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Die «Buchenwaldkinder» auf dem Zugerberg

11.12.2018
Sonderausstellung gezeichnet. Die «Buchenwaldkinder» auf dem Zugerberg, 21. November 2018 - 31. März 2019 Angebote für die Schulen „Ihre Augen waren dunkel, die Gesichter hart und die Körper ...

Sonderausstellung gezeichnet. Die «Buchenwaldkinder» auf dem Zugerberg, 21. November 2018 - 31. März 2019

Angebote für die Schulen

„Ihre Augen waren dunkel, die Gesichter hart und die Körper steif vom vielen Schlagen. [...] Diese Menschen brauchen unendlich viel Liebe und Sonnenschein. Doch unser innerster Wunsch war, ihnen den guten Weg zu zeigen, ihnen zu leuchten; denn nicht mitzuhassen, mitzulieben sind wir da [...]." Elly Forrer, Betreuerin Felsenegg

Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gelangen im Rahmen des Hilfswerks Schweizer Spende an die Kriegsgeschädigten vorübergehend 374 Jugendliche aus dem befreiten KZ Buchenwald zur Erholung in die Schweiz. Sie werden als die «Buchenwaldkinder» bekannt. Das auf dem Zugerberg gelegene Jugendheim Felsenegg dient 107 von ihnen im Sommer 1945 als Erholungsheim. Die Zeit auf dem Zugerberg sowie der grosse persönliche Einsatz von Betreuerinnen und Betreuern prägen viele der Jugendlichen zeitlebens.

Das Museum Burg Zug zeigt in Kooperation mit der Zürcher Hochschule der Künste erstmals über 150 Zeichnungen der Jugendlichen sowie Dokumente aus den Nachlässen der Betreuerinnen und Betreuer. Der kindliche Zeichenstil kontrastiert sehr stark mit der Darstellung der unmenschlichen Lebensbedingungen und dem täglichen Überlebenskampf im KZ.

Führung durch die Sonderausstellung für Sekundarstufe I und II
Als Einstieg wird ein kurzer Überblick über den historischen Kontext der Deportation und Massenvernichtung von Juden durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg gegeben. Die Klasse erfährt, wie die Gruppe von Jugendlichen aus Buchenwald dank der «Schweizer Spende für Kriegsgeschädigte» zur Erholung in die Schweiz kam. Exemplarisch werden Betreuungspersonen vom Schweizerischen Roten Kreuz vorgestellt, deren Tagebücher und Nachlässe massgeblich zur Ausstellung beitragen. Zudem lernen die Schülerinnen und Schüler Lebensgeschichten von Jungen kennen, die ihre Erlebnisse in den Konzentrationslagern auf dem Zugerberg zeichnerisch verarbeitet haben. Diese Zeichnungen, darunter zwei herausragende Bildserien, sind für die Erinnerungskultur des Holocaust von grosser Bedeutung. Abgerundet wird die Führung durch eine angeleitete Bildbetrachtung in der Halbklasse, während die andere Hälfte der Klasse die Möglichkeit hat, selbständig Zeichnungen zu betrachten oder sich in die Hörstationen zu vertiefen.

Das empfohlene Mindestalter für einen Besuch der Sonderausstellung beträgt 12 Jahre.

Informationsveranstaltungen für Lehrpersonen: Donnerstag, 10. Januar 2019 | 18 h

Kostenlose Führung durch die Ausstellung mit Informationen zum Angebot für Schulen und dem Rahmenprogramm. Anschliessend Apéro.

Wir bitten um Anmeldung bei Regula Hauser: oder 041 728 29 74 (Mi bis Fr)

Kosten: Für alle Klassen gratis

Anmeldung: zwei Wochen im Voraus via Anmeldeformular auf www.burgzug.ch unter Schulen / Sek I & II

Beratung: Regula Hauser, Leiterin Bildung & Vermittlung, oder 041 728 29 74 (Mi bis Fr)

Weitere Informationen

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