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Steuerrechner NP

Wichtige Hinweise zu den Steuerrechner NP

Keine Gewähr

Die Steuerrechner wurden mit der grösstmöglichen Sorgfalt entwickelt. Trotzdem sind alle Angaben auf den Steuerrechnern ohne Gewähr. Verbindliche Auskünfte können direkt bei der Steuerverwaltung des Kantons Zug bezogen werden.

Einkommens- und Vermögensteuer

Wohngemeinde
Zur Auswahl stehen die elf Zuger Gemeinden. Wählen Sie diejenige aus, für welche Sie eine Steuerberechnung vornehmen möchten.

Zivilstand
Zur Auswahl stehen: «Ledig» und «Verheiratet». «Ledig» beinhaltet ledige, verwitwete, oder geschiedene Personen. «Verheiratet» betrifft Paare, die in ungetrennter Ehe im gleichen Haushalt wohnen sowie nichtverheiratete Personen die mit minderjährigen oder volljährigen in Ausbildung stehenden Kindern im eigenen Haushalt leben. Die Berechnung der Steuerbelastung für «Eingetragene Partnerschaft» ist dieselbe wie die Besteuerung von Verheirateten.

Bürgerort
Zur Auswahl stehen die elf Zuger Bürgergemeinden, sowie «Nicht im Kt. Zug». Verschiedene Zuger Bürgergemeinden erheben eine Steuer, weshalb die Angabe des Bürgerortes wichtig ist. Liegt die Bürgergemeinde nicht im Kanton Zug ist «Nicht im Kt. Zug» auszuwählen.

Konfession
Zur Auswahl stehen die in der Schweiz offiziell anerkannten Religionen, welche Kirchensteuern erheben. Wird die Auswahl «Andere Konfessionen» oder «Konfessionslos» ausgewählt, werden keine Kirchensteuern berechnet. Es sind die Konfessionen aller gemeinsam besteuerten Personen anzugeben.

Kinder – minderjährige und volljährige in Ausbildung stehende Kinder im gleichen Haushalt
Mit der Angabe der Anzahl Kinder werden die berechtigten Kinderabzüge berechnet.

Einkommen und Vermögen
Der Steuerrechner berechnet ausgehend vom Reineinkommen und -vermögen das steuerbare Einkommen bzw. Vermögen. Es sind deshalb die Totale des Reineinkommens und des Reinvermögens (siehe entsprechende Ziffer Ihrer letzten Steuererklärung) zu erfassen. Die Sozialabzüge werden automatisch aufgrund der Angaben ermittelt und berücksichtigt.

Angaben zur Berechnung
Das Steuerjahr läuft immer vom 1.1. – 31.12.. Es entspricht demnach dem Kalenderjahr. Das Steuerjahr bestimmt die Steuerfüsse, die anzuwenden sind. Bei einer unterjährigen Steuerpflicht (Zu- oder Wegzug aus oder ins Ausland und bei Todesfall) ist bei der «Steuerpflicht» «unterjährig» zu wählen und die entsprechenden Daten einzutragen.

Mietzinsabzug
Bei Mieterinnen und Mietern wird bei Erfüllung der Voraussetzungen ein Sozialabzug (Mietzinsabzug) berechnet. Zur Berechnung dieses Abzuges benötigt der Steuerrechner die Angabe der Jahresmiete (exkl. Nebenkosten).

Name
Sofern der Ausdruck personalisiert sein soll, kann hier ein Name erfasst werden.

Kapitalabfindung

§ 37 Sonderfälle – Kapitalleistungen aus Vorsorge

1Kapitalleistungen gemäss § 21 sowie Zahlungen bei Tod und für bleibende körperliche oder gesundheitliche Nachteile werden gesondert besteuert. Sie unterliegen stets einer vollen Jahressteuer.
2Die Steuer beträgt für die ersten 218 200 Franken 30 Prozent und für den 218 200 Franken übersteigenden Betrag 40 Prozent des massgebenden Tarifs. Die einfache Kantonssteuer beträgt jedoch mindestens 1 Prozent. Die Sozialabzüge gemäss § 33 werden nicht gewährt.
3Mehrere in einem Kalenderjahr ausbezahlte Kapitalzahlungen oder Entschädigungen werden zusammengerechnet und gesamthaft besteuert.

Erbschafts- und Schenkungssteuer

Auszug aus dem Steuergesetz (BGS 632.1):

§ 175 Steuerbefreiung

1 Von der Steuerpflicht sind der andere Eheteil, die Lebenspartnerin oder der Lebenspartner, die direkten Nachkommen und die Stiefkinder sowie die Eltern und Stiefeltern der Erblasserin oder des Erblassers bzw. der Schenkerin oder des Schenkers befreit.

2 Steuerfrei sind Vermögensübergänge an juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts in der Schweiz, die nach Gesetz von der Steuerpflicht befreit sind. Gemeinnützige Zuwendungen ins Ausland sind steuerfrei, wenn die oder der Leistende den Nachweis erbringt, dass die Zuwendung ausschliesslich für gemeinnützige Zwecke verwendet wird.

3 Steuerbefreit sind ferner:

  1. Zuwendungen an dauernd erwerbsunfähige Personen bis zum Betrag von 60 000 Franken, sofern deren steuerbares Einkommen einschliesslich der Einkünfte aus dem Vermögensübergang den Betrag von 12 000 Franken nicht übersteigt;
  2. Zuwendungen an Pflegekinder, Patenkinder und Dienstpersonal bis zum Betrag von 10 000 Franken;
  3. übliche Gelegenheitsgeschenke und einmalige Zuwendungen von Todes wegen, sofern sie den Wert von 5000 Franken nicht übersteigen;
  4. Hausrat der Erblasserin oder des Erblassers.
§ 180 Steuertarife
1 Die Erbschafts- und Schenkungssteuer beträgt:
  1. für die ersten Fr. 40 000.– : 10,0 %
  2. für die weiteren Fr. 40 000.– : 11,0 %
  3. für die weiteren Fr. 60 000.– : 12,0 %
  4. für die weiteren Fr. 60 000.– : 13,0 %
  5. für die weiteren Fr. 200 000.– : 15,0 %
  6. für die weiteren Fr. 200 000.– : 17,5 %
  7. für den Vermögensanfall über Fr. 600 000.– : 20,0 %
2 Von der nach Abs. 1 ermittelten Steuer entrichten:
  1. Schwiegersohn und -tochter sowie Schwiegereltern: 20 %
  2. Geschwister, Stiefgeschwister: 40 %
  3. Grosseltern, Onkel und Tante, Kinder und Stiefkinder von Geschwistern, Stiefgrosskinder: 60 %
  4. Grosskinder von Geschwistern, Kinder von Onkel und Tante: 80 %
  5. übrige Destinatäre: 100 %
3 Zuwendungen an Stiftungen werden nach Massgabe des Verwandtschaftsgrades der Destinatärin oder des Destinatärs zur Stifterin oder zum Stifter besteuert.
4 Nacherbende entrichten die Steuer nach dem Verwandtschaftsverhältnis zur ersten Erblasserin oder zum ersten Erblasser.

Weitere Informationen

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