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Project Humanity

Die Humanitären Prinzipien (Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität und Unabhängigkeit) bilden weltweit die Basis sämtlicher humanitärer Aktionen. Sie sind zentral für die Etablierung und Erhaltung des Zugangs zu den von Kriegen, bewaffneten Konflikten, technologischen Katastrophen und Naturkatastrophen betroffenen Bevölkerungen.
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«Menschlichkeit ist lernbar.» Unter diesem Leitgedanken hat das IZB «Project Humanity» ein innovatives Schulprojekt zu den Humanitären Prinzipien für die SEK 1, in Form einer e-learning Plattform entwickelt. Das Projekt entstand im Auftrag der DEZA, mit Unterstützung der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) sowie dem IKRK. Ebenfalls beratend stand punktuell die Stiftung éducation21 zur Verfügung. Im Frühjahr 2017 wurde das Schulprojekt von der Stiftung éducation21 auf die Empfehlungsliste der Projekte mit BNE Bezug aufgenommen.

Erste Projektphase: Entwicklung des Schulprojekts

Schülerinnen beim Lernen
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Die Humanitären Prinzipien (Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität und Unabhängigkeit) bilden weltweit die Basis sämtlicher humanitärer Aktionen. Sie sind zentral für die Etablierung und Erhaltung des Zugangs zu den von Kriegen, bewaffneten Konflikten, technologischen Katastrophen und Naturkatastrophen betroffenen Bevölkerungen. Das Schulprojekt schafft Bezüge zwischen den Lebenswelten der Lernenden und den Humanitären Prinzipien, in dem es die eigene reflektierte Positionierung von Schülerinnen und Schülern, in der vertieften Auseinandersetzung mit den Humanitären Prinzipien anregt und unter anderem der Frage nachgeht, warum sich die eingehende Beschäftigung mit diesen Grundsätzen lohnt.

Die Projektentwicklung wurde mit mehreren Pilotdurchführungen in der Schweiz und im Ausland (Libanon und Serbien) abgeschlossen.

Zweite Projektphase: Projektdurchführungen im In- und Ausland

Schülerinnen und Schüler beim Lernen
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In der zweiten Projektphase wurde «Project Humanity» in verschiedenen Schulklassen in der Schweiz durchgeführt. Des Weiteren konnten mit ausgewählten Nationalgesellschaften der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegungen und Save the Children Partner gefunden werden, die das Projekt in unterschiedlichen Bildungsumfeldern im Ausland (u.a. Österreich, Burundi, Ruanda, Sambia, Zimbabwe) begleitet und durchgeführt haben.

Dritte Projektphase: Systematische Ausbildung und Verbreitung

Die dritte Projektphase, wiederum Auftrag des Bereichs «Humanitäre Hilfe» der DEZA, liegt der Fokus nun im Zeichen der Humanitären Bildung. «Project Humanity» wird als exemplarisches Beispiel genutzt um Bildungsfachleute sowie humanitäre Akteure in Methoden zu schulen, die es ihnen ermöglichen mit Jugendlichen und Erwachsenen Lernatmosphären zu schaffen, um sie für humanitäre Fragen zu sensibilisieren, Meinungsbildung zu fördern und sie in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken zu stärken. Zu diesem Zweck entwickelt das IZB in Zusammenarbeit mit dem IFRC und relevanten Bildungspartnern aus dem Ausland einen MAS (Master of Advanced Studies) in Pedagogical Approaches for Education in Humanitarian Principles and Values. Der erste Durchgang des zweijährigen Lehrgangs wird Anfang 2018 starten.

Weitere Informationen

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Kontakt

Marcus Büzberger
Dozent IZB
+41 41 727 12 67

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