchführung. Ansprechpersonen sind der Direktor, Peter Hörler, und der stellvertretende Direktor und Rektor WMS, Markus Pallor.
  3. Schulschliessung:  Entscheide
    • Eine Schliessung findet ausschliesslich auf Anordnung des Kantonsarztes bzw. des Amts für Mittelschulen und Pädagogische Hochschule statt. Sie kann sich auf die Gesamtschule oder Teile davon beziehen.
    • Es ist mit grosser Wahrscheinlichkeit mit einem Unterbruch des regulären Unterrichts von mindestens zwei Wochen zu rechnen.
    • Während dieser Zeit ist der Campus KSZ für alle Schülerinnen und Schüler geschlossen (Ausnahme: vgl. Prüfungen 6. Klassen unter Punkt 6).   
    • Die Bewirtschaftung des Campus würde bei einer vollen Schliessung der Schule analog zu den Betriebsferien im Sommer (4. und 5. Ferienwoche) auf ein Minimum reduziert.
  4. Schulschliessung: Sofortmassnahmen
    • Wir bitten alle Kolleginnen und Kollegen, alle Schülerinnen und Schüler, alle Eltern und Erziehungsberechtigen, sich jetzt schon mental und organisatorisch auf eine kurzfristige Schliessung vorzubereiten.
    • Konkret heisst, das:
      • Infrastruktur gemäss eigenen Möglichkeiten vorbereiten und zur Verfügung halten: Computer, Internetanschluss, Drucker, Kamera (z. B. um Hausaufgaben an die Lehrperson fotografieren und übermitteln zu können), E-Mailprogramm, Handy.
      • Betreuungssituation klären
      • Lern- und Arbeitszeiten der Schülerinnen und Schüler bzw. der Kinder planen
  5. Schulschliessung: Fernunterricht vorbereiten
    • Die Lehrpersonen besprechen in der nächstmöglichen Lektion mit ihren Klassen das Szenario einer Schulschliessung, das heisst,
      • sie besprechen, auf welchem Weg (Mail, Moodle / Moodle-Chat*, Threema, Telefon) zwischen den Klassen und der Lehrperson kommuniziert wird. 
      • klären die Zeiten, in denen die Klassen erreichbar sein sollen, um Aufträge oder Anweisungen zu erhalten.
      • klären Zeiten, in denen die Lehrperson für Fragen, Rückmeldungen, Auftragsabgaben zur Verfügung steht.
      • klären, wann wer nicht erreichbar ist. Die Privatsphäre und der Freiraum aller Akteure muss trotz Homeoffice und Fernunterricht bewahrt werden.
      • achten darauf, dass der Fernunterricht lehrenden Charakter hat, der sich an den Lernzielen des Lehrplans orientiert und an das bisherige Unterrichtsgeschehen anschliesst. Reine Beschäftigungsprogramme sind zu vermeiden.
      • vermeiden eine unkoordinierte Überflutung und Überbelastungen der Klassen, indem sie das aktuell gültige Stundenplanraster als Orientierungsrahmen für Kontaktpunkte nehmen.
      • erteilen den Klassen Aufträge, welche in ihrem Umfang in etwa der im Stundenplan gesetzten Zeit entsprechen.
      • wählen ihre Aufträge geschickt, mit Augenmass und mit Blick auf die Möglichkeiten.
    • Selbstverständlich kann der Fernunterricht in einem Fach und in einer Klasse nur dann aufgenommen oder aufrechterhalten werden, wenn die Lehrperson selbst gesund ist. Sollte das nicht der Fall sein, meldet sich die Lehrperson über info@ksz.ch krank. Die zuständige Fachrektorin bzw. der zuständige Fachrektor entscheidet, allenfalls in Rücksprache mit der Stufenrektorin bzw. mit dem Stufenrektor, ob oder wie der Unterricht weitergeführt werden kann.
  6. Schulschliessung: Prüfungen
    • Im Falle einer Schliessung werden  in den  1. bis 5. Klassen alle angekündigten Prüfungen, Vorträge oder Ähnliches ausgesetzt. Die Lehrpersonen besprechen in den nächstmöglichen Lektion mit ihren Klassen die aktuelle Situation.
    • Die Prüfungen der 6. Klassen werden auch bei einer Schliessung nach Möglichkeit und Notwendigkeit durchgeführt. Die Lehrpersonen der 6. Klassen melden ihren Bedarf bei der zuständigen Rektorin.
  7. Schulschliessung: Vorgehen bei konkretem Eintreten
    • Die Schulleitung teilt zusammen mit dem Schliessungsbeschluss mit, ab wann der Fernunterricht aufgenommen werden soll.
    • Voraussichtlich werden den Lehrpersonen ein bis drei Tage zur Vorbereitung des Fernunterrichts zur Verfügung stehen. Diese Vorbereitungsphase findet allenfalls auch an der Schule statt.
    • Weitere Informationen oder Anweisungen folgen im tatsächlichen Fall der Schulschliessung.
Download 12 März
Typ Titel
Moodle für Fernunterricht

