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Mittelschulen: Mit Zug in die Zukunft

04.03.2015
Internationalisierung der Ausbildungsangebote, mehr Freiräume für selbstständiges und informatikgestütztes Lernen, Stärkung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichs: Dies sind wichtige ...

Internationalisierung der Ausbildungsangebote, mehr Freiräume für selbstständiges und informatikgestütztes Lernen, Stärkung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereichs: Dies sind wichtige Stichworte aus der Strategie, welche die Schulkommission der kantonalen Mittelschulen 2014 erarbeitet hat und die in der angelaufenen Legislatur umgesetzt werden soll.

Von Michael Truniger*

Am Anfang stand die Vision. Gleichsam "auf der grünen Wiese" formulierten die Mitglieder der Mittelschulkommission, dem parteipolitisch zusammengesetzten strategischen Gremium der Zuger Mittelschulen, ihre Vorstellungen und Visionen zur Zukunft der kantonalen Gymnasien, der Fachmittelschule sowie der Wirtschaftsmittelschule. Diese Vorstellungen wurden zu einem Visionsentwurf zusammengefasst und im Austausch mit externen Expertinnen und Experten einem "Realitätscheck" unterzogen.

Know-how von Experten abgeholt
Für die Mittelschulkommission erwiesen sich diese Expertengespräche als äusserst spannend und lehrreich: Vom Zukunftsforscher über den Informatikprofessor und den Spitaldirektor, von CEOs aus den Bereichen Finanzen und Maschinen/Industrie bis zum Hochschulrektor reichte das breite Spektrum der Begegnungen. Am Ende dieser ersten Strategieprozess-Phase stand eine ausformulierte Vision.

Nun galt es, Diskrepanzen zwischen Ist und Soll, zwischen aktueller Situation und Vision, herauszuarbeiten. Diese zweite Phase des Strategieprozesses mündete in die Identifikation von fünf strategischen Hauptentwicklungslinien, welche in erster Priorität angegangen und umgesetzt werden sollen:

  1. Internationalisierung der bestehenden Abschlüsse und der Ausbildungsangebote; Ausbau der überregionalen und internationalen Vernetzung;
  2. mehr Freiräume für selbstständiges, eigenverantwortetes und informatikgestütztes Lernen;
  3. Förderung der Persönlichkeitsentwicklung;
  4. vielfältiges gymnasiales und berufsfeldvorbereitendes Ausbildungsangebot (dabei insbesondere Sicherung und Stärkung der berufsfeldvorbereitenden Mittelschulen FMS und WMS);
  5. Stärkung MINT (also des Bereichs Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).

Von der Strategie zur Umsetzung
Als weitere strategische Zielsetzungen, welche in zweiter Priorität überprüft werden sollen, erkannte die Mittelschulkommission die Vernetzung der Zuger Mittelschulen mit den Hochschulen, die Verbreiterung der Datengrundlagen, um insgesamt mehr Steuerungswissen zu erhalten, sowie den Ausbau der Feedback-Kooperationen mit gemeindlichen Schulen und Hochschulen.

Vision und Strategie sind formuliert, nun gilt es, die strategischen Zielsetzungen zu planen und operativ umzusetzen. Für deren Steuerung ist die Geschäftsleitung des Amts für Mittelschulen und Pädagogische Hochschule zuständig, in welcher Amtsleitung und Schulleiter die alle Mittelschulen betreffenden Aufgaben und Geschäfte bearbeiten.

Das vollständige Strategiepapier findet sich hier. Updates zur Umsetzung werden folgen.

Michael Truniger ist Leiter des Amts für Mittelschulen und pädagogische Hochschule des Kantons Zug, michael.truniger@zg.ch.

 

 

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