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Projekte abgeschlossen

abgeschlossene Projekte

Volksballaden relo@ded

Das Zentrum Mündlichkeit entwickelte ein Online-Lehrmittel, das Jugendlichen Schweizer Volksballaden näher bringt. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, inwiefern aktuelle Themen wie Migration, Emanzipation oder Liebeskummer bereits in der Vergangenheit wichtig waren und vorkamen. Neben der thematischen Aufarbeitung baut das Online-Lehrmittel - auch unter dem Einbezug moderner Medien wie Smartphones oder Tablets - Brücken zwischen der Vergangenheit und dem heutigen Leben.

Die auf dem Online-Lehrmittel zu hörenden Balladen wurden von Studierenden und Dozierenden der PH Zug unter der Leitung der Fachschaft Musik «reloaded» bzw. eingesungen und vertont. Das Zentrum Mündlichkeit erarbeitete Unterrichtseinheiten dazu, die schwerpunktmässig darauf abzielen, die mündlichen Sprachfähigkeiten (Sprechen, Zuhören, Gespräche führen) zu fördern. Das EdLab der PH Zug übernahm die technische Ausgestaltung des Lehrmittels.
Das Lehrmittel richtet sich an Lehrpersonen und Schulklassen der Sekundarstufe I, die sich im Deutschunterricht mit einem bisher noch wenig beachteten Ausschnitt aus dem Schweizer Kulturgut auseinandersetzen wollen. Es ist kostenlos und durch folgenden Link frei zugänglich.

Kontakt: Nina Haldimann & Nadine Nell-Tuor

Partizipation und Gesprächskompetenzen im Klassenrat

Projekttyp: F&E-Projekt mit lokalen Schulpartnern

Laufzeit: 2016 & 2017

Der Klassenrat gehört heute in vielen Schulhäusern und Schulklassen zu den etablierten schulischen Praktiken. Dem Aspekt der Partizipation (im Sinne der Beteiligung an Entscheidungen) wird dabei zumeist eine zentrale Rolle beigemessen. In der erziehungswissenschaftlichen Literatur sind allerdings auch dezidiert partizipationskritische Stimmen zu vernehmen. Wie stark die Schülerinnen und Schüler tatsächlich partizipieren können, ist empirisch nur wenig erforscht. Hier sollte aus gesprächsdidaktischer und gesprächslinguistischer Perspektive angeknüpft werden, auch indem die Sicht der Lehrpersonen stärker als bisher zum Gegenstand der Untersuchung gemacht wird. Von Interesse war, welche Ziele die Lehrpersonen mit dem Klassenrat verfolgen, mit welchen Formen sie diese Ziele zu erreichen suchen, was ihre Rolle im Klassenrat ist und wie sie selber (anhand von Videoaufzeichnungen) ihre eigene Praxis und das (gesprächs)didaktische Potential des Klassenrats beurteilen. Zugleich sollten die am Projekt beteiligten Lehrpersonen dahingehend involviert werden, dass sie selber Forschungsfragen formulieren, die sich aus ihrer Klassenratspraxis für sie selbst ergeben und denen sie Relevanz für die Praxis zuschreiben. Die Erkenntnisse sollen in eine Toolbox für interessierte Lehrpersonen fliessen.

Kontakt: Stefan Hauser

Projekt im Auftrag der EDK: Entwicklung von Hörverstehens-Testaufgaben zur Überprüfung des Erreichens der Grundkompetenzen

Laufzeit: 2016 - 2017

In regelmässigen Abständen wird überprüft, ob die Schülerinnen und Schüler die nationalen Bildungsziele (Grundkompetenzen) erreichen. Das Zentrum Mündlichkeit wurde von der EDK damit beauftragt, Testaufgaben für das Hörverstehen in der Schulsprache zu entwickeln. Diese richteten sich an Sechstklässlerinnen und Sechstklässler und wurden 2016 pilotiert. Die Haupterhebung fand 2017 statt. Beim Hörverstehen beschränkte sie sich aus Kostengründen auf den deutschsprachigen Teil des Kantons Graubünden.

Kontakt: Nadine Nell-Tuor

Argumentative Gesprächskompetenz in der Schule: Kontexte, Anforderungen, Erwerbsverläufe Gemeinsames Projekt mit der Universität Basel

Laufzeit: September 2014 - Februar 2018

Hauptgesuchsteller: Prof. Dr. Martin Luginbühl (Universität Basel),
weitere Gesuchstellerin: Prof. Dr. Brigit Eriksson (PH Zug)
Mitarbeitende: Dr. Stefan Hauser (PH Zug), Judith Kreuz (PH Zug), Vera Mundwiler (Universität Basel/PH Zug)
Finanzierung durch den Schweizerischen Nationalfonds

An Diskussionen teilnehmen zu können, die Argumente anderer verstehen und mit eigenen Argumenten darauf reagieren zu können, ist im schulischen (und später im beruflichen) Kontext von grosser Bedeutung. Aber auch in alltäglichen Interaktionen ist die Fähigkeit oft gefragt, Wissen mit anderen diskutierend zu erarbeiten und abzugleichen. Vorliegende didaktisch angelegte Übungsmodelle und Beurteilungsraster fokussieren i.d.R. auf (zumeist statisch konzipierte) Einzelargumente; in diesem Projekt sollte aber der dynamisch-interaktive, co-konstruktive Aspekt von Argumentationsgesprächen in den Mittelpunkt gestellt werden.

Das Projekt setzte sich zum Ziel, Grundlagenwissen für die Förderung von Gesprächskompetenz im Schulunterricht in der Primarschulstufe zu liefern. Im Zentrum standen Diskussionen, also kommunikative Praktiken, mit denen ein Thema gemeinsam durch aufeinander bezogene argumentative Sprachhandlungen bearbeitet werden kann.

