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Pädagogische Entwicklungszusammenarbeit

Das Spezialisierungsstudium «Pädagogische Entwicklungszusammenarbeit» (SPPE) ist ein Angebot des IZB an der PH Luzern mit dem Ziel, Erfahrungen in einem Bildungsprojekt im Globalen Süden für die zunehmende migrationsbezogene Heterogenität in der Schule nutzbar zu machen.

Erfahrungen im Globalen Süden für Schule und Unterricht nutzbar machen

Schuljunge in Indien
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Die Spezialisierungsstudien (SP) der PH Luzern bieten den Studierenden eine Vertiefung in einem speziellen Fachbereich und damit verbunden die Erarbeitung von zusätzlichen Kompetenzen, die ihnen innerhalb, aber auch ausserhalb der Schule von Nutzen sind. Diese zusätzlichen Kompetenzen tragen dazu bei, dass die Studierenden ihre Ausbildung mit einem individuellen Profil abschliessen.

Das Spezialisierungsstudium «Pädagogische Entwicklungszusammenarbeit» (SPPE) ist ein Angebot des IZB an der PH Luzern mit dem Ziel, Erfahrungen in einem Bildungsprojekt im Globalen Süden für die zunehmende migrationsbezogene Heterogenität in der Schule nutzbar zu machen. Das IZB hat das SPPE konzipiert und führt den modular aufgebauten Studiengang Module mit Einbezug von externen Referenten aus der Praxis durch. Zudem pflegt das IZB einen partnerschaftlichen Austausch mit den Partnerinstitutionen im Süden und begleitet die Studierenden vor, während und nach dem Projekteinsatz.

Besondere Projekteinsätze im Sommer 2020

verkehrter Globus
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Die Auslandsaufenthalte im «Spezialisierungsstudiengang Pädagogische Entwicklungszusammenarbeit» an der PH Luzern konnten dieses Jahr nicht im Globalen Süden stattfinden. Als Ersatz konnte das IZB kurzfristig und in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Projektpartnern für alle 16 Studierenden neue Projekteinsätze mit Bezug zur Migrationsgesellschaft Schweiz generieren. So fanden beispielsweise mit dem Verein «Réveil Afrique» Lernbegleitungen mit Kindern im Fernunterricht statt. Zudem wurde gemeinsam mit 16 Frauen, die Migrationsgeschichten aus afrikanischen Ländern haben, ein Rezeptbuch erstellt, das nicht nur Rezepte, sondern auch Einblicke in die individuellen Lebensgeschichten gibt. In Zusammenarbeit mit HelloWelcome, dem Treffpunkt für Geflüchtete, MigrantInnen und Einheimische fanden Projekteinsätze mit unterschiedlichen Freizeitaktivitäten sowie Deutschunterricht statt.

Die Module im Überblick

Im Modul 1 setzen sich die Studierenden mit verschiedenen Vorstellungen von Bildung und Entwicklung auseinander, reflektieren ihre eigenen Bildungs- und Entwicklungsvorstellungen und lernen Bildung und Bildungssysteme in verschiedenen Regionen der Welt sowie global relevante bildungspolitische Akteure kennen
Im Modul 2 setzen sich die Studierenden mit Institutionen und Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit auseinander sowie mit den Grundprinzipien der internationalen Zusammenarbeit in Bildungsfragen. Sie reflektieren dies vor dem Hintergrund der Geschichte und der heutigen globalgesellschaftlichen Verhältnissen
Im Modul 3 befassen sich die Studierenden mit den Grundlagen des Interkulturellen Lernens, reflektieren eigene Verhaltensweisen und Erwartungen und bereiten sich konkret auf den Projekteinsatz vor.
Das Modul 4 umfasst einen mindestens fünfwöchigen Projekteinsatz in einem Bildungsprojekt im Globalen Süden. Dieser Einsatz ermöglicht vertiefte Erfahrungen in einem kulturell und institutionell meist unbekannten Kontext.
Im Modul 5 werden die Studierenden unterstützt, das Erfahrene und Gelernte zu reflektieren, insbesondere auch im Hinblick auf das zukünftige Arbeitsfeld Schule sowie den eigenen Unterricht.

Weitere Informationen

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Kontakt

Claudia Meierhans
Dozentin IZB
+41 41 727 12 88

Unsere Partner für die Projekteinsätze

  • bioRe®-Stiftung
  • Chance for children, Ghana
  • CO:OPERAID
  • Development +, Indien
  • Hello Welcome, Luzern
  • Njuba School, Uganda 
  • Mpumelelo High School, Zimbabwe
  • Sr. Miriam Duggan School, Uganda
  • Stiftung Hilfe zur Selbsthilfe in Tobe, Bénin
  • Stiftung Usthi

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