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18.06.2019

Young Adult Survey Switzerland

18.06.2019
30% der jungen Schweizer kennen finanzielle Schwierigkeiten.

Wie steht es um die jungen Erwachsenen in der Schweiz? Das Institut für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie IBB der Pädagogischen Hochschule Zug wurde von den Eidgenössischen Jugendbefragungen ch-x mit der Leitung des Forschungskonsortiums der Young Adult Survey Switzerland YASS beauftragt.

Titelbild YASS-Band 2, 2019
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Titelbild YASS-Band 2, 2019

Ziel der YASS ist es, einen Einblick in die Bildungsbiographien, Lebensverhältnisse sowie in die gesellschaftlichen und politischen Orientierungen der jungen Erwachsenen in der Schweiz zu erhalten, mögliche Veränderungen zu erfassen und damit Trends und Tendenzen in der Lebenshaltung bei den 19-jährigen Schweizerinnen und Schweizern aufzuzeigen.

Dazu werden alle vier Jahre gleichbleibende Fragen zu den Lebensbereichen Bildung, Arbeit, Beruf, Gesundheit, Sport, Politik, zivile Verantwortung, sowie zu den Werten und «Capabilities» der Jungbürgerschaft gestellt. Der aktuell erschienene YASS-Band 2 stützt sich auf die Befragung von 70'000 Neunzehnjährigen und ermöglicht erstmals konkrete Vergleiche und deren Erläuterung. Die jetzt vorliegenden Daten aus dem Befragungszyklus 2014/15 belegen: Rund 30% der jungen Erwachsenen in der Schweiz waren bereits einmal in ihrem Leben mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Dabei ist deren Anteil in der Deutschschweiz deutlich tiefer ist als in der Suisse Romande.

Zudem zeigt sich, dass junge Erwachsene ohne nachobligatorische Ausbildung häufiger mit finanziellen Problemen konfrontiert sind als jene mit einer Berufsbildung oder einer Allgemeinbildung. Unabhängig von der eigenen Ausbildung ist das Risiko, mit finanziellen Problemen konfrontiert zu sein, für junge Erwachsene aus Familien mit (sehr) bescheidenen finanziellen Verhältnissen grösser als für junge Erwachsene aus Familien mit sehr guten finanziellen Verhältnissen. Dieser Effekt hat sich im Vergleich zu YASS 2010/11 jedoch deutlich verringert.

Hohe Gesundheitskompetenz der jungen Schweizer Erwachsenen
Die jetzt vorliegenden Daten aus dem Befragungszyklus 2014/15 belegen eine hohe Gesundheitskompetenz der jungen Erwachsenen. Diese hat tendenziell sogar leicht zugenommen seit 2010/11. So geben beispielsweise 88% der jungen Erwachsenen beiderlei Geschlechter an, bei den Internetquellen zu Gesundheitsthemen zwischen denjenigen guter und schlechter Qualität unterscheiden zu können und so gut wie alle (97%) behaupten zu wissen, wo sie sich bei Fragen zu Krankheiten und Beschwerden informieren können.
Wie bereits 2010/11 zeigt sich, dass junge Frauen ihre Gesundheitskompetenz signifikant höher ein-schätzen als die jungen Männer. Deutlich wird darüber hinaus, dass sowohl der Bildung als auch der familiären Herkunft eine hohe Bedeutung bei der Entwicklung der Gesundheitskompetenz zukommt: je höher der Bildungsgrad, desto grösser der Anteil gesundheitskompetenter junger Erwachsener.

Mehr Informationen: www.chx.ch

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