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PH Zug: Infonium 3/2016 zum Thema «Deutsch als Zweitsprache»

02.12.2016
Das Erlernen von Deutsch spielt bei der Integration von fremdsprachigen Schülerinnen und Schülern eine zentrale Rolle. Diese Ausgabe des Infoniums zeigt auf, wie sich der Deutschunterricht für Fremdsprachige im Verlauf der Jahre verändert bzw. professionalisiert hat und wie die Studierenden der PH Zug auf ihren zukünftigen Unterricht mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern vorbereitet werden.
Infonium, Ausgabe 3 2016
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Das Erlernen von Deutsch spielt bei der Integration von fremdsprachigen Schülerinnen und Schülern eine wichtige Rolle. Das Infonium 3/2016 zeigt auf, wie sich der Deutschunterricht für Fremdsprachige im Verlauf der Jahre verändert bzw. professionalisiert hat und wie die Studierenden der PH Zug auf ihren zukünftigen Unterricht mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern vorbereitet werden.

Die Kantone sind aktuell mit der Integration der Flüchtlinge sehr gefordert – dabei ist auch der Erwerb von Deutschkenntnissen zentral. Die sprachliche Integration von Migrantinnen und Migranten hat in der Schweiz bereits eine lange Geschichte. In den 60er Jahren kamen viele Gastarbeiter mit ihren Familien in die Schweiz. Zum ersten Mal gingen Kinder in die Schule, die zuerst Deutsch lernen mussten, damit sie dem Unterricht folgen konnten. Zu Beginn schickte man die Kinder ganz normal in die Schule. Indem sie täglich Deutsch hörten, sollten sie auch Deutsch lernen. Im Verlauf der Jahrzehnte hat sich der Deutschunterricht für Fremdsprachige stark verändert bzw. professionalisiert. Katarina Farkas spannt in ihrem Artikel einen Bogen von den Anfängen in den 60er Jahren bis heute (S. 3-5).

Ursula Gloor, Dozentin in der Fachschaft Deutsch und Deutsch als Zweitsprache an der PH Zug, beschäftigt sich schon lange mit dem Thema DaZ. In einem Interview erzählt sie, welche Erfahrungen sie als junge Primarlehrerin gesammelt hat und was für Inhalte sie heute Studierenden und Lehrpersonen vermittelt (S. 6-7).

DaZ ist in der Aus- und Weiterbildung der PH Zug ein wichtiges Thema. Erste Grundlagen werden den Studierenden in einem Halbmodul vermittelt (S. 8). Wer sich in diesem herausfordernden Feld weiterentwickeln will, kann das CAS Deutsch als Zweitsprache und Interkulturalität absolvieren (S. 9).

Fast täglich berichten die Medien über Flüchtlingsströme, die nach Europa gelangen. Eine Schlüsselrolle für eine gute Integration nimmt dabei das Erlernen der Sprache des Landes ein, in dem die Flüchtlinge leben. Die PH Zug beteiligt sich an einem ERASMUS+-Projekt der EU, das sich der sprachlichen Integration von Flüchtlingen, insbesondere der unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden, annimmt. Der Einbezug von eigenen, elektronischen Geräten beim Sprachenlernen ist ein wichtiger Fokus dieses Projekts (S. 10).

Viele Personen tragen zur Integration von Menschen bei, die bei uns Aufnahme gefunden haben, viele davon freiwillig. Auch einige Studierende der PH Zug erteilen in ihrer Freizeit Deutsch- und Musikunterricht für Kinder und Jugendliche – darauf ist die PH Zug besonders stolz.

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