Statusbericht vom 10. März 2020

  1. Mehrtägige Klassenreisen
    • Klassenreisen innerhalb der Schweiz und ins Ausland (z. B. Arbeitswochen 4. Klassen Gymnasium, Fremdsprachaufenthalt WMS) werden bis zum Ende des Schuljahres abgesagt.
    • In der Beilage findet sich ein Schreiben des Bildungsdirektors, Stephan Schleiss, in dem dieser Entscheid begründet wird.
  2. Veranstaltungen
    • Die Schulleitung der Kantonsschule Zug hat beschlossen, bis zu den Frühlingsferien auf alle schulinternen und -externen Veranstaltungen, bei denen externe Personen involviert sind, zu verzichten. Dazu gehören Elternabende, Informationsveranstaltungen, Theater etc.
    • Damit sollen einerseits die Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen im Wirkungsbereich der Schule geschützt und andererseits ein Beitrag zur Eindämmung der Corona-Virus-Epidemie geleistet werden. Die KSZ ist eine sehr grosse und dynamische Schule mit einer Vernetzung im ganzen Kanton und darüber hinaus. Bei uns treffen sich unzählige Personen aus allen Gemeinden, viele davon mit Kontakten ins Ausland. Unsere Schule soll in diesem Sinne nicht als zusätzlicher Multiplikator wirken.
    • Diese Massnahme gilt bis zu den Frühlingsferien. Über eine allfällige Verlängerung entscheidet die Schulleitung im April.
  3. Nächste Schritte
    • Die Mitglieder der Schulleitung prüfen zusammen mit den jeweils zuständigen Verantwortlichen bei allen abgesagten Veranstaltungen die möglichen Alternativen.

Statusbericht vom 9. März 2020

  1. Aktuelle Situation an der KSZ
    • Dem Krisenstab sind bis heute Abend keine Erkrankungsfälle von Schülerinnen, Schülern, Lehrpersonen  oder Mitarbeitenden der KSZ  bekannt.
    • Der Schulbetrieb wird weiterhin aufrecht erhalten, der Stundenplan bleibt in der gültigen Form in Kraft. Die Schulleitung sieht aus betrieblichen Gründen bis auf Weiteres von jener Empfehlung des BAG ab, Stosszeiten des öffentlichen Verkehrs zu meiden. Einer entsprechenden Anpassung an der KSZ können wir organisationsbedingt nicht nachkommen.
  2. Grundsätzliche Sicherheitsvorkehrungen
    • Es gelten weiterhin die bekannten Hygienemassnahmen. Insbesondere das angeordnete Händewaschen vor jeder Lektionen ist von allen strikt einzuhalten.  
    • Der Hausdienst der KSZ ist dafür besorgt, dass ausreichend Seife und Trockentücher in den Zimmern vorhanden sind. Sollte etwas fehlen, bitten wir die Lehrpersonen, den Hausdienst zu benachrichtigen.
    • Wir bitten alle, die Abfalleimer in den Zimmern gelegentlich (mit dem Fuss) zu pressen oder überfüllte Eimer dem Hausdienst zu melden hausdienst@ksz.ch.
    • Das Reinigungspersonal ist angewiesen, insbesondere die betroffenen Kontaktflächen (Klinken, Lichtschalter) oft und besonders gut zu reinigen.
    • Wir verweisen zudem auf die die heute publizierten Handlungsanweisungen des BAG (vgl. Flyer im Anhang) und die Website des Kantons  (vgl. https://www.zg.ch/behoerden/direktion-fur-bildung-und-kultur).
  3. Nächste Informationen
    • Die Schulleitung meldet sich morgen mit einem weiteren Newsletter zum aktuellen Status an der KSZ und allfälligen Massnahmen bezüglich geplanter Veranstaltungen.

