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Lernen im (literarischen) Gespräch

Dialogisches Sprechen, diskutieren, argumentieren, zuhören, philosophieren – im Lehrplan 21 (LP 21) werden in allen Fächern sprachliche Aktivitäten aufgeführt, die ein Lernen im Gespräch zum Ziel haben. Es bedarf jedoch einer Klärung, wie Gespräche geführt werden sollen, damit Lernvorgänge im Vollzug des Sprechens und Interagierens gefördert werden können. Deshalb muss genauer analysiert werden, welche Gesprächspraktiken lernförderlich sind, damit aus dem blossen «Sprechen» ein «sprechendes Lernen» werden kann.

Laufzeit: 2021-2022

Dialogisches Sprechen, diskutieren, argumentieren, zuhören, philosophieren – im Lehrplan 21 (LP 21) werden in allen Fächern sprachliche Aktivitäten aufgeführt, die ein Lernen im Gespräch zum Ziel haben. Es bedarf jedoch einer Klärung, wie Gespräche geführt werden sollen, damit Lernvorgänge im Vollzug des Sprechens und Interagierens gefördert werden können. Deshalb muss genauer analysiert werden, welche Gesprächspraktiken lernförderlich sind, damit aus dem blossen «Sprechen» ein «sprechendes Lernen» werden kann.

Für die Schule ist die Frage nach lernförderlichen Gesprächspraktiken mehrfach relevant: Einerseits gehört es für (angehende) Lehrpersonen zu den professionellen Kompetenzen, Lernen zu ermöglichen und entsprechend Lerngelegenheiten im Unterricht wahrzunehmen und gezielt zu nutzen. Kenntnisse über lernförderliche Gesprächspraktiken sind dabei zentral. Und andererseits bieten lernförderliche Gespräche im Unterricht für Schüler*innen stets eine Quelle für (bildungs-)sprachliches, fachliches und auch überfachliches Lernen. Denn in der Interaktion werden soziale und personale Kompetenzen auf- und ausgebaut, wie beispielsweise Dialog- und Kooperationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit oder Umgang mit Vielfalt (vgl. LP 21).

Im Projekt liegt der Fokus primär auf Gesprächen im Literaturunterricht, die auch im LP 21 im Bereich Literatur im Fokus in allen drei Zyklen verankert sind. Um literarische Gespräche umfassend zu untersuchen, werden verschiedene, aufeinander bezogene Zugänge gewählt. So gilt es zunächst Theorien und Modelle genauer zu studieren und kritisch zu prüfen. Ein weiterer Zugang ist die Beobachtung des tatsächlichen Unterrichtsgeschehens, um die Praktiken im Feld zu verstehen und vor dem Hintergrund der theoretischen und didaktischen Vorstellungen zu reflektieren. Und schliesslich sollen Einstellungen der Praktiker*innen – Lehrpersonen sowie Schüler*innen – untersucht werden, da diese als handlungsleitend gelten. 

Kontakt: Vera Mundwiler

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