Grundlage des Projekts waren gefilmte Gruppengespräche in den Klassen 2, 4 und 6 der Primarstufe. Dabei wurden die Gesprächssituationen systematisch verändert, um so das entsprechende Gesprächsverhalten unter unterschiedlichen Bedingungen beobachten zu können. Variiert wurden die Gruppengröße, das Gesprächsziel und die Gesprächsfunktion. Das gewonnene Wissen lieferte die Grundlage für weiterführende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Bereich der Sprachdidaktik.

Kontakt: Stefan Hauser (Koordinator)

Überzeugungen von Lehrpersonen zur Mündlichkeit in der Schule

Mündliche Sprachfähigkeiten sind zentral für die Schule: Sie sind eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiches Lernen, findet die Stoffvermittlung doch zu einem Grossteil mündlich statt. Zugleich bedürfen sie selbst der Förderung und sind damit auch Lerngegenstand. Das Forschungsprojekt untersuchte die Überzeugungen von Lehrpersonen zu den mündlichen Sprachfähigkeiten in der Schule. Aufschluss darüber gab einerseits eine Online-Umfrage unter 197 Volksschul-Lehrpersonen der Kantone Zug, Uri und Schaffhausen. Andererseits fanden in 10 Schulklassen Unterrichtsbeobach­tungen (mittels Videoaufnahmen und Unterrichtsprotokollen) und daran anschliessende Interviews mit den betreffenden Lehrpersonen statt.

Fragestellungen:

  • Was verstehen die Lehrpersonen unter mündlichen Sprachfähigkeiten?
  • Welche Überzeugungen vertreten sie bezüglich Förderung und Beurteilung mündlicher Sprachfähigkeiten im Unterricht?
  • Wie schätzen sie ihre eigenen mündlichen Sprachfähigkeiten ein, wie die ihrer Schüler/innen?
  • In welchem Verhältnis stehen die Überzeugungen zur Unterrichtspraxis?
  • Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus den gewonnenen Erkenntnissen für die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen ziehen?
Tuor, Nadine (2013): «... damit das Mündliche nicht zu kurz kommt.» – Überzeugungen von Lehrpersonen zur Förderung der mündlichen Sprachfähigkeiten. In: Eriksson, Brigit / Luginbühl, Martin / Tuor, Nadine (Hrsg.): Sprechen und Zuhören – gefragte Kompetenzen? Überzeugungen zur Mündlichkeit in Schule und Beruf. Bern: hep, S. 35-60. 

FRANZEL – Fachdidaktische Unterrichtsqualitäten von mündlichen Interaktionen im Französischunterricht

Ziel von FRANZEL (Französischunterricht auf der Elementarstufe) war, auf der Basis von Unterrichtsvideos fremdsprachendidaktische Unterrichtsqualitätsmerkmale zu erforschen und die Forschungsergebnisse mit FRANZEL 02 einem breiteren Publikum in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen bereitzustellen. Im Zentrum des Projekts stand die Frage, welche fachspezifischen Lehr-Lernprozessqualitäten mündliche Interaktionen im elementaren Französischunterricht ausmachen. Das Projekt wurde im Juli 2013 mit einer DVD abgeschlossen. Zur Verfügung stehen 20 didaktisierte Videoclips, Begleittexte zur Videoanalyse, Transkriptionen und Schülerinterviews zu den Clips. In Kooperation mit Lehrpersonen, Studierenden und PH-Dozierenden entstand so ein exemplarischer Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis.

Bettina Imgrund & Fabienne Thomet (Hrsg.): FRANZEL – Eine DVD zu fachdidaktischen Unterrichtsqualitäten mündlicher Interaktionen im Französischunterricht, Zug: PH Zug 2013. 

Kontakt:

Bestellung DVD:

Hörverstehensleistungen im Primarschulalter

Primarschüler/innen erbringen unterschiedliche Leistungen in Hörverstehensaufgaben. Die Leistungsunterschiede können kognitive Ursachen haben, werden aber auch durch andere Faktoren bedingt (z.B. exekutive Funktionen wie emotionale Regulation oder Aufmerksamkeitssteuerung). Ziel des Projekts war es, verschiedene Faktoren in Hinblick auf ihre Relevanz bei Hörverstehensleistungen zu untersuchen. Hierzu wurden die Leistungen bzw. Selbst- und Fremdeinschätzungen von über 350 Schüler/innen der 6. Jahrgangsstufe in verschiedenen Bereichen (Hörverstehen, Selbstkonzept, Aufmerksamkeit/Konzentration, Arbeitsgedächtnis) erfasst und ausgewertet. Die Konzentration erwies sich als wichtigster Prädiktor der Hörverstehensleistung. Ebenfalls relevant waren der sprachliche Hintergrund (Deutsch als Erst- oder Zweitsprache) und das Selbstkonzept der Schüler/innen (abhängig vom Geschlecht). 

Kontakt:

Gesprächskompetent? E-Learning-Kurs zur angewandten Gesprächslinguistik

Das Zentrum Mündlichkeit entwickelte in Kooperation mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW einen E-Learning-Kurs zur angewandten Gesprächslinguistik. Dieser war von 2011 - Frühjahr 2018 online zugänglich. Er richtete sich an Erwachsene unterschiedlichster Vorbildung, die sich für angewandte Gesprächslinguistik interessierten und ihre eigenen Gesprächskompetenzen erweitern wollten. Er enthielt praxisorientierte Konzepte, viele konkrete Beispiele und zahlreiche Übungen. Offen ist, ob er zu einem späteren Zeitpunkt in aktualisierter Form wieder aktiviert wird.

Kontakt: Nadine Nell-Tuor

Weitere Informationen

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Laufende Projekte

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