Meldung vom 28. Februar 2020

1. Organisation KSZ
Innerhalb der KSZ wurde vorsorglich ein Krisenstab erstellt. Dieser besteht aus: Dr. Peter Hörler, Direktor (Leitung); Markus Pallor, Rektor WMS; Stephan Wigger, Biologielehrer und Beauftragter der Schulleitung.
Die Mitglieder des Krisenstabs beobachten die Situation, stehen in Kontakt mit den zuständigen Behörden und sind Ansprechpersonen. Der Krisenstab wird bei neuen Erkenntnissen und geänderten Lagebeurteilungen möglichst umgehend informieren.

2. Grundsätzliche Sicherheitsvorkehrungen
In der aktuellen Situation gilt:

  • Wer sich krank fühlt, bleibt zu Hause. Meldung per Email an die Klassenlehrperson.
  • Schnäuzen, Niesen, Husten nur in den Ellenbogen oder ein Papiertaschentuch und dieses nach Gebrauch sofort entsorgen.
  • Regelmässiges und richtiges Händewaschen mit Seife.
  • Händeschütteln und Begrüssungsküsschen unterlassen

Konkret heisst das: Beim Betreten des Unterrichtszimmers waschen sich alle Schülerinnen und Schüler vor jeder Lektion unter Aufsicht der Lehrperson die Hände.

3. Massnahmen des Bundesrates
Der Bundesrat stuft die Lage in der Schweiz neu als besondere Lage ein und untersagt sämtliche Grossveranstaltungen, vorläufig bis am 15. März. Gemäss Factsheet kann der Bundesrat in einer besonderen Lage folgende Massnahmen anordnen:

  • Massnahmen gegenüber Einzelnen (z.B. flächendeckende Quarantäne für alle Kontaktpersonen)
  • Massnahmen gegenüber der Bevölkerung, (z.B. Veranstaltungen verbieten oder einschränken; Schulen, andere öffentliche Institutionen und private Unternehmen schliessen oder Vorschriften zum Betrieb verfügen; das Betreten und Verlassen bestimmter Gebäude und Gebiete sowie bestimmte Aktivitäten an definierten Orten verbieten oder einschränken)
  • Ärztinnen und Ärzte sowie weitere Gesundheitsfachpersonen verpflichten, bei der Bekämpfung übertragbarer Krankheiten mitzuwirken
  • Impfungen für obligatorisch erklären

4. Was bedeutet das für die Schule?

  • Im Moment bleibt der Schulbetrieb aufrecht erhalten. Bundesrat Alain Berset hat in seiner Medienmitteilung öffentliche Gebäude ausdrücklich von den o.g. beschriebenen Massnahmen ausgenommen, da dort die Hygienemassnahmen umgesetzt werden können.
  • Eine Schulschliessung kann jedoch nicht ausgeschlossen werden. Wir bereiten uns intern darauf vor.

5. Informationskanäle

  • Wir informieren über die Website der Kantonsschule Zug (www.ksz.ch).
  • Bei einer drastischen Änderung der Situation kontaktieren wir dich wieder über E-Mail.

