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Schwerpunkt «ICT»

Wie sollen Aufgaben gestellt werden, damit sie für alle Schülerinnen und Schüler herausfordernd sind und ihre Neugierde wecken?

Neue Medien und Informatik – auf vorhandenem Know-how aufbauen

Das Leben verändert sich durch digitale Medien rasant. Der Wandel von der Buch- zur Internetkultur bedeutet auch für die Bildungsinstitutionen eine grosse Herausforderung. Soziale/digitale Medien sind nicht einfach austauschbare Werkzeuge, sondern sie verändern im Kontext der Digitalisierung der Wissensarbeit zentrale Annahmen in Bezug auf Lehren und Lernen. Entsprechend kann die Frage, wie denn neue Medien didaktisch eingesetzt werden müssten, um in der Aus- und Weiterbildung eine Wirkung entfalten zu können, auch umgekehrt werden: Wie muss Aus- und Weiterbildung gestaltet werden, um in der Zeit digitaler Informationsverarbeitung sinnvolle Lernangebote bereitstellen zu können?

Es geht nicht um Lernen mit neuen Medien, es geht um neues Lernen mit Medien.
(Stefan Aufenanger, Medienpädagoge Uni Mainz)

Die in Fachkreisen oft akzeptierte Frage: «Was bringen digitale Medien?» ist also falsch gestellt bzw. dazu gibt es keine pauschale Antwort (vgl. Wampfler, Döbeli 2016 u. weitere). Es sind nicht (digitale oder analoge) Medien per se, die einen didaktischen Mehrwert bieten, sondern die geschickte Kombination aus Unterrichtsmethode, Inhalt und Medien. Auch die Wandtafel führt nicht automatisch zu besserem Unterricht. Es sind gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer, die wissen, wann, wo und wie Medien lernförderlich eingesetzt werden können. Aber es geht eben nicht bloss darum, das Bestehende mit digitalen Medien zu optimieren. Dieses Ziel würde viel zu kurz greifen, da ein neues Leitmedium immer auch den Wissens- und Lernbegriff selber und somit auch die Lerninhalte verändert. Heute geht es also vermehrt auch um das Generieren und Kommunizieren von Wissen in unterschiedlichen Formaten (Text, Grafik, Audio, Video) – weniger um das Speichern und Wiedergeben von bestehendem Wissen – und um den Aufbau sogenannter Lernnetzwerke.

Was brauchen Lehrpersonen und was müssen sie können, damit sie im Umgang mit einem veränderten Lernen – verursacht durch den Leitmedienwechsel – ihre Lernenden in ihren Lernprozessen gut begleiten können? Und was müssen Lehrpersonen in der Funktion als ICT-Animator/-innen zusätzlich können, um an ihren Schulen ihre Kollegen und Kolleginnen in den Zeiten des rasanten digitalen Wandels optimal unterstützen zu können?

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