Meldung vom 26. Februar 2020

1. Verhaltensregeln generell
Die Schulleitung bittet alle Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Eltern, mit Besonnenheit und Ruhe zu reagieren. Es gibt gemäss unserem aktuellen Wissensstand keinen Anlass, einschränkende oder drastische Massnahmen rund um den Schulbetrieb in Erwägung zu ziehen.

Wir bitten, die allgemeingültigen Verhaltensregeln in Zeiten erhöhter Krankheitszahlen (z.B. auch bei Grippewellen) bewusst zu verfolgen:

  • Wer sich krank fühlt, bleibt zu Hause.
  • Schnäuzen, Niesen, Husten nur in ein Papiertaschentuch und dieses nach Gebrauch sofort korrekt entsorgen.
  • Regelmässiges und richtiges Händewaschen mit Seife (allenfalls Desinfektionsmittel) spielt eine entscheidende Rolle.
  • Händeschütteln und Begrüssungsküsschen sind eher zu unterlassen.

2. Krisenstab KSZ
Innerhalb der KSZ wurde vorsorglich ein Krisenstab erstellt: Dieser besteht aus: Peter Hörler, Direktor (Leitung); Markus Pallor, Rektor WMS; Stephan Wigger, Biologielehrer und Beauftragter der Schulleitung.

Die Mitglieder des Krisenstabs beobachten die Situation, stehen in Kontakt mit den zuständigen Behörden und sind Ansprechpersonen. Der Krisenstab wird bei neuen Erkenntnissen und geänderten Lagebeurteilungen möglichst umgehend informieren.

3. Weiterführende Informationen

4. Kommunikationskanäle
Wir informieren im Normalfall über die Website der KSZ; Lehrpersonen zusätzlich per Mail.

Sollte sich die Lage drastisch verändern, werden wir unsere Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern ebenfalls per Mail benachrichtigen. Dazu werden wir in den nächsten Tagen alle Email-Adressen auf ihre Aktualität überprüfen lassen.

a) Gymnasium - erste bis fünfte Klassen

  • Ende Schuljahr wird ein nicht-promotionsrelevantes Zeugnis (im Sinne eines Orientierungszeugnisses) ausgestellt. Die Noten werden aus denjenigen Noten generiert, die bis zur Abgabe des Zeugnisses in unserer Schulverwaltungs-Software schulNetz eingegeben wurden. Eine bestimmte Anzahl von Leistungsbewertungen pro Klasse oder eine gleiche Anzahl für Schülerinnen bzw. Schüler einer Klasse ist nicht zwingend notwendig.
  • Falls bis Ende des Schuljahres  in einem Fach keine Note vorliegt, wird im Orientierungszeugnis auch keine ausgewiesen.
  • Was erwünscht und wichtig ist, sind formative Bewertungen und Rückmeldungen der Fachlehrperson zu den im Fernunterricht erbrachten Leistungen.
  • Für alle Fächer gilt: Alle Schülerinnen und Schüler müssen dranbleiben. Die Schule geht irgendwann (wieder vor Ort, am Lüssiweg) weiter und schliesst zu diesem Zeitpunkt an den Fernunterricht an – und nicht an den letzten Schultag von Freitag, 13. März 2020.
  • Speziell für die jetzigen 5. Klassen Gymnasium gilt:
    In den Grundlagenfächern Bildnerisches Gestalten, Musik, Biologie, Chemie und Geografie, deren Zeugnisnote der fünften Klasse zugleich die Maturanote ist, kann die Fachlehrperson zur Konsolidierung dieser Note eine weitere Leistungsbewertung  durchführen. Diese findet im neuen Schuljahr 2020/21 zwischen Sommer- und Herbstferien statt. Die Noten dieser Fächer (Zeugnis- und zugleich Maturanoten) werden den Schülerinnen und Schülern sowie ihren Erziehungsberechtigten in Analogie zur Ausstellung des Jahreszeugnisses mit einer Rechtsmittelbelehrung eröffnet. Die konkrete Umsetzung wird zu gegebener Zeit mit der Rektorin GOS abgesprochen

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